Bruststraffung

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartVollnarkose
Aufenthaltstationär
Dauerca. 2,5 Stunden
Kostenca. 3.000 Euro
Arbeitsfähig nach2 Wochen
Sport nach3 Wochen
RisikenWundinfektion,
Bruststraffung


Mediziner Fachbegriff: Mastopexie

Überblick

Eine Bruststraffung kommt dann zum Einsatz, wenn durch Gewichtsabnahme, Schwangerschaft und Stillen und aus Altersgründen die Straffheit und Festigkeit des Busens nachlassen. Des Weiteren kann auch die asymmetrische Entwicklung der Brüste zu einer Bruststraffung führen. Im Allgemeinen ist durch eine hängende Brust keine medizinische Beeinflussung zu befürchten, jedoch sinkt oft das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Mittlerweile gehört die Bruststraffung zu den Routineeingriffen und wird häufig mit Brustverkleinerungen oder Brustvergrößerungen kombiniert. Ausschlaggebend sind hierzu die individuellen Wünsche der Patientin und die medizinischen Möglichkeiten. In wenigen Fällen wird auch eine Bruststraffung bei Männern durchgeführt. Dabei wird überschüssiges Fettgewebe und auch überschüssige Haut entfernt wobei möglichst wenige Narben entstehen. Um ein natürliches und symmetrisches Aussehen zu erhalten, werden meist auch die Brustwarzen versetzt.

Ausgangssituation

Die Gründe für eine Bruststraffung sind meist rein kosmetischer Natur. Sie haben zum Ziel das Selbstwertgefühl der Betroffenen wieder herzustellen und zu stärken. Die Ausgangssituation ist immer eine schlaffe, hängende – meist weibliche – Brust. Diese kann durch unterschiedliche Entwicklungen in beiden Brüsten entstanden sein. Auch Schwangerschaften und das damit verbundene Stillen oder eine rapide Gewichtsabnahme können Ursachen für eine hängende Brust sein. In einem gründlichen Gespräch mit dem Chirurgen wird die individuelle Ursache und die persönlichen Wünsche der Patientin erläutert und daraus die mögliche Behandlung abgeleitet. In diesem Gespräch werden einige Betroffene an die Hilfe eine Psychologen verwiesen.

Durch eine Bruststraffung wird versucht ein ästhetisches Gesamtbild wieder herzustellen. Grundsätzlich wird Gewebe unterhalb der Brustwarzen entnommen, wodurch diese oft in die Nähe der Brustfalte gelangen und dann wieder versetzt werden müssen. Bei diesen Vorgängen sollten möglichst wenige sichtbare Narben zurück bleiben, wobei die Narben, die geschaffen werden, nach einiger Zeit zu dünnen weißen Linien verblassen.

Methoden

Normalerweise wird bei der Bruststraffung eine Vollnarkose verabreicht und ein anschließender stationärer Aufenthalt ist notwendig. Es gibt die Möglichkeit Bruststraffungen mit anderen Eingriffen zu kombinieren, beispielsweise mit einer Brustvergrößerung oder einer Brustverkleinerung. Im Fall der Brustvergrößerung sind weniger Schnitte möglich und dementsprechend weniger Narben entstehen. Dies ist nicht der Fall bei einer Brustverkleinerung oder einer alleinigen Bruststraffung. Während dem Beratungsgespräch wird entschieden, welche Methode zum Einsatz kommt und dabei werden die medizinischen Schritte erläutert, bzw. der spätere Schnittverlauf wird auf der Brust markiert.

Bei reinen Bruststraffungen wird ein T-Schnitt vorgenommen. Dieser verläuft entlang der Brustfalte und vertikal zur Brustwarze. Dabei wird entsprechend den gewünschten Ergebnissen mehr oder weniger Haut oder anderes Gewebe entnommen. Nach diesem Schritt sitzt die Brustwarze oft zu tief um noch ins ästhetische Gesamtbild zu passen, so dass sie versetzt werden muss. Im Falle einer Versetzung ist nicht davon auszugehen, dass Milchkanäle verletzt werden und so späteres Stillen gefährdet wird.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

In der Vorbereitung zur Operation wird ein Beratungsgespräch mit dem Chirurgen geführt. Hier wird eindeutig erläutert, welche Wünsche vorliegen, welche Möglichkeiten es gibt und wo die medizinischen Grenzen sind. Der Chirurg wird den Oberkörper vermessen und kurz vor dem Eingriff die Schnittführung auf der Brust markieren.

Zur Vorbereitung zum eigentlichen Eingriff ist die Patientin nüchtern. Eine vorhergehende gesunde Lebensweise ist angeraten. Der Arzt sollte erfahren welche Medikamente genommen werden und in einigen Fällen deren Absetzung empfehlen. So sind zum Beispiel blutverdünnende Mittel vor der Operation nicht zu nehmen. Auch das Rauchen sollte für einige Zeit eingestellt werden. Als Abschluss der Operation werden eine Drainage für das Wundsekret und ein Verband angelegt. Dieser wird während dem stationären Aufenthalt gewechselt und die Wunde wird desinfiziert. Auch nach dem Verlassen der Klinik wird dieser Verband für einige Tage getragen und die Wunde desinfiziert. Dies sollte beim Arzt geschehen, oder zumindest von einer sachkundigen Person durchgeführt werden. Danach ist für etwa vier Wochen ein Stütz-BH zu tragen, um eine optimale Verheilung zu ermöglichen. Schlafen sollte die Patientin auf dem Rücken. Schwere Lasten sollten nicht gehoben werden. Ebenso sollten die Arme nicht über die Schulterhöhe gehoben werden. Sportliche Aktivitäten sollten in den ersten Wochen nicht getätigt werden.  Je nach Beruf und individuellem Befinden kann nach etwa zwei Wochen wieder gearbeitet werden.

Komplikationen und Risiken

Eine Bruststraffung ist ein Eingriff in den Körper eines anderweitig gesunden Menschen, wodurch eine relativ große Wundfläche entsteht. Der Eingriff führt in jedem Fall zu Schmerzen, die jedoch gut medikamentös behandelt werden können. Das Risiko für Infekte der Wundfläche ist durch regelmäßige Desinfizierung der noch offenen Wunden eingeschränkt. Oft klagen Patientinnen über einen plötzlichen stechenden Schmerz. Dieser ist die Neubildung von Nervenzellen, die ihre Arbeit wieder aufnehmen und somit positiv zu sehen. Erst wenn diese Schmerzen stärker werden und lange anhalten, sollte der Arzt konsultiert werden. Während einer sorgfältigen Anamnese müssen Vorerkrankungen erwähnt werden, um das Risiko von Durchblutungsstörungen und Kreislaufproblemen abzusenken. Es kommt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bei etwa 5% der Fälle zu Komplikationen. Diese sind in der Regel jedoch leicht medikamentös oder durch einen leicht veränderten Stütz-BH zu behandeln.

Kosten

Die Kosten für eine Bruststraffung in Deutschland betragen mindestens 3.000 EUR. Sie werden durch das Renommee des  Chirurgen und des Krankenhauses bestimmt, auch von der Komplexität des Eingriffs und eventuellen Kombinationen mit weiteren Eingriffen. Da in nahezu keinem Fall eine medizinische Indikation vorhanden ist, beteiligen sich Krankenversicherungen normalerweise nicht an diesen Kosten. Enthalten sein sollten der Klinikaufenthalt, die Vor- und Nachuntersuchungen, die Operation, das Verbandsmaterial, Personalkosten und ein Stütz-BH. Bei Behandlungen im Ausland kann viel Geld gespart werden, jedoch muss in jedem Fall die Nachsorge gewährleistet sein. Weiterhin sollte im Vorherein feststehen, was im Falle von Komplikationen passiert.

Behandelnde Kliniken

Klinik am opernplatz hannover
In der zentral gelegenen Klinik am Opernplatz sind die behandelnden Ärzte auf ambulante Verfahren spezialisiert. Werden umfangreichere Schönheitsoperationen durchgeführt, stehen Betten sowohl in einer Privatklinik als auch in einer Belegbettenklinik zur Verfügung.
Praxisklinik plastische chirurgie greifswald
Die Praxisklinik Dr. Scholz und Dr. Jarling ist eine private Gemeinschaftsklinik und befindet sich in einem Greifswalder Ärztehaus. Die Einrichtung bietet ein breites Leistungsangebot rund um den Begriff Schönheit.
Phoenix aesthetic wiesbaden
Die Privatklinik Phoenix-Aesthetic in Wiesbaden wird geleitet von Dr. med. Thomas Moltke. Hier werden fast alle Eingrifft der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie angeboten. Die Klinik liegt nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und ist auch per PKW leicht erreichbar.
Optimus klinik breslau
Schönheitschirurgie ist im Ausland meist preiswerter, als in Deutschland. Deshalb greifen viele Interessenten auf polnische Kliniken zurück. Die Schönheitsklinik Optimus bietet ästhetische Operationen in familienähnlichem Ambiente an. Eine Rund um die Uhr Betreuung ist gewährleistet.
Clinica tres torres barcelone
Die Klinik Tres Torres wurde gegründet, um Krankenhaus mit Hotelatmosphäre zusammen zu bringen. 1973 haben sich mehrere Ärzte zusammen getan, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.