Finanzierung von Schönheitsoperationen

Um eine Schönheitsoperation zu finanzieren, gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten: Die Eigenfinanzierung, Aufnahme eines Kredites oder die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse.

 

Mit dem Gesparten bezahlen

Viele Menschen wählen zur Finanzierung ihrer Schönheitsoperation die Selbstzahlung. Oft besteht der Wunsch nach einer Veränderung schon sehr lange und es wurde regelmäßig Geld gespart. Wenn der nötige Betrag erspart wurde, kann relativ schnell der erste Beratungstermin erfolgen. Wer bei mehreren Ärzten oder Kliniken vorstellig wird, kann sich jeweils einen Kostenvoranschlag für die geplante Schönheitsoperation erstellen lassen und vergleichen. Eventuell kann man so noch etwas Geld sparen; allerdings sollte man auf keinen Fall an der falschen Stelle geizig sein.

 

Finanzierung über Kredite

Wem noch ein bestimmter Betrag fehlt, um die Schönheitsoperation finanzieren zu können, kann bei entsprechender Bonität einen Kredit aufnehmen. Die Hausbank oder Finanzvermittler stehen hier helfend zur Seite. Auch Schönheitskliniken bieten mittlerweile immer öfter Modelle zur Finanzierung von Schönheitsoperationen an. Auf keinen Fall sollte man sich aber unter Druck setzen lassen.

Auch bei Krediten lohnt sich ein Vergleich: Laufzeit, Ratenhöhe und Zinsen können stark variieren, so dass das die gleiche Operation je nach Kredit unterschiedlich im Preis ausfallen kann.

Es gibt diverse Banken, die für Schönheitsoperationen Kredite verleihen, wie bspw. die Norisbank. Probieren Sie doch einfach mal den Kreditrechner der Norisbank um herauszufinden, ob eine Kreditaufnahme für die von Ihnen geplante Schönheitsoperation für Sie in Frage kommt.

 

Übernahme durch die Krankenkassen

Für den Patienten die günstigste Methode zur Finanzierung der Schönheitsoperation ist die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse. Allerdings werden nur solche Operationen bezahlt, die medizinisch notwendig sind. Dies wäre zum Beispiel bei einem sehr großen Busen, durch dessen Gewicht Rückenschmerzen verursacht werden, der Fall.

Bei psychischen Belastungen, die aufgrund von bestimmten Körperbereichen entstehen, verweigert die Krankenkasse häufig die Finanzierung und rät statt dessen zu einer Psychotherapie. Im Zweifelsfall lässt man von seinem Hausarzt ein Gutachten erstellen, welches bei der Krankenkasse eingereicht wird. Häufig fordert die Krankenkasse aber weitere Gutachten an. Auch ein Besuch beim Medizinischen Dienst, dem Gutachter der Versicherungen, kann notwendig sein. Bei Ablehnung kann man Widerspruch einlegen.