Po straffen

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartVollnarkose, örtliche Betäubung
Aufenthalt2-4 Tage
Dauerca. 2 - 3 h
Kostenca. ab 3.000 Euro
Arbeitsfähig nach1 Woche
Sport nach2 Wochen
RisikenInfektionen, Blutergüsse
Po straffen


Überblick

In der heutigen Zeit spielt gutes Aussehen in Verbindung mit Gesundheit wieder eine wichtige Rolle. Ein jugendliches Äußeres steht bei vielen Menschen für Vitalität.
Heutzutage werden bereits jährlich mehrere hunderttausend Schönheitsoperationen in Deutschland durchgeführt
Wie eine Umfrage des Portals Apotheken-Umschau ergeben hat, glauben fast 50 Prozent der befragten Männer und Frauen, dass im Jahr 2020 Schönheitsoperationen so normal seien wie ein Besuch beim Zahnarzt. Am Häufigsten wird das Fettabsaugen vorgenommen, welches auch in der Gefäßstraffung stattfinden kann.

Durch verschiedene Verfahren ist es möglich, ein erschlafftes Gesäß zu straffen. Fettabsaugung, Hautstraffung oder Implantate zählen zu den häufigsten Verfahren, die angewendet werden. Welche Methode tatsächlich verwendet wird, entscheidet der Arzt im Vorgespräch.
Zahlreiche Schönheitskliniken in Deutschland sowie im Ausland haben die Gesäßstraffung im Angebot und verhelfen so vielen Menschen zu einem knackigen Po.
Damit die Operationsnarben vernünftig heilen können und das Gesäß nach einigen Wochen dem gewünschten Ziel entspricht, sollten allerdings in den Wochen nach der Operation einige Verhaltensweisen eingehalten werden. Besonders Schonung ist hier angebracht.

Ausgangssituation

Der Po steht oft im Mittelpunkt des Geschehens. Nicht die Augen sind es, auf die man beim ersten Kennen lernen schaut, sondern der Po. Viele Frauen und mittlerweile immer mehr Männer trotz aller Bemühungen unzufrieden mit ihrem Gesäß. Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Zum einen ist es relativ normal, dass im Rahmen des Alterungsprozesses die Haut am Gesäß schlaffer wird. Doch auch junge Menschen sehnen sich nach einem knackigen Po. Zum Beispiel dann, wenn nach einer großen Gewichtsabnahme, die vorher gedehnte Haut sich nicht mehr strafft und nun schlaff herunterhängt.
In einigen Fällen sind Frauen und Männer genetisch durch schlechtes Bindegewebe vorbelastet oder sind mit der Form des Pos unzufrieden, so dass eine Gesäßstraffung gewünscht wird.
Gerade wenn Frauen über Fellpölsterchen am Gesäß klagen, ist es oft schwer, diese mit Sport zu minimieren oder zu beseitigen. Die Natur hat es so angelegt, dass der Bereich Gesäß und Bauch bevorzugt gepolstert werden, um im Falle einer eventuellen Schwangerschaft das Ungeborene zu schützen. Fett lagert sich an diesen Stellen deswegen bevorzugt an und wird als letztes dort abgebaut.
Mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden ist es heutzutage möglich, das Gesäß in eine Form zu bringen, die natürlich aussieht und dem Körperbau angepasst ist, so dass es kaum auffällt, dass hier der Natur etwas nachgeholfen wurde.

Methoden

Es gibt mehrere Methoden, die für die Gesäßstraffung in Frage kommen. Welche Methode letztendlich bei der individuellen Person angewendet wird, entscheidet der behandelnde Arzt beziehungsweise Chirurg, der die Operation durchführen wird anhand der körperlichen Vorraussetzungen.
Soll das Gesäß geformt, von störenden Fettpölsterchen befreit und dadurch eine straffere Form erhalten, eignet sich die Fettabsaugung.
Die Fettabsaugung findet je nach Größe der zu behandelnden Stelle in örtlicher Narkose oder  unter Vollnarkose statt. Häufig wird ein Betäubungsmittel aufgelöst in Kochsalzlösung und weiteren Arzneimitteln in das Unterhautfettgewebe injiziert, wo sich die Fettzellen aus dem Gewebe lösen. Mit Hilfe einer speziellen Kanüle werden die Fettzellen minimal-invasiv abgesaugt. Die Fettabsaugung kann mit anderen Methoden kombiniert werden.
Wurde besonders viel Fett am Po abgesaugt oder ist die Haut durch eine große Gewichtsabnahme beansprucht, können solch schlaffe Hautpartien durch eine Hautstraffung wieder in Form gebracht werden können. Hierzu schneidet der Chirurg mittels einer speziellen Technik Hautlappen heraus und vernäht die so entstandenen Endstücke. Der Arzt achtet bei der Planung darauf, dass die Narben möglichst in einer Hautfalte liegen oder zumindest im alltäglichen Leben unter der Kleidung nicht auffallen.
Wie bei der Vergrößerung des Brust ist es auch am Gesäß möglich, dieses über Implantate aus Silikon oder Eigenfett zu straffen. Soll der obere Teil des Pos modelliert werden, werden meist unter Vollnarkose in der senkrechten Pofalte je links und rechts kleine Schnitte gemacht, über die die Silikonkissen zwischen dem großen und kleinen Gesäßmuskel eingearbeitet werden. Die Narben befinden sich so in der Pofalte und fallen kaum auf. Da die Kissen im oberen Bereich des Gesäß implantiert werden, stören sie später nicht beim Sitzen.
Für die Modellierung des unteren Pos eignet sich die Implantation von Eigenfett, da hier wichtige Nerven verlaufen, die durch ein Silikonkissen gestört werden könnten. Hierzu wird Körperfett zum Beispiel am Bauch oder den so genannten Reiterhosen entnommen, aufgearbeitet, gereinigt und an die gewünschte Stelle injiziert.
Beim Fadenlifting nach Serdev wird ein elastischer Faden seitlich in das Bindegewebe des Gesäß gezogen und angespannt. So wird zum einen das Gesäß gestrafft, zum anderen soll so der Körper zu Bildung von vermehrtem Bindegewebe angeregt werden, wodurch eine weitere Modellierung erreicht wird.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Vor der eigentlichen Operation findet ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt statt, der erklärt, welche Möglichkeiten es für die Gesäßstraffung gibt und welche im individuellen Fall den größten Erfolg verspricht. Mit einem Stift zeichnet der Arzt eventuell die geplanten Schnitte auf die Haut des Patienten auf, damit dieser sich einen ersten Eindruck verschaffen kann.
Wie bei jeder Operation, bei der eine Narkose durchgeführt wird, muss der Anästhesist ein Aufklärungsgespräch führen, in dem alle Risiken und Komplikationen besprochen werden. Medikamente, die der Patient einnimmt, Krankheiten, Veränderungen des Blutes sind wichtige Parameter, die bei der Dosierung des Narkosemittel berücksichtigt werden müssen.
Je nach dem, ob der Eingriff in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung stattgefunden hat sowie nach Ausmaß der Operation, bleibt der Patient zwei bis vier Tage in der Klinik oder verlässt sie kurze Zeit später.
Nach der Operation sollte man die ersten Tage möglichst in Bauchlage schlafen, um das Gesäß zu schonen. Die Empfehlungen zum Tragen eines speziellen Mieders, damit das Gewebe auch dauerhaft seine neue Form beibehält, variieren zwischen vier und zehn Wochen. Auf eine Mindestragedauer von vier Wochen sollte man sich aber auf jeden Fall einstellen.
Eingenähte Fäden werden nach zirka 14 Tagen gezogen. Da meistens selbstauflösende Fäden verwendet werden, zieht man nur die abstehenden Enden ab. Damit die Wunde in Ruhe ausheilen kann und nicht belastet wird, verzichtet man möglichst in den Wochen nach der Operation auf Sport und versucht, so wenig wie möglich zu sitzen.
Eine intensive Bestrahlung mit UV-Licht durch Sonne und Solarium sollte man rund drei Monate vermeiden.

Komplikationen und Risiken

Die Gefäßstraffung ist eine Operation wie jede andere auch und damit mit Komplikationen verbunden. Allgemeine Risiken sind das Auftreten von Blutverlust und Infektionen. Am Gesäß können Schäden an Nerven oder Weichteilen auftreten, die aber in der Regel innerhalb der Wochen nach der Operation zurück gehen. Taubheitsgefühle am Gesäß, Blutergüsse oder Wundheilungsstörungen können auftreten.
Wundheilungs- oder Durchblutungsstörungen treten besonders häufig bei Rauchern auf, weswegen diese schon Wochen vor der geplanten Operation ihren Zigarettenkonsum drastisch einschränken sollten. Ebenfalls bei Diabetikern ist die Wundheilungsstörung oft gestört, so dass hier unter Umständen von einer Operation abgesehen werden muss; dies ist allerdings im Gespräch mit dem Arzt zu klären und abhängig vom Ausmaß der Erkrankung.
Bei Patienten, die an einer Hämophilie leiden, gerinnt das Blut nicht. Durch bestimmte Medikamente, die der Patient einnimmt, lässt sich die Gerinnungsfähigkeit steigern. Die Problematik, die durch diese Krankheit bei einer Operation entstehen kann, wird der Chirurg erklären und eventuell von einer Gesäßstraffung abraten.

Kosten

Ein einheitlicher Preis für eine Gesäßstraffung lässt sich nicht nennen. Die Preisspanne liegt zirka zwischen 3.000 und 7.000 Euro und ist abhängig von der eingesetzten Methode und dem Umfang der Operation. Eventuell werden auch Verfahren miteinander kombiniert, um das Ergebnis zu optimieren.
Kliniken im Ausland werben damit, sehr viel günstiger zu sein als deutsche Kliniken. Bis zu 70 Prozent soll man sparen können. Ob dieses Geld allerdings wirklich gespart wird, ist eine andere Frage. Reisekosten kommen hinzu, eventuell liegen Schwierigkeiten in der Sprachverständigung vor oder auch fehlende fachliche Qualifikationen. Bei Komplikationen, die sich auch erst lange Zeit nach der Operation einstellen können, ist der behandelnde Chirurg häufig außer Reichweite.

Behandelnde Kliniken

Clinique mozart nizza
Die Clinique Mozart wurde erst 1999 aufwendig renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Neben den operativen Möglichkeiten wird dem Patienten bei einem Aufenthalt nun auch ein Fitnessraum angeboten.
Collegium klinik kiel
Die Tagesklinik des Collegium Klinikverbund in Kiel bietet ambulante Behandlungen im plastischen und ästhetischen Bereich. Der Standort Kiel ist an den Collegium Klinikverbund mit 13 Kliniken in Deutschland, einer Klinik in Dubai und vier Tageskliniken angebunden.
Optimus klinik breslau
Schönheitschirurgie ist im Ausland meist preiswerter, als in Deutschland. Deshalb greifen viele Interessenten auf polnische Kliniken zurück. Die Schönheitsklinik Optimus bietet ästhetische Operationen in familienähnlichem Ambiente an. Eine Rund um die Uhr Betreuung ist gewährleistet.
Boerhaave
Das Boerhaave Medical Center ist ein Facharzt-Zentrum sowohl für kosmetische Pflege als auch für die medizinischen Standardversorgungen. Die Klinik liegt inmitten von Amsterdam am Museumplain.
Telki privatklinik budapest
Die Telki-Privatklinik Budapest bietet umfangreiche Leistungen auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie an mit dem Vorteil, dass hier auch deutsch gesprochen wird.