Laser, Biostimulation, Radiofrequenz: So werden Sie Dehnungsstreifen los

Laser, Biostimulation, Radiofrequenz: So werden Sie Dehnungsstreifen los
Von Schoenheitsklinik.de
27.03.2018

So ziemlich jeder Mensch möchte eine schöne Haut haben. Ganz ohne Unvollkommenheiten, gut hydratisiert und von strahlendem Aussehen. Frauen wünschen sich besonders oft eine makellose Erscheinung ihrer Haut.Es ist jedoch normal, dass bei der menschlichen Haut von Zeit zu Zeit Läsionen auftreten können. Zu den häufigsten Hauterkrankungen gehören die Dehnungsstreifen. Sie entstehen, wenn sich die Haut schnell dehnt. Dehnungsstreifen sind für manche Menschen ein ästhetisches Problem. Es gibt mittlerweile jedoch sehr wirksame Behandlungen, die die Striae cutis beseitigen können.

Grundsätzlich kann jeder Mensch unter Dehnungsstreifen leiden. Sie treten sowohl bei Frauen als auch bei Männern auf. Frauen betrifft das Problem allerdings etwas häufiger. Sind sie Folge einer Schwangerschaft, werden sie auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Alter oder Fitness sind kein Kriterien, denn auch die sportlichsten und jüngeren Menschen können die Hautläsionen erleiden. Sicher ist, dass weder Frauen noch Männer gerne weiße Linien auf ihrer Haut sehen oder damit leben möchten. Die Dehnungsstreifen sind schließlich dauerhaft. In den schwersten Fällen können sie sogar zu physischen Komplexen und psychischen Störungen führen. Lange Zeit war es schwierig, das Hautproblem erfolgreich zu bekämpfen. Doch dank neuer Behandlungsmethoden und Technologien können Sie Dehnungsstreifen heutzutage auf unterschiedliche Weise loswerden. In diesem Artikel informieren wir Sie über effektive Behandlungen.

Was sind Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen sind Hautläsionen, die als Folge des Zusammenbruchs von elastischen Fasern und Kollagen der Haut erscheinen. Die Überdehnung des Bindegewebes erzeugt Risse in der Unterhaut, die irreparabel sind. Auf diese Weise bilden sich die Streifen.

Obwohl die häufigsten Ursachen für die verlängerte und intensive Hauterweiterung Gewichtszunahme, plötzliches Wachstum und Schwangerschaft sind, gibt es noch weitere Faktoren, die das Phänomen verursachen können. Denn auch genetische und hormonelle Gründe oder ein schlechter Stoffwechsel bei der längeren Behandlung mit Kortison (im Zusammenhang mit Entzündungs- oder Autoimmunkrankheiten) können Auslöser der Hauterkrankung sein. Ein exzessiver Muskelaufbau durch Bodybuilding kann sie ebenfalls verursachen.

Dehnungsstreifen erscheinen als feine, längliche, leicht unregelmäßige Linien. Sie erinnern oft an das Fellmuster eines Tigers. Im Englischen werden sie daher auch „tiger stripes", Tigerstreifen, genannt. Die Streifen können je nach Entwicklungsstand eine unterschiedliche Färbung haben. Im akuten Stadium sind sie bläulich-rot gefärbt. Die bläuliche Verfärbung rührt von den kapillaren Blutgefäßen her, die unter der Haut durchscheinen. Im Laufe der Zeit verblassen die Linien und werden weiß-gelblich. Sie verbleiben in diesem Zustand und bilden sich nicht weiter zurück.

Dehnungsstreifen können auf allen Körperteilen auftreten, aber meistens betreffen sie Bauch, Oberschenkel, Gesäß und Brust. Dort ist das Gewebe besonders stark belastet. Bei Männern, insbesondere bei athletischen Typen, können sie auch an den Armen erscheinen. Im Allgemeinen lässt sich sagen. dass Dehnungsstreifen in jedem Bereich des Körpers vorkommen können, der Fett schnell und wiederkehrend angesammelt hat. Selbst im Gesicht können sie bei manchen Personen auftauchen.

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Laser zur Beseitigung von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen sind ein ästhetisches Problem, das nur schwer zu lösen ist. Die Linien auf der Haut können in einigen Fällen spontan verschwinden oder nachlassen, aber in der überwiegenden Mehrheit der Fälle bleiben sie sichtbar. Die meisten kosmetischen Behandlungen, die es auf dem Markt gibt, werden Ihnen nicht helfen können, Dehnungsstreifen wirksam loszuwerden.

Die ästhetische Medizin hingegen hat Methoden entwickelt, die die Hauterkrankung beseitigen können. Der Weg dorthin war jedoch steinig. Die ersten medizinischen Behandlungen erwiesen sich als ziemlich aggressiv und beschädigten die Haut erheblich. Das machte den Erholungsprozess des Patienten schwierig. Die Techniken lieferten keine rundum überzeugenden Ergebnisse, da sie die Zeichen der Dehnungsstreifen nicht vollständig eliminieren konnten.

Glücklicherweise gibt es heute eine sehr wirksame Behandlung, die eine Beseitigung der Streifen ermöglicht: den Laser. Er entfernt die Hautläsionen vollständig, ohne dabei Verletzungen zu verursachen. Als Patient müssen Sie bei einer Laserbehandlung keine spezielle Pflegemaßnahmen beachten. Sie sollten es aber vermeiden, sich der Sonne auszusetzen. Auf den behandelten Körperbereich müssen Sie eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen. Ihr Arzt wird Sie mit allen notwendigen Informationen versorgen.

Der Laser ist besonders effektiv, weil er kleine Energiestrahlen in die Haut einbringt, die Mikrosäulen von mehr als einem Millimeter Tiefe erzeugen. Diese Koagulation (Gerinnung) erzeugt eine intensive Umgestaltung von Kollagen und Elastin. Genau dort, wo diese Komponenten verkümmert sind. Der Laser ist auch in der Lage, die betroffenen Mikrovaskularisationen (Feindurchblutungen) zu rekonstruieren und die oberflächliche Pigmentierung, die zu den Hautmarkierungen führt, zu korrigieren.

Es werden im Allgemeinen vier Sitzungen der Lasertherapie empfohlen, obwohl alles vom Grad der Läsionen jedes Patienten abhängt. Zwischen den Sitzungen sollten mindestens drei bis vier Wochen liegen. Die Laserbehandlung selbst ist harmlos. Wenn sie von einem Fachmann durchgeführt wird, hat sie sehr wenige Nebenwirkungen. In den ersten drei Tagen nach der Behandlung werden Sie eine temporäre Rötung der behandelten Stelle bemerken. Die ersten Ergebnisse der Therapie können Sie drei bis sechs Monaten nach der ersten Sitzung feststellen.

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Welche anderen Behandlungen können die Streifen eliminieren?

Neben der Laserbehandlung gibt es noch andere Techniken, mit denen Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen effektiver entfernt werden können. Eine davon ist die Biostimulation, die aus Infiltrationen von Silikon und anderen autologen Wachstumsfaktoren besteht.

Bei Silikon handelt es sich um eine Substanz, die in großen Mengen in unserem Körper und insbesondere in allen Gewebetypen wie Knochen, Muskeln und Haut vorkommt. Sie greift in die Bildung von neuem Kollagen ein und fördert dessen Produktion und Qualität. Autologe Wachstumsfaktoren tragen dazu bei, die Reparatur der gestreiften Haut zu stärken. Die verschiedenen Substanzen werden dem Patienten durch intradermale Mikroinjektionen verabreicht.

Radiofrequenz ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit, um die Haut zu regenerieren. Diese Technik zielt darauf ab, die Textur der Haut zu erweichen, zu festigen und zu verbessern. Eine Radiofrequenztherapie wird besonders empfohlen, wenn die Dehnungsstreifen von einer Erschlaffung der Haut begleitet werden.

Die Beseitigung von Schwangerschaftsstreifen ist also durch Methoden der ästhetischen Medizin, wie Laser sowie durch ergänzende Behandlungen wie Radiofrequenz und Wachstumsfaktoren realisierbar. Wie bei allen ästhetischen Eingriffen, ist es sehr wichtig, einen erfahrenen Fachmann, einen Vertrauensarzt zu konsultieren. Ein Dermatologe oder ein Facharzt für Plastische Chirurgie ist der richtige Ansprechpartner für Ihre Beratung und Behandlung. Damit erhalten Sie die Garantie, eine schöne Haut ohne Mängel zeigen zu können und dabei Ihre Gesundheit zu bewahren.

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