Oberschenkelstraffung

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartVollnarkose
Aufenthaltstationär, ca. 4 Tage
Dauerca. 1-3 h
Kostenca. ab 3.000 Euro
Arbeitsfähig nach7 Tagen
Sport nachca. 6 Wochen
RisikenBlutergüsse, Schwellungen, Schmerzen
Oberschenkelstraffung


Mediziner Fachbegriff: Dermolipektomie der Oberschenkel

Überblick

Bei einer Oberschenkelstraffung wird durch verschiedene Methoden die Haut an den Oberschenkeln gestrafft. Bei Reithosen wird die Straffung unter Umständen mit einer Fettabsaugung kombiniert, bei erschlafften Innenseiten wird hier die Haut durch operative Verfahren verjüngt. Sind neben den Oberschenkeln weitere Zonen zu behandeln, bietet sich der Bodylift an. Besonders Frauen lassen häufig Oberschenkelstraffungen durchführen, da sie aufgrund ihrer genetischen Veranlagung eher da zu neigen, an Oberschenkeln und Gesäß Fett anzulagern. Auch Cellulite bilden Frauen früher, schneller und öfter als Männer. Da diese Fettdepots an den Oberschenkeln nur schwer durch Sport, Massagen oder andere Maßnahmen zu beseitigen sind, bietet sich hier eine Oberschenkelstraffung an.
Zu der häufigsten Form der Oberschenkelstraffung zählt die Entfernung von Reithosen.

Ausgangssituation

Viele Frauen haben Reithosen. Dies sind Fettansammlungen meistens an den Außenseiten der Oberschenkel. Reithosen betreffen aber nicht nur fülligere Frauen; auch schlanke und junge Frauen können darunter leiden. In solchen Fällen kann eine Oberschenkelstraffung inklusive Fettabsaugung helfen, den Beinen wieder zu einer schönen Silhouette zu verhelfen.
Auch nach einer starken Gewichtsabnahme kann eine Oberschenkelstraffung hilfreich sein, wenn man sich – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr in seiner Haut wohl fühlt. Häufig ist die Haut dann an den Innen- oder Außenseiten des Oberschenkels schlaff und faltig, hängt eventuell sogar herunter. Durch Sport oder kosmetische Behandlungen lässt sich die Haut nicht mehr behandeln, da das Gewebe unwiderruflich gestört ist.
Wird die überschüssige Haut an dieses Stellen entfernt und vernäht, ist die Haut wieder straff.
Einige Menschen leiden unter der schlaffen Haut oder Reithosen so stark, dass die Lebensqualität im Alltag zum Teil stark eingeschränkt ist. Nach einer solchen Operation steigt das Selbstbewusstsein wieder an. Allerdings sollten nur psychisch gefestigte Menschen eine Oberschenkelstraffung durchführen lassen, da teilweise große und sichtbare Narben entstehen, mit denen man umgehen können muss.

Methoden

Am Häufigsten werden Oberschenkelstraffungen durchgeführt, weil Frauen unter den so genannten Reithosen leiden. Dies sind Auswölbungen an den Oberschenkeln, die durch Ablagerungen von Fett entstehen. Sind die Reithosen noch relativ klein, kann eine Fettabsaugung eventuell bereits den gewünschten Effekt erbringen, ohne das weitere Maßnahmen nötig werden.
Bei großen Reithosen findet in der Regel eine Fettabsaugung mit zusätzlicher Hautstraffung statt. Ist nur das Gewebe an der Außenseite erschlafft, wird hier ein halbmondförmiger Schnitt vorgenommen, über den die überflüssige Haut entfernt wird.
Ist nach einer Gewichtsabnahme das Gewebe an der Oberschenkelinnenseite erschlafft, wird ein Schnitt zwischen Oberschenkel und Dammregion vorgenommen; möglich ist ein Schnitt auch vom Oberschenkel in Richtung Knie.
Sollen neben den Oberschenkeln auch Gesäß und Bauch gestrafft werden, kann dies in einer einzigen Operation realisiert werden: Beim so genannten Bodylift wird ein gürtelförmiger Schnitt vorgenommen, überschüssige Haut entfernt, die verbleibende Haut gestrafft und vernäht.

Bei einer Oberschenkelstraffung entstehen zum Teil große Narben, die je nach Methode zumindest im Bikini oder in kurzen Hosen sichtbar sind. Da aber so große erschlaffte Areale gestrafft werden können, muss man für sich sorgfältig überlegen, mit welcher Option man besser leben kann.
Die Operationen finden im Allgemeinen in Vollnarkose statt. Möglich ist zudem eine Regionalanästhesie, bei der die gesamte Region des Körpers betäubt wird. Der behandelnde Chirurg wird je nach Ausmaß der Oberschenkelstraffung eine Form der Anästhesie empfehlen.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Bereits einige Wochen vor der geplanten Operation sollte sich der Patient auf die Oberschenkelstraffung vorbereiten. Da bestimmte Medikamente die Blutgerinnung verzögern, kann es zu Blutungen während der Operation kommen, wenn diese nicht rechtzeitig abgesetzt werden. Dazu gehören ASS, Marcumar, Heparin oder auch Ginkgo-biloba-Präparate. Da Nikotin die Wundheilung verzögern kann, sollte man seinen Konsum zumindest stark einschränken; ideal wäre ein kompletter Nikotin-Verzicht.
Kurz vor dem geplanten Eingriff werden in der Regel die Schamhaare zumindest in der Bikini-Zone rasiert. Je nach Methode und damit verbundener Schnittführung wird unter Umständen empfohlen, eine Darmreinigung durchzuführen und einen Urinkatheter anzulegen, damit zumindest in den ersten Tagen Toilettengänge nicht den Heilungsprozess behindern.
Eine Oberschenkelstraffung dauert je nach Umfang zwischen einer und drei Stunden. Da meistens eine Vollnarkose durchgeführt wird, ist ein stationärer Aufenthalt notwendig, der bis zu vier Tagen dauern kann.

Nach zwei bis drei Tagen werden die Drainagen entfernt, die bei der Operation gelegt wurden, um Wundwasser und Blut abzuleiten.
In der ersten Zeit sollte der Patient möglichst vermeiden, zu sitzen, da hierdurch der Zug auf die Nähte zu groß werden kann. Liegen oder kurze Gänge werden statt dessen empfohlen. Beim Liegen kann eine Knierolle den Druck auf die Nähte lindern.
Zwei Monate lang trägt man eine Kompressionshose, die Schwellungen verhindern soll und zudem bewirkt, dass die neu modellierte Haut leichter anwächst. Körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Sport sind für mindestens vier Wochen nicht erlaubt.
Werden frische Narben starker Sonneneinstrahlung oder dem Solarium ausgesetzt, kann es zu Pigmentstörungen kommen. Da die Narben bei einer Oberschenkelstraffung unter Umständen relativ groß sind, verzichtet man daher bis zu einem Jahr auf solche Belastungen.

Da nur die Haut gestrafft, nicht aber das Gewebe verändert wurde, ist es wichtig, seine Beine in den Folgejahren zu pflegen, Muskeln zu trainieren und auf sein Gewicht zu achten. Bei einer erneuten Gewichtszunahme wäre sonst eventuell eine weitere Oberschenkelstraffung notwendig, um das Ergebnis dauerhaft zu halten.

Komplikationen und Risiken

Findet eine Oberschenkelstraffung aufgrund einer Gewichtsabnahme statt, ist es wichtig, dass der Patient sein Wunschgewicht bereits erreicht hat oder nur kurz vor dem Erreichen steht. Wird nach der Straffung weiterhin Gewicht verloren, kann eine weitere Operation nötig werden.
Befinden sich im Gebiet der zu operierenden Haut Entzündungen, müssen diese vor dem Eingriff behandelt werden.

In den ersten Tagen und Wochen nach der Oberschenkelstraffung sind Schmerzen, Blutergüsse und Spannungen des Gewebes relativ normal. Infektionen und Wundheilungsstörungen können ebenfalls auftreten.
Wenn beim Betroffenen die Bildung von Kelloiden, wuchernden Narben, häufig vorkommt, muss auch nach einer Oberschenkelstraffung damit gerechnet werden. Auch wenn zu früh und häufig Zug auf die Narben ausgeübt wird, kann eine vermehrte Vernarbung resultieren.
Da an der Innenseite des Oberschenkels große Lymphbahnen verlaufen, ist es außerdem Möglich, dass es zur Stauungen von Lymphflüssigkeit kommt mit einhergehenden Schwellungen der Beine. Im Operationsbereich können zudem Empfindungsstörungen und Taubheitsgefühle auftreten, die aber im Allgemeinen innerhalb der folgenden Monate zurückgehen.

Kosten

Für eine Oberschenkelstraffung muss man zwischen 3.000 und 6.000 Euro einplanen. Der Preis ist abhängig vom Umfang der geplanten Operation, Operationsdauer und Klinikaufenthalt. So ist eine kleine Straffung wesentlich günstiger als ein kompletter Bodylift. Oberschenkelstraffungen werden im Ausland teilweise für unter 2.000 Euro angeboten. Hier muss man aber noch Kosten für den Flug und die Unterbringung berechnen. Da außerdem im Internet nur Festpreise angegeben sind, können sich diese bei besonderen Verfahren stark erhöhen.

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