Augenlasern

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
Narkoseartörtliche Betäubung
Aufenthaltambulant
Dauerca. 15 min
Kostenca. 800 bis 5.000 Euro
Arbeitsfähig nach2-3 Tagen
Sport nachleichte sportliche Aktivitäten nach ca. 4 Tagen
RisikenBlendeffekte, trockene Augen, lokale Entzündungen, Fehlkorrekturen
Augenlasern


Mediziner Fachbegriff: Refraktive Chirurgie


Überblick

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland können ohne Brille oder Kontaktlinsen nicht richtig sehen. Brillen beinträchtigen das Leben sehr. Besonders starke Brillen sind unangenehm zu tragen. Auch wenn es heute sehr viele Möglichkeiten gibt, den Tragekomfort einer Brille zu erhöhen ist diese Sehhilfe oft lästig. Kontaktlinsen werden nicht von jeder man vertragen und sind mit einem gewissen Aufwand verbunden. Um die Sehkraft herzustellen, greifen viele auf eine Laserbehandlung zurück. Dabei wird die Hornhaut des Auges zum Teil geöffnet und mit Laserimpulsen, die auf vorher berechneten Stellen aufgebracht werden, behandelt. So wird die Linse entsprechend verändert, um dem Patienten die volle Sehkraft wiedergeben zu können. Nach der Modellierung der Linse mit dem Laser wird die Hornhaut mit einem Schwämmchen in die richtige Position gebracht. Es kann nach der Behandlung ein leichtes Brennen der Augen vorhanden sein, welches aber nach wenigen Stunden wieder verschwindet.

 

Ausgangssituation

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb eine Augenlaserung von Vorteil ist. Der Wichtigste ist, dem Patienten ein Leben ohne Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinsen zu ermöglichen. Viele Menschen fühlen sich durch das Tragen einer Brille eingeschränkt. Sie rutscht manchmal, wenn man schwitzt, die Gläser beschlagen, wenn es draußen kalt ist und ein warmer Raum betreten wird. Kontaktlinsen werden von einigen Menschen als Alternative genutzt, aber das bedeutet eine Menge Aufwand. Die Linsen müssen gereinigt und gepflegt werden. Eine medizinische Indikation, die eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen gerechtfertigt, besteht nur in ganz wenigen Fällen. Leider ist es noch nicht möglich, alle Augenleiden mit einer Laserbehandlung zu verbessern. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient nach der Operation ohne Sehhilfe leben kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Dioptrienzahl spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wenn sie zwischen -10 und +5 liegt, ist der Erfolg sehr wahrscheinlich. Werte, die außerhalb dieser Grenzen liegen, werden auch weiterhin Brille oder Kontaktlinsen benutzen müssen, jedoch in kleineren Stärken, was auch eine Erleichterung bedeutet. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und bestimmte Hornhautverkrümmungen lassen sich mit Laser sehr gut behandeln.

 

Methoden

Lasik

Es gibt verschiedene Methoden des Augenlaserns. Die wohl am häufigsten verwendete Methode ist das Lasikverfahren. Hierbei wird das Auge zunächst gereinigt und danach mit bestimmten Augentropfen betäubt. Ein spezieller Spreizer sorgt dafür, dass das Auge, während des Eingriffes offenbleibt. Jetzt wird der Operateur mit einem kleinen Schnitt die obere Hornhaut öffnen, um die Operationsfläche freizulegen. Danach kommt der Laser zum Einsatz, der computergesteuert ist. Der Operateur hat im Vorfeld alle Daten des zu operierenden Auges in den Computer eingegeben. Der Laser wird jetzt exakt die Hornhaut bearbeiten, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Hat der Laser seine Arbeit beendet, legt der Operateur den Hornhautdeckel wieder zurück an seinen Platz. Er fungiert jetzt als Wundschutz und sichert die operierte Fläche. Normalerweise kann der Patient zwei Tage nach dem Eingriff wieder seinen normalen Tätigkeiten nachgehen.

Lasek

Eine weitere Methode die Augen lasern zu lassen nennt sich Lasek. Sie ist im Vergleich zur Lasikmethode schonender, da die Hornhaut nur ganz dünn abgetragen wird. Dieses Verfahren bringt eindeutige Vorteile für Patienten mit sehr dünner Hornhaut. Bei diesen Menschen kann Lasik nicht angewendet werden. Das Deckhäutchen auch Ephitel genannt, wird im ersten Schritt mit einer bestimmten Flüssigkeit aufgeweicht und zur Seite geschoben. Jetzt wird der Laser seine Arbeit beginnen und die Netzhaut so bearbeiten und modellieren, wie es für den Patienten notwendig ist. Danach wird das Deckhäutchen wieder zurückgeschoben, und eine Linse eingesetzt, die während des gesamten Heilungsprozesses dort verbleibt.

Femto-Lasik

Bei der Femto-Lasik wird die Hornhaut mittels Laser geöffnet. Dabei wird das Auge fixiert, sodass es sich nicht bewegen kann. Ist die Hornhaut soweit geöffnet, wird die Fixierung des Auges wieder aufgehoben und der Deckel zur Seite geklappt. Jetzt wird das Verfahren wie bei Lasik fortgesetzt. Epi-Lasik verbindet die Vorteile von Lasik und Lasek. Epi-Lasik verzichtet auf die aufweichende Flüssigkeit, die bei Lasek eingesetzt wird, und schiebt nur das Deckhäutchen zur Seite. Nachteile dieser Methode liegen darin, dass Weitsichtigkeit nicht behandelt werden sollte. Die Dioptrienzahl für Kurzsichtigkeit sollte -6 nicht übersteigen. Des weiteren sind die Chancen bei einer Hornhautverkrümmung über 3 auch sehr gering.

PRK-Laser

PRK ist eine Lasermethode, die nur noch sehr selten zum Einsatz kommt. Bei dieser Methode wird kein Hornhautdeckel erzeugt. Das Operationsgebiet ist nach dem Eingriff freiliegend, was natürlich zur Folge hat, dass sich das Auge leichter entzünden kann und sich leichter Narben bilden können. Aus dem PRK-Verfahren wurden weitere Verfahren entwickelt. So basieren die obengenannten Verfahren auf der PRK-Methode.

 

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Wer sich überlegt eine Augenkorrektur mittels Laser vornehmen zu lassen sollte sich im Vorfeld genauestens informieren. Beratungsgespräche werden in den einzelnen Augenlaserzentren durchgeführt. Eine Voruntersuchung ist sehr wichtig, denn bestimmte Erkrankungen werden eine Laserbehandlung der Augen nicht zulassen. Dazu gehören unter anderem grauer Star, grüner Star, Rheuma und Diabetes. Kontaktlinsen sollten vor dem Eingriff 2-4 Wochen nicht getragen werden, um einen ordnungsgemäßen und Erfolg versprechenden Ablauf der Operation, zu gewährleisten.Zuerst wird das Auge betäubt, und bei Bedarf fixiert. Ein spezieller Spreizer sorgt dafür, dass das Lid, während des Laserns, nicht geschlossen werden kann. Jetzt wird der Operateur die Hornhaut öffnen und wegklappen. Danach wird der Laser nach den vorher gemachten Angaben die Netzhaut modellieren. Dies ist meistens in weniger als einer Minute abgeschlossen. Nun wird der Hornhautdeckel wieder an seinen Platz gebracht. Die Operation ist im Normalfall binnen weniger Minuten abgeschlossen. Nach der Operation sollte der Patient eine gewisse Zeit die Augen geschlossen halten. In den ersten Tagen wird es sinnvoll sein, regelmäßig Augentropfen zu verwenden. Wichtig ist in erster Linie, den Anweisungen des Arztes Folge zu leisten. Im Normalfall kann der Patient 3 Tage nach einer Lasik Behandlung seine Arbeit wieder ausführen und auch Sport betreiben. Eine Woche lang sollte ein laserbehandeltes Auge nicht gerieben werden und eine Sonnenbrille getragen werden.

 

Komplikationen und Risiken

Komplikationen bei einer Laserbehandlung sind äußerst selten und deshalb werden sie auch als effektiv, sicher und erprobt eingestuft. In den ersten Monaten kann es zu Blendeffekten kommen, die aber in der Regel nach kurzer Zeit verschwinden. Häufiger klagen Patienten über trockene Augen. Dieses Problem kann jedoch mit Augentropfen sehr gut behoben werden. Das Risiko einer Entzündung liegt bei 1 Promille, das bedeutet, von Tausend behandelten Menschen kommt es bei einer Person zu Entzündungen nach einer Laserbehandlung. Auch hier helfen entsprechende Augentropfen. Sollte der seltene Fall einer Fehlkorrektur erfolgt sein, wird die in einer Nachbehandlung behoben und stellt deshalb kein Risiko dar. Grüner und grauer Star, Rheuma, Diabetes, Netzhautschäden und Hornhauterkrankungen können unter bestimmten Voraussetzungen dazuführen, dass keine Laserbehandlung der Augen durchgeführt werden kann. Während einer Schwangerschaft ist das Risiko auch zu hoch und es sollte keine Laserbehandlung stattfinden. Vor dem 18. Lebensjahr sollte auch von einer Augenkorrektur mittels Laser abgesehen werden, da das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen ist.

Kosten

Die Kosten einer Laserbehandlung variieren von Zentrum zu Zentrum, liegen aber in den meisten Fällen im vierstelligen Bereich. Der Preis ist nicht nur abhängig von der Klinik, sondern auch von der Methode. Wenn man sich die Preise in Deutschland betrachtet, ist man oft versucht, die Laserbehandlung im Ausland durchführen zu wollen. Dort kann man bis zu 50% sparen. Bei einer fehlgeschlagenen Operation den Rechtsweg einzuschlagen ist jedoch sehr schwierig.

Behandelnde Kliniken

Medicom-2
Die Privatklinik (Medicom Clinic früher Medicom VIP) für plastische und ästhetische Chirurgie in Prag verfügt über eine moderne Ausstattung. Sie wurde im Jahr 2006 erbaut und im Jahr 2014 ganz neu rekonstruiert. Sie genießt ein hohes Ansehen durch ihre hochwertige Einrichtung.
Interklinik bratislava
Hinter dem Namen Interklinik verbirgt sich eine moderne Klinik mit einer erfolgreichen Abteilung für Plastische Chirurgie. In einem exklusiven Wellnessbereich können sich die Patienten entspannen. Über eine VIP-Karte sind Ermäßigungen auf Eingriffe möglich.
Aura international budapest
Die Klinik ist Teil des Hotel Thermal auf der Margareteninsel in Budapest. In ruhiger Lage und doch zentrumsnah liegt das neunstöckige Hotel, in dem sich die Aura International Klinik befindet.
Hair and beauty clinic hasselt
In der Hair & Beauty Clinic Hasselt in Belgien ist die ausführliche Beratung in einem kostenlosen Erstgespräch bedeutend. Die Patienten sollen sich hier rundum gut betreut fühlen. In der Klinik werden überwiegend ambulante Eingriffe durchgeführt.
Optimus klinik breslau
Schönheitschirurgie ist im Ausland meist preiswerter, als in Deutschland. Deshalb greifen viele Interessenten auf polnische Kliniken zurück. Die Schönheitsklinik Optimus bietet ästhetische Operationen in familienähnlichem Ambiente an. Eine Rund um die Uhr Betreuung ist gewährleistet.
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