« Zurück zur Übersicht

Facelift

Facelift

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartVollnarkose
Aufenthalt2-3 Tage stationär
Dauerca. 3-5 h
Kostenca. 3.000 Euro
Arbeitsfähig nach2-3 Wochen
Sport nach4 Wochen
RisikenBlutergüsse

Mediziner Fachbegriff: Rhytidectomie

Überblick

Facelift oder auch Facelifting bezeichnet eine Gesichtsoperation, bei der die Haut operativ gestrafft wird. Gerade die Gesichtshaut ist relativ schutzlos den Umwelteinflüssen ausgesetzt und verliert im Laufe der Jahre an Elastizität und Feuchtigkeit. Die Folge sind Falten um Mund und Augen sowie eingefallene Wangen, weil die stützenden Strukturen immer mehr erschlaffen und die Haut und das Fettgewebe dadurch an Halt verlieren. Facelifting ist eine Schönheitsoperation, die diesem Alterungsprozess erfolgreich entgegenwirkt und neben der Hautstraffung auch das tiefer gelegene und erschlaffte Gewebe wieder anhebt und in seine ursprüngliche Form zurückbringt. In früheren Zeiten war ein Facelifting eine reine Frauendomäne, aber heute unterziehen sich auch immer mehr Männer diesen medizinischen Eingriff. In der Regel sind die Patienten zwischen 40 und 60 Jahre alt, aber Abweichungen nach oben und unten sind durchaus möglich und unproblematisch. Jede dieser Operationen bringt einen Verjüngungseffekt mit sich, die Intensität ist allerdings von Patient zu Patient unterschiedlich, da neben der Hautbeschaffenheit noch einige andere Faktoren eine Rolle spielen. Die Durchschnittsdauer des Verjüngungseffektes wird auf etwa zehn Jahre begrenzt, danach kann man sich bei Bedarf einer erneuten Operation unterziehen. Insgesamt ist die Tendenz von Schönheitsoperationen hierzulande ansteigend, das trifft auch auf die Menschen zu, die sich einem Facelifting unterziehen, jährlich sind es einige Tausende.

Ausgangssituation

Der Hauptgrund sich für ein Facelifting zu entscheiden, liegt eindeutig in der Alterung der Haut, die optisch durch eine Faltenbildung zum Vorschein kommt und für die meisten ein negatives Signal bedeutet. Denn die Veränderung der Haut steht im Gegensatz zu dem Bestreben, mit einem dynamischen und jungen Aussehen erfolgreich im Beruf und im Privatleben zu sein. Es entsteht ein auch durch die Gesellschaft forcierter Druck, der soweit geht, dass sogar psychische Probleme entstehen können, vor allem, wenn man sich jünger und aktiver fühlt, als dies im Gesicht zum Ausdruck kommt. Es sind zumeist Frauen, die sich deshalb für ein Facelifting entscheiden, Konkurrenzdenken im Job und ein höheres Körperbewusstsein sind dagegen die wichtigsten Gründe, warum auch Männer sich immer häufiger ihr Gesicht straffen lassen. Aber natürlich kommt auch für diejenigen eine Schönheitsoperation in Betracht, deren Wohlbefinden mit einer glatten und jungen Haut eng verknüpft ist und deren Selbstwertgefühl sich dadurch wesentlich erhöht. Das Ziel des Eingriffs beim Facelift ist es immer, der sichtbaren Hautalterung durch eine Straffung der Haut und einer Stärkung der Muskulatur entgegenzuwirken. Dabei können für einen ganzheitlichen Verjüngungsprozess auch mehrere Teilbehandlungen kombiniert werden, dazu gehören die Stirnstraffung, die Anhebung der Augenbrauenpartie oder das Schläfenlifting. Für die feinen Hautfalten um Mund und Lid setzt man bei Bedarf auch ergänzende Methoden wie Abschleifung oder ein chemisches Peeling ein.

Methoden

Bei einem Eingriff wird in der Regel zunächst die überschüssige Haut sowie Fett- und Muskelgewebe entfernt und anschließend wird die übrig gebliebene Haut gestrafft. Für ein Facelift können verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz kommen, welches angewandt wird, entscheidet der Arzt auf der Grundlage der individuellen körperlichen Voraussetzungen und dem Stadium der Hautalterung. Generell wird zwischen operativem Facelift und operationsfreien Alternativen unterschieden. Der operative Eingriff beginnt im oberen Bereich in der Regel nahe dem Haaransatz an der Schläfe. Von hier aus arbeitet sich der behandelnde Arzt bis zum Ohr vor, um das Ohrläppchen herum und hinter dem Ohr zurück bis zum Haaransatz. Zum oberen Facelifting zählt grundsätzlich das Wangen- und Stirnlifting, während der untere Bereich einen Teil die Wange, den Hals und das Kinn einschließt. Der operative Eingriff erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, bei kleineren Korrekturen auch mit örtlicher Betäubung. Von einem Mini Facelift spricht man, wenn lediglich die obere Schicht der Wangen- oder auch Kinnpartie gestrafft wird. Natürlich kommt man bei diesen Schönheitsoperationen nicht ohne Narben aus. Damit sie so unauffällig wie nur möglich verlaufen, wird die Schnittführung hauptsächlich in natürlichen Hautfalten und im Haaransatz vorgenommen. Neben den klassischen Eingriffsvarianten gibt es auch die sogenannten minimalinvasiven Verfahren, hier werden nur winzige Einschnitte durchgeführt, die das Gesicht straffen und sanft modellieren. Zu den operationsfreien Behandlungsmethoden zählen bestimmte Laserverfahren wie die Thermage, eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder die Verwendung von muskelentspannenden Medikamenten wie Botox. Die Lasertherapie ist dabei eine besonders schonende Methode, hier wird mit Laserstrahlen die oberste Hautschicht vorsichtig abgetragen, so dass Unregelmäßigkeiten und kleinere Fältchen entfernt werden können. Diese Behandlung kommt sogar ohne Narkose aus.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Wenn man sich schließlich für eine Operation entschieden hat, gilt es einige Punkte in der Vorbereitung zu beachten, um keine unnötigen Risiken einzugehen. In einer Konsultation mit dem Chirurgen erhält man auch Informationen über den Ablauf der Operation und die Art der Narkose. Grundsätzlich wird empfohlen, ein bis zwei Wochen vor dem operativen Eingriff auf das Rauchen zu verzichten, das Gleiche gilt auch für Alkohol und bestimmte Medikamente. Der Arzt muss sich darüber hinaus vom Patienten über Vorerkrankungen, Medikamentenverträglichkeit und Allergien ein Bild machen, um eventuelle Komplikationen bei der Anästhesie ausschalten zu können. Nach diesem Gespräch verbleiben meistens noch etwa zwei Wochen bis zum Eingriff. Das eigentliche Facelift erfolgt dann stationär und dauert je nach Umfang der Operation zwischen drei und fünf Stunden. Begonnen wird in der Regel mit dem oberen Facelift, hier verläuft der Schnitt von Ohr zu Ohr entlang der Stirn-Haar-Grenze. Beim anschließenden unteren Facelifting unterscheidet man je nach Umfang des geplanten Eingriffs in Mini-, Midi- oder Face-Neck-Lift. Vor allem bei etwas jüngeren Patienten kommt der Mini-Lift zum Einsatz, denn hier wird nur die Haut der Wangen gestrafft, das darunter liegende Gewebe bleibt unberührt. Bei Patienten ab 40 Jahren wird in der Regel das Midi-Lifting verwendet, hier wird auch das tiefer liegende Gewebe und die Muskulatur gestrafft. Beim Face-Neck-Lift ist oftmals noch ein weiterer Schnitt unter dem Kinn notwendig, um  den Halsbereich wirkungsvoll behandeln zu können. Nach der Operation und der Versorgung der Wunden braucht man noch etwa zwei bis drei Wochen Genesungszeit, bevor man wieder arbeiten kann. In dieser Zeit sollte man auf Alkohol und Nikotin verzichten, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden, auch bestimmte Tätigkeiten zu Hause und sportliche Betätigungen müssen soweit eingeschränkt werden, dass kein Druck auf die Wunden ausgeübt wird.

Komplikationen und Risiken

Die Schönheitsoperation des Faceliftings gehört zur ästhetischen Chirurgie und wird allgemein als nicht schwierig eingestuft, erfordert aber ein hohes Maß an Feingefühl und Erfahrung. Auch bei größter Sorgfalt können sowohl während als auch nach der Operation Komplikationen auftreten, über die der Patient im Vorfeld natürlich informiert wird. So können beim Eingriff stärkere Blutungen auftreten, die aber in den meisten Fällen problemlos gestillt werden. Wenn beim Schnitt allerdings die Nervenbahn verletzt wird, können lokale Lähmungserscheinungen auftreten, eine permanente Schädigung ist aber äußerst selten. Druckschäden durch das lange Liegen und Hautschäden durch Desinfektionsmittel sind in der Regel nur von kurzer Dauer. Nach der Operation kann es zu Nachblutungen und Blutergüssen kommen, im ungünstigen Fall ist hier ein nochmaliger operativer Eingriff notwendig. Wundheilungsstörungen sind eher selten, die Ausprägung der Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt verschieden, ist sie zu stark, kann eine nachträgliche Korrektur erfolgen. Beim Stirnlift kann es unter Umständen zu einem dauerhaften Haarausfall im Narbenbereich kommen. Mögliche Risiken auf Grund von bestimmten Vorerkrankungen und Gesundheitsstörungen müssen im Vorfeld besprochen werden, eventuell  wird dann der operativer Eingriff erst gar nicht durchgeführt.

Kosten

Die Kosten für ein Facelift lassen sich nicht einfach verpauschalisieren. Sie sind abhängig von verschiedenen Faktoren, hauptsächlich von der Behandlungsmethode, der angewandten Technik und dem Operationsumfang. Da auch die Angebote und die Preise dieser Schönheitsoperation zwischen den einzelnen Ärzten stark differieren, ist es für den potentiellen Patienten ratsam, im Vorfeld verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen und mit den individuellen Wünschen abzustimmen. Für eine erste Orientierung sollte man bei einem Mini-Lifting mit einem Kostenaufwand ab etwa dreitausend Euro kalkulieren, bei größeren Eingriffen muss man dann schon mit Preisen von bis zu zehntausend Euro rechnen. Im Ausland ist der operative Eingriff im Vergleich oftmals preiswerter, aber ohne Sprachkenntnisse auch für den Patienten unsicherer.

Behandelnde Kliniken

Asklepion prag
Im Zentrum der Hauptstadt Prag liegt das Institut und die Klinik für ästhetische Medizin Asklepion. Die moderne Klinik ist die größte Klinik auf ihrem Gebiet in Tschechien und genießt, weit über die Grenzen einen sehr guten Ruf
Istenhegyi privatklinik budapest
Die Istenhegyi Privatklinik liegt im Zentrum von Budapest. Die 1998 gegründete Klinik führt alle gängigen Schönheitsoperationen zu einen niedrigen Preis durch. Modernste Einrichtung und qualitativ hochwertige Geräte zeugen von allerhöchstem Standard.
S-thetic center muenchen
Die S-thetic Clinik München ist Teil des S-thetic-Clinik-Verbundes. Unter der Leitung von Dr. med. Fatemi operieren hier Spezialisten aus ganz Deutschland, um die Ästhetik der Patienten zu verbessern.
Clinica tres torres barcelone
Die Klinik Tres Torres wurde gegründet, um Krankenhaus mit Hotelatmosphäre zusammen zu bringen. 1973 haben sich mehrere Ärzte zusammen getan, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Privatklinik dr-wittmann mosomnagyarovar
Die Privatklinik von Dr. Wittmann im ungarischen Mosonmagyaróvár befindet sich in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze. In der Einrichtung für ästhetische und plastische Chirurgie wird auch deutsch gesprochen.