Kinnkorrektur

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
Narkoseartlokale Betäubung
Aufenthaltambulant
Dauerca. 1 h
Kostenca. ab 1.200 Euro
Arbeitsfähig nach6-7 Tagen
Sport nach2 Wochen
RisikenWundinfektionen, Narben
Kinnkorrektur


Überblick

Bei einer Kinnkorrektur kann es sich um verschiedene Formen eines kosmetischen Eingriffs handeln. Die Form der Operationen kann so vielfältig sein, wie die Probleme, unter denen Menschen ihr Kinn betreffend leiden können. Oft ist das Kinn zu groß oder zu klein, auch ein so genanntes fliehendes Kinn kann das Leben beeinträchtigen. Zielgruppe einer Kinnkorrektur sind alle Menschen, die mit der Form ihres Kinns unzufrieden sind.  Generell nimmt die Zahl der Kinnkorrekturen in Deutschland seit einigen Jahren immer weiter zu, so dass diese Art des Eingriffs bei den Operationen am Gesicht möglicherweise schon bald zu den häufigsten gehören wird. Beim Kinnaufbau oder der Kinnvergrößerung gibt es derzeit die Möglichkeit, den Knochen im Rahmen der Operation zu verlagern oder Füllmaterial einzubringen, um das Kinn des Patienten in die gewünschte Form zu bringen. Mitunter werden körpereigene Stoffe wie Knorpel eingebracht, Implantate kommen jedoch ebenfalls in Frage. Bei der Kinnverkleinerung hingegen reicht in vielen Fällen bereits eine klassische Fettabsaugung. Dies ist auch beim Doppelkinn nicht selten die beste Alternative. In komplizierteren Fällen werden Stücke des Knochen am Kinn entfernt, um die gewünschte Anpassung zu erreichen. Je nach Schwere des Eingriffs wird vom Arzt entschieden, ob eine lokale Betäubung ausreicht, oder eine Vollnarkose erforderlich wird.

Ausgangssituation

Die Gründe für den Wunsch eines Patienten, eine Kinnkorrektur durchzuführen zu lassen, können unterschiedlicher Natur sein. Zunächst einmal können Unfälle der Anlass für die Kinnkorrektur sein. In diesem Fall handelt es sich in der Regel um einen so genannten Kinnaufbau, wenn die Partie durch den besagten Unfall – vielleicht sogar in erheblichem Maße – in Mitleidenschaft gezogen wurde. In immer stärkerem Maße jedoch wenden sich Patienten aus rein kosmetischen Gründen an die Kliniken, um eine Korrektur vornehmen zu lassen. Besonders häufig unterziehen sich die Herren der Schöpfung einer solchen Operation, weil ein markantes Kinnprofil noch immer als Sinnbild für Männlichkeit steht. Das Kinn ist einer der Körperteile, der anderen gleich beim Kennenlernen ins Auge springt. Ein Kinn, das nicht zum Rest des Gesichts zu passen scheint, kann deshalb in der Tat eine erhebliche Belastung für Menschen darstellen. Das Ziel der Kinnkorrektur ist es grundsätzlich, ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen, bei dem das Kinn – ganz gleich, ob es sich um eine Vergrößerung oder Verkleinerung handelt –  mit dem Rest des Gesichts und Kopfes harmoniert. Dieser Aspekt wird von Anfang an im Beratungsgespräch mit dem Arzt hervorgehoben. Nicht jeder Patienten-Wunsch ist erfüllbar, auch diese Information kann zu den ersten Erkenntnissen auf Seiten der Patienten gehören, nachdem sich die Experten ein eigenes Bild verschafft haben. Nicht in jedem Fall werden Mediziner zur gleichen Einschätzung wie die Betroffenen kommen. Die Risiken der OP und der Nutzen müssen miteinander vereinbar sein. Welche Risiken bestehen, erfahren die Patienten natürlich ebenfalls während der Erstberatung.

Methoden

Zur Frage nach der Narkose im Zusammenhang mit einer Kinnkorrektur sei noch einmal der Hinweis auf die Schwere des Eingriffs erwähnt. Wird bei einer Kinnverkleinerung nur etwas Fett abgesaugt, oder wird im Rahmen einer Vergrößerung der Kinnpartie lediglich Knorpelmasse eingebracht, ist die lokale Anästhesie in den meisten Fällen ausreichend. Bei schwereren Operationen indes ist die Vollnarkose vielfach die erste Wahl. Insbesondere dann, wenn Eingriffe am Knochenapparat notwendig sind. Auch kann eine stationäre Aufnahme bei längeren Operationen erforderlich sein, um eine professionelle Nachsorge und Betreuung in den ersten Tagen garantieren zu können. In den allermeisten Fällen jedoch handelt es sich um rein ambulante Behandlungen, bei denen die Patienten schon kurze Zeit nach dem Eingriff wieder nach Hause gegen können, so dass die weitere Wundversorgung beim Hausarzt erfolgen kann. Die Chancen, dass alles reibungslos vonstatten geht nach der OP, sind in den Fällen besonders gut, in denen die verwendeten Transplantate für die Kinnkorrektur aus so genannten körpereigenen Substanzen bestehen. Neben dem bereits erwähnten Knorpel kommt auch Knochenmaterial in Frage. Solche Füllstoffe werden vor allem bei der Korrektur eines fliehenden Kinns benötigt. Auch Silikon-Implantate werden verwendet, sofern dies aus medizinischer Sicht die bessere Alternative für die Kinnkorrektur ist. Das jeweilige Material kann dabei von zwei verschiedenen Stellen ein die Kinn-Region eingebracht werden. Der Arzt entscheidet, ob der Füllstoff von der Unterseite des Kinns oder von der Lippen-Innenseite aus eingebracht werden soll. Beim Eingriff wird bewusst darauf geachtet, dass die Spuren dieser Schnitte unauffällig sind und mögliche Narben so klein wie möglich ausfallen. Gerade der Weg über die Innenseite der Lippe kann diesbezüglich zu guten Ergebnissen führen.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Wie bei jedem operativen Eingriff ist die aktive Mitarbeit des Patienten auch im Falle einer Kinnkorrektur maßgeblich für den Erfolg und die rasche Genesung verantwortlich. Daher kommt bereits der Vorbereitung eine wichtige Rolle zu. Aus medizinischer Sicht sollte möglichst in den zwei Wochen vor der Kinnkorrektur auf den Konsum Nikotin und alkoholischen Getränken verzichtet werden. Auch sollten keine so genannten blutverdünnenden Medikamente wie z.B. Aspirin sowie etwaige Schlafmittel eingenommen werden.
Die Kinnkorrektur selbst wird in den meisten Fällen maximal eine Stunde in Anspruch nehmen, sofern es sich nicht um großangelegte Eingriffe am Knochen und Kiefer handelt. So können Sie als Patient meist noch am selben oder spätestens am nächsten Tag die Klinik verlassen. Der Kinn-Verband wird für bis zu 14 Tage Ihr Begleiter sein. Die Entfernung der Bandage und das Ziehen der Fäden erfolgen oftmals am selben Tag.
Nach der OP empfiehlt es sich, regelmäßig – immer unter Berücksichtigung der ärztlichen Hinweise – Kühlungen der Kinnpartie vorzunehmen. Dies lindert nicht nur die Schmerzen, sondern fördert zudem den Heilungsprozess. Idealerweise verfügt man über mehrere Kühlelemente, um diese abwechselnd einsetzen zu können.
Bei Eingriffen über die Lippen-Innenseite werden meist Mundspülungen verschrieben, die weiterhin zu einer zügigen Wundheilung führen. Hinsichtlich der Nahrungsaufnahme in den ersten Tagen (bis etwa 14 Tage) nach der Kinnkorrektur kann eine Umstellung auf weiche Nahrung wie Suppen und eher zarte Lebensmittel zur Schmerzvermeidung durch mühsames Kauen Linderung verschaffen. Auch auf Sport sollte für einige Tage nach der Operation verzichtet werden, dies gilt gerade bei Eingriffen unter Vollnarkose.

Komplikationen und Risiken

Die Kinnkorrektur ist der Definition nach eine Operation wie jede andere. Entsprechend bestehen auch hier Risiken. Komplikationen etwa dann auftreten, wenn Vorerkrankungen bestehen oder die Patienten die ärztlichen Vorgaben nicht in der erforderlichen Art und Weise beherzigen. Statistisch jedoch kommt es eher selten zu Problemen in Folge einer Kinnkorrektur oder während der Operation selbst. So kann es im Prinzip zu Wundinfektionen kommen, auch Abstoßungsreaktionen beim Einsatz von künstlichen Implantaten sind nicht generell auszuschließen. Erfahrene Mediziner wägen Risiken und den Nutzen für den Patienten auf Basis der individuellen Sachlage vorher ausführlich ab. Ein Risiko besteht generell mit Blick auf die individuelle Wundheilung. Diese ist nicht nur eine Frage der genetischen Veranlagung. Vor allem auch die Durchführung der Wundversorgung und Umsetzung der Hinweise vom Arzt zum Verhalten vor und nach dem Eingriff sind wichtig, um eine durchweg erfolgreiche Kinnkorrektur sicherzustellen. Halten sich die Patienten an die Empfehlungen ihres Arztes, werden die Schmerzen und Blutergüsse einerseits erträglich ausfallen und andererseits zügig abklingen. Eine individuelle Sache ist die Narbenbildung nach der Kinnkorrektur. Die eigene Patientengeschichte gibt Aufschluss, welche Erwartungshaltung in diesem Punkt realistisch ist. Neigt man zur starken Bildung von Narben, ist ein Eingriff im Gesicht vielleicht nicht die richtige Entscheidung.

Kosten

So unterschiedlich der Umfang der Kinnkorrektur sein kann, so unterschiedlich fallen auch die zu erwartenden Kosten für den Eingriff aus. Bei kleineren Operationen beginnen die Kosten durchschnittlich bei etwa 1.200 Euro. Das verwendete Material bei der Kinnvergrößerung hat ebenfalls Einfluss auf die OP-Kosten. Spätestens bei Eingriffen unter Vollnarkose sind steigende Ausgaben zu erwarten. Die Obergrenze für die Kinnkorrektur liegt im Normalfall bei etwa 3.000 Euro. Nur in seltenen Fällen werden die Krankenkassen die OP-Kosten übernehmen. Dies ist meist nur dann möglich, wenn Härtefälle vorliegen, in denen die Patienten massiv psychisch unter ihrem Aussehen leiden, so dass eine Kinnkorrektur aus psychologischer Sicht zu einer Besserung des Allgemeinzustands des Betroffenen führen kann.

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