Penisvergrößerung

Penisvergrößerung

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
Narkoseartörtliche Betäubung, Vollnarkose
Aufenthaltambulant, stationär 1 Tag
Kostenca. 2.000 Euro
Arbeitsfähig nach7 Tagen
Sport nach6 Wochen
RisikenNabenbildung, Verwachsungen
Penisvergrößerung


Mediziner Fachbegriff: Penisaugmentation

Überblick

Eine Penisvergrößerung wird von Männern verlangt, die mit der Größe ihres Penis unzufrieden sind. Teilweise liegen sie unter der Durchschnittsgröße, teilweise ist es das subjektive Empfinden, welches sie zu diesem Eingriff drängt.

Um den Penis zu vergrößern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ist der Penis zu kurz, kann in einem operativen Verfahren die Länge um bis zu sechs Zentimeter vergrößert werden. Dabei werden die vorderen Haltebänder getrennt, die dem Penis seine Stabilität verleihen und sich im Inneren des Körpers befinden. So kann das Glied etwas nach vorne gezogen werden und der sichtbare Teil dadurch vergrößert wird..

Auch eine Verdickung des Penis ist möglich. Um eine Umfangszunahme von bis zu drei Zentimetern zu erreichen, wird Eigenfett unter die Penishaut gespritzt. Auch Implantate sind möglich, aufgrund der höheren Komplikationsrate wird hiervon meistens abgesehen.

Je nach behandelndem Chirurg finden diese Methoden unter lokaler Betäubung eventuell mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose statt.

In den ersten sechs Wochen nach einem Eingriff sollte man auf Sex verzichten, um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen.

Ausgangssituation

Wer einen kleinen Penis hat, fühlt sich oft nicht männlich genug. Schon von klein auf vergleichen Jungs die Länge ihrer Penisse und geizen ab einem gewissen Alter auch nicht mit Spott, wenn ein Exemplar kleiner ausfällt als gewöhnlich. Männer werden daher schon früh darauf geprägt, dass ein großer Penis für Männlichkeit steht.

Mit einem Penis, der unterhalb der Durchschnittsgröße liegt, sinkt daher häufig auch das Selbstbewusstsein. Zwar kann man auch mit einem kleinen Glied befriedigenden Geschlechtsverkehr haben und Kinder zeugen, manche Männer leider jedoch so extrem, dass Sex beziehungsweise Nacktsein vor Frauen erst einmal in die weite Ferne rückt. Mit Hilfe einer Penisverlängerung lassen sich zwar keine Wunder vollbringen, es ist aber möglich, dass das Glied um einige Zentimeter verlängert wird.

Oft ist jedoch nicht nur die Länge des Penis entscheidend dafür, dass ein Mann von der Ästhetik überzeugt ist. Unzufriedenheit kann ebenfalls auftreten, wenn die Länge zwar stimmt, der Penis aber rein subjektiv zu dünn ist. In solch einem Fall helfen Injektionen mit Eigenfett. Durch die Penisverdickung kann der Umfang bis zu drei Zentimeter zunehmen.

Beide Verfahren können unabhängig voneinander durchführt oder auch kombiniert werden.

Methoden

Bei einer Penisvergrößerung werden in der Regel mehrere Methoden miteinander kombiniert, sie können aber auch getrennt voneinander in Anspruch genommen werden. Viele Männer wünschen sich parallel zu einer Penisverlängerung auch eine –verdickung. Separat kann ebenfalls eine Peniskopfverdickung stattfinden.

Der Penis besteht nicht nur aus dem äußeren, sichtbaren Teil, sondern setzt sich im Inneren des Körpers fort. Hier ist er durch vordere und hintere Haltebänder befestigt, die ihm die notwendige Stabilität verleihen. Bei einer Penisverlängerung wird an der Peniswurzel ein zirka drei Zentimeter langer Schnitt vorgenommen. Durch diesen Schnitt gelangt der Operateur zu dem vorderen Halteband und durchtrennt es. Nun wird der Penis etwas hervorgezogen und das Halteband wieder am Penis fixiert. Wie weit der Penis hervorgezogen werden kann und welche zusätzliche Länge dadurch entsteht, ist von mehreren Faktoren abhängig. So bestimmen die Länge der Haltebänder, der Neigungswinkel des Penis sowie die Größe des Verbindungsknorpels der Beckenknochen die mögliche Verlängerung. Je nach Ausgangssituation ist so einen Größenzunahme von zwei bis sechs Zentimetern möglich.

Die Haut, die sich am Penis und Hodensack befindet, reicht in der Regel aus, um die gewonnene Länge zu kompensieren, so dass keine weiteren Schnitte beziehungsweise Hautimplantate notwendig sind.

Eine Penisverdickung findet im Allgemeinen durch Injektionen mit Eigenfett oder Fettgewebe statt. An Bauch oder Oberschenkel wird dafür eine kleine Menge Fett abgesaugt, gereinigt und speziell aufbereitet. Anschließend erfolgen Injektionen mit dem Eigenfett unter die Penishaut. Durch dieses Verfahren kann eine Umfangsvergrößerung von bis zu drei Zentimetern erreicht werden.

Möglich ist außerdem eine Verdickung durch das Einsetzen von Implantaten. Da bei dieser Methode aber zu den herkömmlichen Risiken außerdem die Möglichkeit besteht, dass der Körper die Implantate abstößt, wird meistens von diesem Verfahren abgeraten und zur Eigenfett-Injektion geraten.

Soll der Peniskopf verdickt werden, wird ein natürliches Material unter die Haut injiziert. Im Laufe der Zeit wird dieses Material aufgenommen und durch körpereigenes Gewebe ersetzt. Durch dieses Verfahren wird der Peniskopf größer. Allerdings kommt es gleichzeitig zu einer Reduzierung der Empfindlichkeit der Nerven an dieser Stelle; häufig ist dies von Männern gewünscht, in Einzelfällen kann die nachlassende Sensibilität aber auch von Nachteil sein.

Die Peniskopfverdickung kann nur im zeitlichen Abstand von einem halben Jahr zu einer Penisverdickung oder –verlängerung durchgeführt werden. 

Die genannten Methoden werden je nach behandelndem Arzt in lokaler Betäubung mit zusätzlichem Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt. Nach einer Vollnarkose ist in den meisten Fällen ein stationärer Aufenthalt von einem Tag notwendig.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Werden bei der Penisvergrößerung Schnitte vorgenommen, ist es wichtig, dass man bereits einige Wochen vor dem geplanten Eingriff aufhört, zu rauchen. Nikotin bewirkt eine Verengung der Gefäße, wodurch die Durchblutung vermindert ist. Im Rahmen einer Operation kann es dadurch zu einer verzögerten Wundheilung kommen.

Nimmt man blutgerinnungshemmende Medikamente ein, kann es während und nach dem Eingriff zu Blutungen kommen. Der behandelnde Arzt ist hier der richtige Ansprechpartner, um heraus zu finden, ob das Arzneimittel für den bestimmten Zeitraum abgesetzt werden kann oder ob die Einnahme von alternativen Medikamenten möglich ist.

Je nach durchgeführtem Verfahren unterscheidet sich die Nachsorge. Generell sollte man aber in der ersten Woche nach der Penisvergrößerung weite Hosen tragen und sich schonen. Wurde der Penis bandagiert, bleibt der Verband in der Regel über diesen Zeitraum bestehen.

Duschen ist in der Regel nach wenigen Tagen wieder möglich; auf Vollbäder sollte man aber verzichten, da hierdurch die Haut beziehungsweise Narben aufgeweicht werden können und die Wundheilung verzögert würde. Frische Narben sollten über mehrere Monate keiner intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, da sich sonst unschöne Verfärbungen durch Pigmentstörungen bilden können.

Je nach dem, mit welchen Methoden der Penis vergrößert wurde, wird empfohlen, für zwei bis sechs Wochen auf Sport und Geschlechtsverkehr zu verzichten. Nähte brauchen in der Regel einen längeren Zeitraum, um vollständig zu verheilen. Wurde Eigenfettgewebe injiziert, ist dieses nach zirka fünf Wochen soweit im Körper angewachsen, dass es mechanischen Beanspruchungen standhalten kann.

Nach der Heilungsphase einer Penisverlängerung führt der Patient über einen Zeitraum von mehreren Monaten eigenständig Stretching-Übungen durch, damit der Penis sich nicht zurückzieht.

Komplikationen und Risiken

Bei einer Penisvergrößerung, im Speziellen der Penisverlängerung, treten sehr selten Erektions- oder Sensibilitätsstörungen auf; wenn Nerven stark beschädigt wurden, können diese Störungen dauerhaft bestehen bleiben. Auch eine überschießende Narbenbildung oder Verwachsungen sind möglich. Da bei einer Penisverlängerung das vordere Haltebändchen durchtrennt wurde, ist die Erektion nach dem Eingriff meistens waagerechter als vorher.

Bei der Injektion von Eigenfett ist es möglich, dass das Resultat unregelmäßig wird. Aufgrund von Schwellungen ist das Endresultat aber erst nach zirka zwei Monaten zu sehen.

Außerdem kann es dazu kommen, dass das Fett vom Körper komplett aufgenommen wird und daher nach zirka sechs bis zwölf Monaten Wiederholungen notwendig sind.

Neben diesen spezifischen Komplikationen können außerdem Wundheilungsstörungen oder Infektionen auftreten. Allergische Reaktionen auf das Narkosemittel sind ebenfalls möglich.

Kosten

Der Preis für eine Penisvergrößerung ist davon abhängig, welche Verfahren durchgeführt werden. Für eine Penisverdickung muss man 2.000 bis 4.000 einplanen; wird gleichzeitig eine Penisverlängerung durchgeführt, fallen Kosten in Höhe von 6.000 bis 7.000 Euro an.

Der Patient muss diesen Betrag in der Regal selbst bezahlen; die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht.

Behandelnde Kliniken

Clc center
Das Zentrum für Laser und ästhetische Chirurgie in Lausanne bietet alle gängigen Anwendungen für eine Geschlechtsumwandlung, aber auch herkömmliche Korrekturen im Gesicht, Straffung der Silhouette und neueste Lasertechnologie.
Clinique elysee montaigne
Die Elysee Montaigne Klinik im Zentrum von Paris bietet alle Verfahren der ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie nach neuesten Verfahren unter einem Dach.
Cevre hastanesi istanbul
Das Cevre Hospital ist eine private türkische Klinik, die heute modernsten europäischen Standard repräsentiert. Hier werden alle Arten der ästhetischen Chirurgie angeboten.
Brol medical center timisiora
Timisoara ist eine Stadt im Westen von Rumänien. Sie hat etwa 400.000 Einwohner und ist ein wichtiges finanzielles, wissenschaftliches, historisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Hier ist das Brol Medical Center beheimatet. Die Klinik bietet verschiedene ästhetische Operationen an, die preiswerter sind als in Deutschland.
Muenchner klinik fuer aesthetische chirurgie
Die Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie wird von Dr. med. Matthias Wagner geleitet. Die nahe dem Nymphenburger Schloss gelegene Klinik bietet alle gängigen Behandlungen der Ästhetischen-Plastischen Chirurgie an, mit Finanzierungsmöglichkeit.