Povergrößerung

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartVollnarkose, örtliche Betäubung bei Einspritzung von Hyaluronsäure
Aufenthaltstationär, etwa 2 Tage
Dauerca. 90 min
Kostenca. 5.000 Euro
Arbeitsfähig nach1 Woche
Sport nach2-3 Wochen
RisikenBlutergüsse, Schwellungen, Schmerzen
Povergrößerung


Mediziner Fachbegriff: Glutealaugmentation

Überblick

Eine Po-Vergrößerung, oder medizinisch korrekt eine Glutealaugmentation, wird durchgeführt, wenn der Po nicht harmonisch in das sonstige Gesamtbild passt. Gewichtsverlust, das Alter, Krankheiten oder Unfälle können dazu führen. Die Betroffenen leiden dadurch unter einem verminderten Selbstwertgefühl, fühlen sich nicht mehr attraktiv und können Depressionen entwickeln. Um dem entgegen zu wirken ist es möglich, den Po zu vergrößern und zu straffen, damit wieder ein jugendlicheres und harmonisches Bild entsteht. Meist werden Implantate unter oder zwischen die Gesäßmuskulatur gebracht. Dieser Eingriff wird heutzutage routinemäßig bei Männern und Frauen durchgeführt. Eine Unterspritzung mit einer speziellen Hyaluronsäure ist alternativ zum Setzen von Implantaten möglich.

Ausgangssituation

Altersbedingt oder durch starken Gewichtsverlust kann es zum Verlust der Spannkraft am Po kommen, wodurch Hautfalten entstehen können. Nach Krankheiten oder Unfällen kann es ebenso zu einem Erschlaffen der Muskulatur und Haut am Po kommen. Eine genetische Neigung zur Veränderung der Haut kann vererbt werden.  Viele davon betroffene Männer und Frauen leiden unter diesem Bild, dass ihre harmonische Gesamterscheinung beeinträchtigt. Durch Sport und spezielle Übungen sind nur bedingt Änderungen zu erwarten. Aus diesem Grund erfahren die Patienten und Patientinnen eine Reduzierung ihres Selbstwertgefühls, sie fühlen sich nicht mehr attraktiv und können unter Depressionen leiden.
Um diese Leiden auszuschalten und ein harmonisches, jugendlicheres Gesamtbild wiederherzustellen, wird die Po-Vergrößerung durchgeführt. Dazu werden in den meisten Fällen Implantate verwendet. Das Unterspritzen mit Hyaluronsäure ist eine weniger genutzte Alternative. Bei beiden Eingriffen ist auf die Erlangung der Symmetrie zu achten. Mehrere Jahre nach dem Eingriff kommt es wieder zur Erschlaffung des Gewebes und zur Alterung der Implantate. Diese können dann ausgetauscht werden, um die Form wieder zu gewinnen.
Medizinische Indikationen sind normalerweise nicht gegeben, weswegen die gesamten Kosten privat getragen werden müssen.

Methoden

Normalerweise werden Implantate zur Po-Vergrößerung genutzt. Meist werden diese aus Silikon gefertigt, haben entweder eine glatte oder mikrostrukturierte Oberfläche. Alternativ können Implantate mit Kochsalzlösung gefüllt werden. Bei Implantaten mit Silikonfüllung ist eine Lebensdauer von zehn bis fünfzehn Jahren zu erwarten, während Implantate mit Kochsalzfüllung eine kürzere Lebensdauer aufweisen. Nachdem die Lebensdauer verstrichen ist, kann das Implantat ausgetauscht werden.
Runde oder ovale Implantate werden eingesetzt, um verschiedene Formen zu erhalten. Männer beziehen zumeist runde Implantate, während Vergrößerungen die an die Seite reichen sollen mit ovalen Implantaten erreicht werden. Welches Implantat für welche Person am sinnvollsten ist, wird im obligatorischen Beratungsgespräch genau erläutert.
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose. Vor dem Einbringen der Implantate muss vom Chirurgen an entsprechender Stelle eine Implantattasche oder Implantatloge geschaffen werden. Die gewünschten Implantate werden über einen unauffälligen Schnitt in der Pofalte über, zwischen oder unter die Muskulatur gebracht. Diese Wunde wird vernarben und verblassen.
Alternativ zur Vergrößerung des Pos mit Implantaten ist die Unterspritzung mit spezieller Hyaluronsäure möglich. Diese hat eine geringere Lebensdauer von einigen Jahren. Als klarer Vorteil gilt, dass hier unter örtlicher Betäubung gearbeitet werden kann. Außerdem ist bei diesem Verfahren eine schnellere Wundheilung zu erwarten. Hier ist eine mehrmalige Behandlung möglich.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Bereits vor dem eigentlichen Eingriff zur Po-Vergrößerung sollte das Rauchen aufgegeben werden. Ebenso sind gerinnungshemmende Mittel nach Absprache mit dem Arzt abzusetzen. Dazu gehören auch Kopfschmerztabletten, die ASS enthalten. Beides kann die Risiken während der Operation erhöhen und die Heilung negativ beeinflussen. Der Eingriff sollte unter hygienischen Bedingungen von einem Facharzt für plastische und / oder ästhetische Chirurgie durchgeführt werden. Darauf ist bereits bei der Entscheidung für den jeweiligen Operationsort zu achten. Des Weiteren sollte der Arzt während der Voruntersuchung eine Untersuchung des Pos vornehmen und mit Markierungen den gefundenen Kompromiss zwischen Patientenwunsch und medizinischer Machbarkeit markieren. Nur so kann ein symmetrisches Operationsergebnis gewährleistet werden.
Die erste Nachsorge erfolgt in den ersten beiden Tagen in der Klinik. Dort wird der Patient auf dem Bauch liegend versorgt, die Wunde desinfiziert. Um die Wundheilung nicht zu gefährden, muss für einige Zeit eine Miederhose getragen werden. Nach etwa einer Woche kann wieder mit der Arbeit begonnen werden. Nach zwei bis drei Wochen ist Sport wieder erlaubt. Ein Verrutschen oder die Beschädigung der Implantate ist kaum zu befürchten. Die weiteren Ratschläge des behandelnden Arztes sollten unbedingt befolgt werden, um die Heilung nicht negativ zu beeinflussen.

Komplikationen und Risiken

Während des Eingriffs können in Einzelfällen Unverträglichkeiten gegenüber den verwendeten Anästhetika auftreten. Durch eine sorgfältige Anamnese sollte dieses Risiko vermindert werden. Nach dem Eingriff kann eine Infektion der Wunde stattfinden. Diese ist in der Regel schnell durch Antibiotika zu beheben. Schmerzen, Schwellungen, Blutungen oder Hämatome sind nach der Vergrößerung des Pos zu erwarten. Diese sollten innerhalb einiger Tage von alleine abklingen. Sind diese Symptome jedoch dauerhaft oder werden stärker, sollte medizinischer Rat gesucht werden. In sehr seltenen Fällen kann der Körper die Implantate als Fremdkörper erkennen und abstoßen. Dann kann es zu schmerzhaften Verkapselungen kommen und ein Entfernen des Implantats notwendig werden.

Kosten

Die Vergrößerung des Pos mit Implantaten kostet in Deutschland etwa 5.000 €. Faktoren die die Höhe der Kosten beeinflussen sind die Reputation des Chirurgen, seine Ausbildung, die Reputation der Klinik und der Standort allgemein.  So kostet eine vergleichbare Operation in Ballungszentren erheblich mehr als auf dem flachen Land, was nicht unbedingt etwas über die Qualität des Eingriffs aussagt. Auch können im Ausland die Kosten erheblich niedriger ausfallen, obwohl deutsche Standards eingehalten und zum Teil übertroffen werden. Kliniken im Ausland sollten generell vorsichtig ausgewählt werden und es sollte vor dem Eingriff feststehen, wie Nachsorge und etwaige Komplikationen behandelt werden.

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