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Stirnlifting

Stirnlifting

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Mindestaltermin. 18 Jahre
NarkoseartDämmerschlaf, örtliche Betäubung, Vollnarkose
Aufenthalt1-4 Tage
Kostenca. 1.000-6.000 Euro
Arbeitsfähig nach10-14 Tagen
Sport nachca. 3 Wochen
RisikenInfektionen, Nachblutungen

Mediziner Fachbegriff: Rythidectomie

Überblick

Das Stirnlifting zählt zu der Gruppe der Faceliftings (Rythidectomie). Ziel des Eingriffs ist die Glättung von Falten, die sich in der Stirn oder aber zwischen den Augen gebildet haben. Mit einem Stirnlifting können zudem stark herabhängende Augenbrauen angehoben und in eine natürliche Position gebracht werden.

Zu diesem Zweck wird in den entsprechenden Gesichtspartien überschüssiges Gewebe entfernt, auch eine Behandlung der betreffenden Muskeln kann vonnöten sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Idealerweise erfolgt zudem eine Straffung des unteren Gewebes um den Effekt des Eingriffs zu verstärken. Die Beschaffenheit des Gewebes und die Elastizität der Haut haben großen Einfluss auf das Ergebnis.

Ausgangssituation

Der Entschluss, ein Stirnlifting durchführen zu lassen kann mehrere Ursachen haben. Das Gesicht ist eine viel angesehene Partie des Körpers. Makel im Gesicht werden von vielen Betroffenen sehr intensiv wahrgenommen, da sie kaum verdeckt oder versteckt werden können. Und auch, wenn die Mitmenschen dem Makel kaum Beachtung schenken fühlt sich der Betroffene doch stets beobachtet.

Zudem möchten viele Patienten und Patientinnen vermeiden, dass ihr wahres Alter an ihrem Gesicht abgelesen werden kann. Aus diesem Grund lassen in der Regel Menschen zwischen 40 und 60 Jahren diesen Eingriff durchführen. Auch ein Müdigkeit vortäuschender Gesichtsausdruck, der durch die Fehlstellung von Augenbrauen hervorgerufen werden kann, ist nicht unbedingt das, was sich viele Menschen wünschen. Ein Stirnlifting ist eine geeignete Methode, um dem Gesicht ein jüngeres und wacheres Aussehen zu verleihen. Es ist ein einmaliger, schneller Eingriff, dessen Ergebnis bis zu sieben Jahren deutlich sichtbar ist.

Methoden

Der Eingriff kann sowohl offen, als auch endoskopisch durchgeführt werden. Die Art des Eingriffs wird bei einem intensiven Beratungsgespräch mit dem Chirurgen festgelegt. Die Wahl wird anhand der ästhetischen Ziele des Patienten getroffen. Der Chirurg wird sich für das Verfahren entscheiden, das unter Berücksichtung aller Nebenwirkungen dem gewünschten Ergebnis nahe kommt.

Als klassischer Eingriff wird die offene Operation angesehen. Für diesen Eingriff muss das Haar des Patienten an der Schnittstelle nicht entfernt werden. Der Chirurg setzt den Schnitt überhalb des einen Ohres an und führt ihn über den Kopf an der Stirn entlang hin zum anderen Ohr aus. Idealerweise wird der Schnitt hinter dem Haaransatz getätigt, so dass eventuelle Narben später nicht zu sehen sein werden. Ist der Kopf des Patienten unbehaart oder ist der Haaransatz weit zurückliegend, so wird der Schnitt und damit auch die späteren Narben im sichtbaren Bereich liegen. Die Stirnhaut des Patienten wird bis zu den Augenbrauen angehoben, damit das Gewebe, dass den Makel im Gesicht verursacht, gestreckt oder entfernt werden kann. In manchen Fällen wird die Stellung der Augenbrauen des Patienten korrigiert. Sie werden in die richtige Position gebracht und dort fixiert, bevor der Chirurg überschüssige Stirnhaut entfernt. Zu viel darf der Chirurg nicht abnehmen, da es sonst später zu einer unnatürlichen Mimik kommen kann. Hat der Chirurg den Eingriff beendet, wird der gesetzte Schnitt durch Verklammerung oder durch eine Naht geschlossen. Ob und wie die Wunde verbunden wird, entscheidet der Chirurg meist erst im Anschluss an die Operation.

Eine alternative Methode zu dem offenen Eingriff stellt der endoskopische Eingriff dar. Wie bei dem offenen Verfahren, ist das Entfernen der Kopfhaare nicht vonnöten. Der Chirurg setzt keinen durchgehenden Schnitt, wie es bei dem offenen Eingriff der Fall ist, er setzt lediglich zwei bis vier kurze Schnitte an. Damit der Chirurg von der Kameraführung profitieren kann, erfolgen diese Schnitte an den strategisch relevanten Punkten. Der Chirurg kann nicht wie bei dem offenen Eingriff das Gewebe gänzlich überblicken, doch er kann sich mit dem Endoskop einen sehr guten Überblick verschaffen. Mit speziellen Instrumenten, die durch die anderen Schnitte eingeführt werden, kann der Chirurg nun das den Makel verursachende Gewebe strecken oder entfernen. Auch die Anhebung der Augenbrauen ist mit dieser Art des Eingriffs möglich. Die kleineren Schnitte des Chirurgen werden, wie der Schnitt des offenen Verfahrens auch, durch eine Naht oder durch Verklammerung geschlossen. Auch bei dieser Form des Eingriffs entscheidet der Chirurg individuell ob und in welcher Art und Weise ein Verband angelegt wird.

Vorbereitung, Ablauf & Nachsorge

Bevor es zu einem chirurgischen Eingriff kommt, muss sich der Patient einem allgemeinen Gesundheitscheck sowie einem eingehenden Gespräch mit dem behandelnden Chirurgen unterziehen. Dabei sollte der Patient möglichst ehrlich über seine Gewohnheiten Auskunft geben. Dazu zählt die Art und Weise der Ernährung, die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, der Konsum von Alkohol oder die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten. Dabei sollten auch gesundheitliche Einschränkungen, wie etwa Bluthochdruck oder Blutgerinnungsstörungen zur Sprache kommen, denn diese Informationen sind für den Chirurgen besonders wichtig. Zudem wird der Chirurg die Haut der betroffenen Gesichtspartie, sowie die vorhandene Knochenstruktur untersuchen, um das Ergebnis eines Eingriffs einschätzen zu können. Er wird dem Patienten genaue Anweisungen geben, welche Maßnahmen er vor der Operation ergreifen sollte. Dazu zählt die Einschränkung von Alkohol- und Zigarettenkonsum, das Halten an den empfohlenen Ernährungsplan sowie das alle Hinweise des Chirurgen beachtende Einnehmen von Medikamenten, ergänzenden Vitaminen oder sonstigen Präparaten. Patienten mit sehr kurzen Haaren sollten ihr Haar vor dem Eingriff eine gewisse Zeit nicht schneiden lassen, da die längeren Haare die frische Naht schützen können. Auf das Färben von Haaren sollte unmittelbar vor dem Eingriff eher verzichtet werden.

Je nach Art des Eingriffs und nach Form der Narkose, kann der Patient die Klinik schon am gleichen Tag oder nach einem kurzen Aufenthalt wieder verlassen. Klammern oder Fäden werden in der Regel nach 14 Tagen entfernt. Die sichtbaren Zeichen des Eingriffs werden nach etwa drei Wochen verschwunden sein, viele Patienten sehen sich jedoch nach 10-14 Tagen bereits wieder in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. Anstrengende Tätigkeiten, wie Sport, Renovierungen oder sexuelle Aktivitäten sollten für mindestens vier Wochen vermieden und auch der Besuch einer Sauna oder einer Sonnebank sollte mindestens drei Wochen aufgeschoben werden.

Komplikationen und Risiken

Ein Stirnlifting ist zwar ein relativ einfacherer Eingriff, den viele Chirurgen versiert ausführen, es kann jedoch, wie bei jeder Operation, zu Komplikationen oder Folgeschäden kommen. Die häufigste Folgeerscheinung einer Operation sind Blutergüsse, die sich jedoch nach einer gewissen Zeit zurückbilden. Infektionen der betroffenen Bereiche oder Nachblutungen sind sehr selten, sie können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Noch seltener kommt es zu Verletzungen der Nerven kommen, die die Bewegungen der Augenbrauen steuern. Die Folge ist, dass eine oder beide Augenbrauen nicht mehr bewegt werden können. Tritt dieser äußerst seltene Fall ein, sollte dies mit einem weiteren Eingriff behoben werden. Ein weiterer Eingriff ist auch dann erforderlich, wenn die Narbe zu groß oder zu offensichtlich ist oder es zu Narbenbildungen kommt. Die Narbe kann verkleinert oder korrigiert werden. In manchen Fällen kommt es auch zu einem Ausbleiben des Haarwachstums an der Narbe. Dies kann durch die richtige Frisur oder aber durch eine Haartransplantation korrigiert werden.

Die Risiken einer Operation können vermindert werden, wenn sich der Patient vor und nach der Operation an die Anweisungen und Ratschläge des Chirurgen hält.

Kosten

Die Kosten für ein Stirnlifting sind von zahlreichen Faktoren abhängig. In der Regel liegen sie innerhalb Deutschland zwischen 2.000 und 6.000 Euro, können aber in Einzelfällen auch darüber oder darunter liegen, da der Chirurg individuell über die nötigen Maßnahmen entscheidet. Aus diesem Grund lässt sich die exakte Kostenhöhe oft auch erst nach einem  intensiven Beratungsgespräch festlegen. Ein Eingriff im Ausland ist bereits ab 1.000 Euro möglich, zu bedenken ist allerdings, dass in diesem Fall auch Reise- und eventuell auch Hotelkosten anfallen und manchmal auch Kenntnisse einer Fremdsprache erforderlich sein können. Zudem sollte sich der Patient intensiv über die Klinik seiner Wahl informieren.

Behandelnde Kliniken

Haranni clinic herne
Die Haranni Clinic in Herne ist eine moderne Privatklinik mit dem Schwerpunkt der minimal invasiven Eingriffe in der Ästhetischen Chirurgie. Mit Kooperationspartnern bietet die Klinik zudem Nasen- und Brust-Operationen an. Systemische Zahnmedizin sowie ein Schlaflabor runden das Angebot der Klinik mit dem besonderen Wohlfühl-Faktor ab.
Privatklinik vitalitas neustadt
Die Klinik hat sich auf viele Operationsgebiete spezialisiert und kümmert sich zudem um eine umfassende Vor- und Nachbehandlung der Patienten. Dabei unterstützt die ruhige Lage und eine stressfreie Umgebung den Heilungsprozess.
S-thetic clinic duesseldorf
In der privaten S-thetic Clinic Düsseldorf finden Patienten ein umfangreiches Angebot an ästhetischen Verfahren. Die Klinik ist Teil des S-thetic-Verbundes, der deutschlandweit drei Kliniken umfasst. Die behandelnden Ärzte haben sich jeweils auf einzelne Bereiche spezialisiert, so dass ein umfangreiches Wissen vorhanden ist.
S-thetic clinic hamburg
In wunderschönem, edlem und zentralem Ambiente liegt in den Altserarkaden die S-thetic Clinic Hamburg. Zum Team des Klinikverbundes S-thetic gehören erfahrene Fachärzte, denen besonders Einzigartigkeit und Wohlergehen des Patienten am Herzen liegt.
Empire klinik ungarn
Die Empire Klinik empfängt internationale Patienten und versorgt sie in den Bereichen der Zahnmedizin und Plastischen Chirurgie.