Überlegungen im Vorfeld einer Operation

2011-08-26 23:45 -

Im Vorfeld einer Schönheitsoperation macht sich fast jede Patientin oder jeder Patient Gedanken darüber, warum er sich operieren lässt. Eine sichere Antwort zu den folgenden Fragen sollte sich jeder selber gegeben haben, bevor er sich auf den Weg in den OP macht.

Welche Gründe sprechen für eine Operation?

Eine Menge Gründe sprechen dafür, sich operieren zu lassen, zum Beispiel körperliche Merkmale, aufgrund deren man immer wieder von anderen verspottet wird und die somit einen ernsten Eingriff in das Selbstbewusstsein darstellen. Weiterhin kann auch eine Krankheit oder ein Unfall zu der Notwendigkeit führen, eine Schönheitsoperation durchführen zu lassen. Kommt ein Patient zu dem Ergebnis, von anderen zu dem Eingriff ‚überredet‘ oder worden zu sein, oder einer Modeerscheinung zu folgen, sollte die Operation abgesagt werden. Eine Schönheitsoperation ist in den meisten Fällen nicht ohne Spuren rückgängig zu machen. Deswegen sollte sicher sein, dass das markante körperliche Merkmal eine gravierende Einschränkung des Selbstbewusstseins nach sich zieht, bevor man es verändern lässt.

Sind die Risiken klar?

Eine Schönheitsoperation ist ein Eingriff in den Körper eines Menschen. Auch wenn dieser Eingriff zur Routine für die Ärzte gehört, bestehen Risiken. Zum Einen können Komplikationen des eigenen Körpers nicht ausgeschlossen werden, zum Anderen kann auch der Chirurg einen schlechten Tag haben und Fehler machen. Das Vertrauen in das Können und zur Person des Chirurgen kann hier enorme Erleichterung verschaffen. Auch eine vollständige Anamnese vor der Operation sollte ohne zeitliche Bedrängnis durchgeführt sein, um eventuellen Komplikationen vorbeugen zu können.

Welche psychischen Folgen sind möglich?

Die psychischen Folgen nach einer Schönheitsoperation können positiv sein. In diesem Falle haben die Beleidigungen der Mitmenschen keine Basis mehr und das Selbstbewusstsein wird aufgebaut. Das Ergebnis der Operation entspricht dem Wunschergebnis, dass man selber vorausgeahnt hat und eine tiefe Zufriedenheit stellt sich wieder ein. In der Kehrseite wurde vielleicht das Wunschergebnis des Chirurgen erreicht und der Patient ist sich nun völlig fremd. Auch fehlt das markante körperliche Merkmal, dass früher zur Erkennung und Wiedererkennung geführt hat. Beide Fälle führen zum Bereuen des Eingriffs.

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