Neue Beauty-Studie besagt, nur jeder 5. ist mit seinem Aussehen zufrieden

2011-06-08 01:00 -

Gerade jetzt, wenn der Sommer beginnt, achtet jeder wieder mehr auf sein Aussehen. Im Winter kann das eine oder andere Pölsterchen unter der dicken Kleidung versteckt werden. Im Sommer jedoch wird die Kleidung leichter und bietet nicht mehr so viele Möglichkeiten, das eine oder andere zu kaschieren.

In einer neuen Studie wurde herausgefunden, dass nur jeder 5. mit seinem Aussehen zufrieden ist. Rund 4000 Menschen, hauptsächlich aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nahmen an der Studie teil. Davon waren knapp 1800 Männer und rund 2200 Frauen. Für rund 90 Prozent der Befragten ist das Aussehen eher oder sehr wichtig. Männer und Frauen verbringen rund 30-40 Minuten an Wochentagen mit der Körperpflege. Etwa 30 Euro werden regelmäßig pro Monat für Kosmetik- und Pflegeprodukte ausgegeben. Etwa 50 Prozent sind mit ihrem Bauch unzufrieden. 40 Prozent klagen über ihr Gewicht, gefolgt von Oberschenkeln, Zähne und Haut. Trotzdem würden sich nur etwa 320 Menschen für die Schönheit sofort unters Messer legen wollen. Während es für 1600 der Befragten nicht infrage kommt, sich aus Schönheitsgründen operieren zu lassen.

Die bevorzugten ästhetischen Eingriffe sind Zahnkorrekturen, wie bleichen, Implantate und Inlays. An zweiter Stelle steht das Fettabsaugen an den verschiedenen Stellen. Hauptsächlich Bauch, Beine und Po. Zahnkorrekturen werden von beiden Geschlechtern eher gleich oft genutzt. Beim Fettabsaugen liegt der Anteil der Frauen rund 10 Prozent höher als der Anteil der Männer, der etwa bei 40 Prozent liegt. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch die Tatsache, dass die Zahl der Männer, die sich einer Schönheitsoperation unterziehen, im Moment steigt. Viele verbinden mit einem frischen und jungen Aussehen Erfolg im Beruf.

Trotzdem ist die Zahl der Frauen, die ihr Aussehen richten lassen, in den USA zehnmal höher, als die Zahl der Männer. Während sich rund 11,5 Millionen Frauen im vergangenen Jahr unters Messer legten, waren es im Vergleich nur 1,1 Millionen Männer.

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