Laser-Blepharoplastik: Was Sie vor und nach der OP beachten müssen

Laser-Blepharoplastik: Was Sie vor und nach der OP beachten müssen
Von Schoenheitsklinik.de
4.07.2018

Die Laserchirurgie erfordert bestimmte präoperative und postoperative Maßnahmen, die die Patienten beachten müssen. Auch bei einer Laser-Blepharoplastik gibt es daher bestimmte Faktoren, die unerlässlich sind, damit der Eingriff auch zu einem gelungenen Ergebnis führt.

Was ist die Blepharoplastik?

Bei der Blepharoplastik handelt es sich um eine Operation, die die Entfernung von Fett, überschüssiger Haut, Falten und weiteren Zeichen des Alters ermöglicht. Sie kann auf invasive und auf weniger invasive Weise vorgenommen werden.

Bei der invasiven Variante der Augenlidstraffung führt der Chirurg mit dem Skalpell Schnitte am Ober- oder Unterlid des Patienten durch. Überschüssige Haut, Muskeln und überschüssiges Fett werden auf diese Weise beseitigt. Die Schnitte müssen anschließend vernäht werden.

Eine weniger invasive Methode ist die Laser-Blepharoplastik. Sie wurde durch den technologischen Fortschritt möglich. Für den Eingriff stehen dem der Facharzt verschiedene Lasertypen zur Verfügung. Sie können schneiden und verjüngen. Sie lassen dunkle Augenringe verblassen und Tränensäcke der Vergangenheit angehören. Das angesammelte Fett an Ober- und/oder Unterlidern wird effektiv reduziert.

Der Heilungsprozess einer Augenlidstraffung mit dem Laser ist insgesamt etwas länger, als bei der invasiveren Version, da die Wunden mehr Zeit zum Verheilen brauchen.

Die Laser-Blepharoplastik bietet für die Patienten jedoch einige Vorteile:

  • Im Lidbereich wird eine Hautverjüngung erreicht.
  • Da es sich um eine lasergestützte Technik handelt, muss kein Skalpell eingesetzt werden, dadurch kommt es zu keinen großen Blutungen.
  • Die mit dem Laser erzeugten Schnitte sind winzig, die Narbenbildung ist deshalb gering.
  • Das Entzündungsrisiko ist nicht so groß, wie bei einer konventionellen Blepharoplastik.
  • Durch den Einsatz des Lasers hat der Eingriff eine wesentlich höhere Präzision.

Was Sie vor der Laser-Blepharoplastik beachten müsse

Damit das Ergebnis der Behandlung auch so ausfällt, wie Sie es sich wünschen, ist es notwendig, dass Sie den Anweisungen Ihres Arztes unbedingt Folge leisten. Denn vor und nach dem Eingriff gibt es ein paar Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten.

So ist es wichtig, dass Sie keine Medikamente einnehmen, die zu einer Gerinnungsstörung führen können. Das sind etwa Aspirin oder Schmerzmittel. Diese sorgen für unnötige Blutungen während der OP.

Es reicht nicht aus, die Einnahme dieser Art von Medikamente, erst einen Tag vor der Operation einzustellen. Es dauert in der Regel Tage, bis ein Medikament den Körper verlassen hat.

Deshalb gilt:

Acetylsalicylsäure müssen Sie schon 10 Tage vor der Operation absetzen.

  • Ibuprofen dürfen Sie am Tag vor dem Eingriff nicht mehr einnehmen.
  • Schlafmittel sind 7 bis 10 Tage vor dem Eingriff ebenfalls tabu.

Um jedoch Gewissheit zu bekommen und alle Zweifel zu beiseitigen, sollten Sie mit Ihrem Facharzt Rücksprache halten. Er kann Ihnen genau sagen, welche Medikamente das Verfahren und seine Ergebnisse gefährden, und was der beste Zeitpunkt ist, um die Einnahme zu stoppen.

Ebenfalls sehr wichtig für das Gelingen der Laser-Blepharoplastik ist es, mit dem Rauchen rechtzeitig aufzuhören oder es so stark wie nur möglich zu reduzieren. Der Nikotin- und Tabakgenuss stellt eine Gefährdung der Sauerstoffversorgung des Gewebes dar. Und diese wiederum beeinträchtigt den Heilungsprozess deutlich. Wenn Sie Raucher sind und die Resultate der OP nicht behindern möchten, ist es ratsam, dass Sie mindestens einen Monat vor dem Eingriff nicht mehr zur Zigarette, Zigarre oder Pfeife greifen. Da diese Maßnahme gerade für langjährige Raucher nicht einfach ist, sollten Sie Ihren Arzt nach den damit verbundenen Risiken fragen.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie für 7 bis 10 Tage vor der Blepharoplastik auf Alkoholkonsum verzichten müssen.

Wie läuft die postoperative Phase der Behandlung ab?

Wie lange die postoperative Phase dauert, hängt vom Umfang des durchgeführten Eingriffs ab. Sie müssen dafür zwischen einer und drei Wochen einkalkulieren, je nachdem wie groß die Schwellungen und Hämatome der Augenlider sind. Um die Schmerzen nach der Operation zu reduzieren, verschreibt Ihnen der Arzt lokale schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Nasse Kompressen oder Umschläge mit Kamille können die Schwellungen und Blutergüsse mindern.

Wird Fett von den Augenlidern entfernt, muss die Wunde hinterher genäht werden. Die Fäden können etwa drei Tagen nach dem Eingriff gezogen werden. Die Blepharoplastik mit dem Laser ist zwar nicht so invasiv ist wie die chirurgische Blepharoplastik, dennoch wird Ihnen Ihr Arzt dazu raten, sich für längere Zeit nicht direkt der Sonne auszusetzen.

Wann zahlt die Krankenversicherung eine Augenlidstraffung?

Damit Ihre Krankenversicherung die Blepharoplastik auch abdeckt, muss die OP aus rein funktionellen Gründen erfolgen. So ist etwa eine Augenlidstraffung erforderlich, wenn der Patient überschüssige Haut am Augenlid aufweist, die das Sehen behindert. Ist diese Haut auf dem oberen Augenlid, kann die Laser-Blepharoplastik allerdings nicht angewendet werden, eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung ist ebenfalls nicht möglich.

Wenn die Augenlidstraffung aus rein ästhetischen Gründen, zum Beispiel für ein verjüngtes Erscheinungsbild, angewandt wird, müssen Patienten diese selbst zahlen.

Ein guter Chirurg ist wichtig für den Erfolg

Es ist bei sämtlichen Eingriffen unerlässlich, diese von einem erfahrenen Spezialisten durchführen zu lassen. Das sollten Patienten auch bei einer Blepharoplastik stets berücksichtigen. Heutzutage ist diese OP für viele Fachärzte zwar ein gängiges Verfahren, aber natürlich stehen nicht alle für die gleiche Qualität und nicht immer wird exzellente Arbeit abgeliefert.

Manche Spezialisten garantieren bessere Resultate, als andere. Wenn ein Arzt qualifiziert und gut ausgebildet ist, bedeutet dass nicht automatisch, dass er keine Fehler macht. Um das Risiko eines nicht zufriedenstellenden OP-Resultats so klein wie möglich zu halten, sollten Sie für den Eingriff nur Chirurgen auswählen, die über eine Zertifizierung verfügen und die für saubere Arbeit, Erfahrung und moderne Technologie stehen, Ärzte, die ihr Fachwissen ständig aktualisieren.

Ein guter Arzt erklärt Ihnen die Laser-Blepharoplastik im Detail, er beantwortet alle Ihre Fragen und zeigt Ihnen auch die Risiken und möglichen Ergebnisse auf.

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