Handverjüngung

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
Narkoseartlokale Betäubung
Aufenthaltmeist ambulant
Dauerca. 30 min - 2 h
Kostenca. 100 Euro
Arbeitsfähig nachje nach Methode
Sport nach4-6 Wochen
RisikenRötungen, Schwellungen
Handverjüngung


Überblick

Die Hände stehen oft im Mittelpunkt; trifft man neue Menschen, gibt man sich die Hand. Beim Essen oder Trinken ist der Blick auf die Hände frei. Wer mit seinen Händen aufgrund von Alterserscheinungen, wie Falten, Altersflecken oder hervortretenden Venen, unzufrieden ist, bewegt sich im Alltag nicht mehr frei.

Es gibt verschiedene Methoden, wie Peeling, Microdermabrasion, Laserbehandlungen, Injektionen oder plastische Chirurgie, mit denen der Haut an den Händen zu einem jüngeren Äußeren verholfen werden kann. Da es sich in vielen Fällen um relativ kleine Eingriffe handelt, findet die Behandlung meistens ohne stationären Aufenthalt statt; auch auf eine Betäubung kann häufig verzichtet werden.

Wie bei anderen Schönheitsoperationen kann es bei Handverjüngungen ebenfalls zu Komplikationen kommen; im Vergleich ist das Risiko aber relativ gering, da es sich in den meisten Fällen nur um kleine Eingriffe handelt.

Ausgangssituation

Im Laufe der Zeit verliert die Haut an Elastizität und wird faltig. Besonders an den Händen macht sich das Alter häufig früher bemerkbar, sind sie doch zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Häufiger Kontakt mit scharfen Reinigungsmitteln, ständige Belastung durch Sonnenstrahlen sowie die mechanische Beanspruchung lassen die Hände altern. Durch fehlende Feuchtigkeit und nachlassende Festigkeit der Fasern erschlafft die Haut, wodurch vorhandene Venen auf der Haut besonders in den Vordergrund rücken. Andere Menschen wiederum haben schon im jungen Alter auffällige Venen auf dem Handrücken.

Besitzt man von Natur aus helle Haut, kann es bei entsprechend häufiger Sonnenbestrahlung schon ab einem Alter von 35 Jahren vorkommen, dass die ersten Pigmentstörungen, die so genannten Altersflecken, auf dem Handrücken zu sehen sind.

Gerade wenn solche Erscheinungen in jungen Jahren auftreten, sind sie für den Betroffenen unter Umständen belastend. Doch auch ältere Personen können unter erschlaffter Haut oder Pigmentflecken an der Haut leiden. Besonders dann, wenn sie sich noch jung fühlen oder aussehen und das Alter quasi nur an den Händen abzulesen ist.

Wenn die Hände zum Erscheinungsbild der gesamten Person passen, kann sie sich wieder wohl fühlen. Da man die Hände praktisch bei jeder Begegnung mit seinen Mitmenschen sieht, ist es wichtig, dass diese gepflegt sind.

Durch verschiedene Verfahren ist es möglich, die Haut an den Händen zu straffen, Pigmentflecken zu entfernen und Venen in den Hintergrund treten zu lassen.

Methoden

Um die Haut zu verjüngen, gibt es verschiedene Verfahren, die je nach vorliegendem Problem ausgewählt werden.

Um die so genannten Altersflecken zu beseitigen, werden häufig spezielle Peelings eingesetzt.

Durch bestimmte chemische Stoffe oder Fruchtsäuren werden die obersten Hautschichten abgetragen; gleichzeitig verschwinden die Altersflecken. Für Pigmentstörungen eignet sich diese Methode allerdings nur, wenn diese oberflächlich sitzen. Falten werden von einem Säure-Peeling in der Regel nur wenig beeinflusst. Da die obersten Hautschichten durch die Säure quasi weggeätzt werden, ist die Haut in den ersten Tagen nach der Behandlung sehr empfindlich. Bei der Microdermabrasion kommt ein besonders feines Schleifgerät zum Einsatz, welches die oberste Hautschicht abträgt.

Beide Verfahren haben den Vorteil, dass die nachwachsende Haut häufig frischer aussieht.

Bei größeren Pigmentstörungen kommt oft der Laser zum Einsatz. Durch die Hitze werden die Pigmente zerstört und im Laufe der folgenden Tage und Wochen vom Körper abgebaut. Meistens reicht eine Behandlung nicht aus; da sich die Haut zwischen den einzelnen Behandlungen erst wieder erholen soll, wird meistens ein Abstand von vier bis sechs Wochen empfohlen.

Steht bei der optischen Verjüngung die Beseitigung von Falten im Vordergrund, bietet sich die Unterspritzung mit Eigenfett an. Zur Vorbereitung wird an einem anderen Körperteil Fett abgenommen, gereinigt und speziell aufbereitet. Bei der eigentlichen Hautverjüngung spritzt der Arzt das aufbereitete Fett in die Hautfalten, so dass die Haut straffer wirkt. Durch die allgemeine Polsterung und Hautstraffung fallen hervortretende Venen nicht mehr so stark auf. Da Eigenfett vom Körper abgebaut werden kann, sind oft Nachbehandlungen nötig. Neben Eigenfett kann eine solche Behandlung mit so genannten Fillers stattfinden, die meistens auf Basis von Hyaloronsäure oder Hydroxylapatit hergestellt werden.

In der Regel werden Injektionen mit Eigenfett oder Füllmaterialen nach sechs bis zwölf Monaten wiederholt, da der straffende Effekt nach diesem Zeitraum nachlässt.

Mit Hilfe einer Verödung können hervortretende Venen behandelt werden, so dass sie im Anschluss weniger auffällig ist. Der behandelnde Arzt spritzt hierfür ein Verödungsmittel in die Vene, welches einen Entzündungsreiz beziehungsweise eine Schädigung an den Gefäßwänden hervorruft. An dieser Stelle bildet sich ein Blutgerinnsel, welches die Vene verschließt. Im Laufe der Zeit wird das Gerinnsel vom Körper zersetzt; die geschädigte Vene fällt quasi in sich zusammen und verklebt mit der Gegenseite. Da durch die so behandelten Blutgefäße kein Blut mehr fließt, tritt die Vene nicht mehr hervor.

Anstatt eines Verödungsmittels kann diese Methode mit einem Laser durchgeführt werden. Hier wird die Gefäßwand durch die austretende Hitze geschädigt.

Bevor man sich für eine Verödung entscheidet, müssen die Venen von einem Facharzt, dem Venologen, untersucht werden.

Wird eine Hautverjüngung aufgrund von Hautüberschuss in Erwägung gezogen, der nicht mehr durch Injektionen von Eigenfett oder Füllmaterial in den Griff zu bekommen ist, besteht die Möglichkeit der plastischen Chirurgie. Die überschüssige Haut wird dabei entfernt; da die Schnitte hierfür meistens in die natürlichen Beugefalten gesetzt werden, sind die entstehenden Nähte relativ unauffällig.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Bei der Vorbereitung auf eine Handverjüngung durch Cremes oder Peelings muss der Betroffene keine Besonderheiten beachten; findet das Verfahren durch Laser, Venen-Verödung oder plastische Chirurgie statt, sind die Hände zu schonen, da eine starke Belastung erwartet wird. Schonung ist auch daher angebracht, damit der Patient sich nicht kurz vor dem geplanten Eingriff an der Hand schneidet oder anderweitig verletzt. Kommt es hier zu Entzündungen, kann der Eingriff unter Umständen nicht ausgeführt werden.

Nach der Hautverjüngung hilft es bei den meisten Methoden, kühlende Auflagen auf die behandelte Haut aufzulegen, um Schwellungen und Rötungen zu minimieren. Die behandelte Hand sollte in den ersten Tagen geschont werden, damit der Heilungsprozess nicht verzögert wird. Damit dies ausreichend geschehen kann, empfehlen einige Ärzte zum Beispiel nach Injektionen die Hand mit Hilfe einer Schiene ruhig zu stellen.

Ein Kompressionsverband wird getragen, wenn die Venen verödet wurden oder es bei anderen Verfahren zu starken Schwellungen kommt.

Wurde die Hautverjüngung durch Peelings oder Cremes durchgeführt, muss der Patient mehrmals täglich spezielle Pflegeprodukte auftragen. Außerdem ist darauf zu achten, dass der UV-Schutz ständig ausreichend hoch vorhanden ist, da sich sonst auf der Haut Pigmentstörungen bilden können.

Bevor Pigmentstörungen entfernt werden, sollte man durch einen Dermatologen überprüfen lassen, ob es sich um gutartige Flecken handelt oder ob sich unter Umständen ein Melanom dahinter verbirgt, welches einer ärztlichen Behandlung bedürfe.

Komplikationen und Risiken

In jedem Fall sollte man bei einer Hautverjüngung mit Rötungen und Schwellungen der behandelten Haut rechnen. In der Regel lassen diese Beschwerden aber schnell nach, besonders wenn die Haut mit kühlenden Auflagen und Pflegeprodukten behandelt wird. Werden kleine Eingriffe in die Haut vorgenommen, kann es zu Infektionen, Wundheilungsstörungen oder auch Verletzungen von Nerven mit Taubheitsgefühlen, Schmerzen oder Missempfindungen kommen.

Bei der Behandlung mit einem Lasergerät oder bei der Microdermabrasion können Verbrennungen oder andere Schädigungen der oberen Hautschichten auftreten, so dass unter Umständen eine unerwünschte Narbenbildung resultiert.

Werden lokale Betäubungsmittel oder Füllmittel zur Faltenunterspritzung injiziert, sind allergische Reaktionen möglich. Bei einer Faltenunterspitzung kommt es selten vor, dass sich Unregelmäßigkeiten der Haut bilden.

Kosten

Die Kosten für eine Hautverjüngung müssen vom Patienten selbst getragen werden; die Krankenkasse beteiligt sich hieran nicht.

Je nach Methode variieren die Preise; eine Microdermabrasion zum Beispiel kostet pro Hand und Sitzung zwischen 50 und 100 Euro. Aufwendigere Verfahren sind kostenintensiver.

Da einige Methoden, wie Laserbehandlungen oder Peeling, nicht nur von Ärzten sondern auch von Kosmetikern oder Heilpraktikerin angeboten werden, kommt es hier ebenfalls zu preislichen Unterschieden bei der Abrechnung.

Behandelnde Kliniken

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Schönheitschirurgie ist im Ausland meist preiswerter, als in Deutschland. Deshalb greifen viele Interessenten auf polnische Kliniken zurück. Die Schönheitsklinik Optimus bietet ästhetische Operationen in familienähnlichem Ambiente an. Eine Rund um die Uhr Betreuung ist gewährleistet.
Privatklinik dr-wittmann mosomnagyarovar
Die Privatklinik von Dr. Wittmann im ungarischen Mosonmagyaróvár befindet sich in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze. In der Einrichtung für ästhetische und plastische Chirurgie wird auch deutsch gesprochen.
Hair and beauty clinic hasselt
In der Hair & Beauty Clinic Hasselt in Belgien ist die ausführliche Beratung in einem kostenlosen Erstgespräch bedeutend. Die Patienten sollen sich hier rundum gut betreut fühlen. In der Klinik werden überwiegend ambulante Eingriffe durchgeführt.
Schoenheitsklinik stettin
Stettin liegt an der Ostsee und nur 9 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Da die Preise für Schönheitsoperationen in Polen etwa 60 Prozent günstiger sind als in Deutschland sind rund 90 Prozent der Patienten aus Deutschland.
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Die Schweiz läd mit seinen schönen Landschaften zum erholen ein. So ist auch die Bodenseeregion ein Ort der Entspannung und Ruhe. Daher ist sie hervorragend geeignet, um der Mangklinik Swiss Heimat zu geben.
Behandelnde Kliniken in