Nasenoperation: Wie die Conchotomie Ihre Atemprobleme lösen kann

Nasenoperation: Wie die Conchotomie Ihre Atemprobleme lösen kann
Von Schoenheitsklinik.de
26.04.2018

Wenn Sie sich erkälten, ist die Atemwegsverstopfung eines der nervigsten Symptome. Das Gefühl, nicht atmen zu können, ermüdet den Körper genauso wie den Geist. In den meisten Fällen ist es eine vorübergehende Erkrankung. Doch manche Menschen müssen aufgrund einer physiologischen Störung mit diesem besonders unangenehmen Gefühl leben. Glücklicherweise kann die ästhetische Medizin das Problem lösen und das Hindernis beseitigen, das vielen Menschen ihr Leben schwer macht. Eine Nasenkorrektur alleine löst Atemprobleme jedoch nicht. Sie ist eine Technik, die auf die Form und Harmonie der Nase des Patienten ausgerichtet ist. Sie wirkt auf die äußere Erscheinung ein. Bei Beschwerden im Zusammenhang mit den Atemwegen ist es notwendig, andere Behandlungsmethoden zu verwenden. Eine Conchotomie zum Beispiel. Bei dieser Nasenmuschelverkleinerung werden die inneren Strukturen der Atemwege verändert. Die Conchotomie wird oft zusätzlich verwendet, um eine Nasenkorrektur zu vollziehen. Mit der Kombination beider Techniken kann die Funktionalität und Ästhetik der Nase gleichermaßen gewährleistet werden. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben und Ihnen das Aussehen Ihrer Nase nicht gefällt, finden Sie in den folgenden Abschnitten einige Informationen über diese komplementäre Behandlung der Rhinoplastik.

Was verursacht die Atemnot eines Patienten?

An den Seitenwänden in der Nase gibt es drei Knochenpaare. Sie werden Nasenmuscheln genannt und ragen in die Nasenhöhle. Einige Menschen können bis zu fünf dieser Paare haben. Die Nasenmuscheln sind lang und dünn. Sie verfügen über ein schwammiges Gewebe, das sich ausbreiten kann und sind ebenfalls mit einer dünnen Schicht, der Nasenschleimhaut, bedeckt.

Die Durchblutung der Nasenmuscheln ist sehr wichtig. Durch sie können folgende Funktionen ausgeführt werden:

  • Das Befeuchten der Luft, die in die Lunge gelangt
  • Das Filtern der Luft
  • Das Erwärmen der Luft dank der Ansammlung von Blut um die Muscheln herum. Das erhöht die Temperatur der Luft, denn zu kalte Luft kann einen Bronchospasmus verursachen, wobei es sich um ein Verkrampfen der Muskeln in den Atemwegen handelt.

Die Hypertrophie, also eine Vergrößerung der Nasenmuscheln behindert die Atemwege teilweise oder vollständig. Diese Situation kann mit Unterbrechungen oder dauerhaft auftreten. Es gibt eine Reihe von Ursachen für das Anschwellen der Nasenmuschel, das zu einer Verstopfung des Luftdurchgangs führt:

  • Eine allergische Rhinitis(allergischer Schnupfen)
  • Eine akute oder chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Eine Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Bestimmte Medikamente
  • Die langfristige Einnahme von Nasentropfen
  • Tabak
  • Alkohol
  • Hormone, vor allem während der Pubertät oder Schwangerschaft

Was ist eine Conchotomie

Die ästhetische Medizin ist in der Lage, eine teilweise oder vollständige Verengung (Obstruktion) der Atemwege durch eine Operation namens Conchotomie zu lösen. Durch verschiedene Techniken lässt sich die Größe der Nasenmuscheln deutlich reduzieren. Auf diese Weise wird beim Patienten eine funktionelle Veränderung seiner Atmung erreicht. Das Atmen gleingt nach dem Eingriff viel fließender und freier.

Abhängig von der verwendeten Technik wird die Conchotomie unter Vollnarkose (im Rahmen einer Operation) oder lokaler Betäubung (wenn sie mit Radiofrequenz oder Laser praktiziert wird) vorgenommen. Im Zusammenhang mit der Lokalanästhesie kann eine Sedierung verabreicht werden, wenn der Patient besonders nervös ist oder Angst vor dem Eingriff hat.

Nur im Falle einer Vollnarkose erfordert die Conchotomie einen Krankenhausaufenthalt. So kann der Genesungsprozess des Patienten nach der vollständigen Anästhesie kontrolliert werden. Die Nasen-OP hat den Vorteil, dass keine sichtbare Narbe zurückbleibt, unabhängig von der verwendeten Methode, da der gesamte Eingriff in der Nasenhöhle selbst stattfindet.

Eine Conchotomie umfasst mehrere Techniken

Turbinoplastik: diese chirurgische Methode ermöglicht es, die Position der Nasenmuschel zu verändern. Dafür wird eine Reihe von endoskopischen Werkzeugen verwendet. Bei dem Eingriff muss möglicherweise ein Teil des Gewebes entfernt werden.

Turbinektomie: bei diesem Verfahren werden die unteren Nasenmuscheln teilweise oder komplett entfernt. Es wird dabei die Menge an Gewebe herausgeschnitten, die benötigt wird, um die Nasenlöcher wieder frei zu machen.

Radiofrequenz: sie ist eine der am häufigsten verwendeten Techniken im Bereich der Conchotomie. Dank der Elektroden, die in den Nasenmuscheln platziert sind, wird elektromagnetische Energie erzeugt. Sie bewirkt eine Erhöhung der Temperatur im Gewebe. Dieser Vorgang hat keinen Einfluss auf benachbarte Strukturen, da es sich um eine minimale Prozedur handelt. Das Erhöhen der Temperatur verringert die Größe der Nasenmuscheln.

Laser: Die Lasertechnik ermöglicht es, die Schleimhaut wegzubrennen und damit ihre Größe zu reduzieren

Was passiert nach einer Conchotomie?

Das Verfahren verursacht beim Patienten eine entzündliche Reaktion. Während der ersten Tage nach der OP sind die Ergebnisse noch nicht spürbar. Nach fünf bis zehn Tagen wird die Schwellung aber abklingen, dann zeigt sich das Resultat der Conchotomie.

Es ist normal, nach dem Eingriff Schmerzen in der Nase zu empfinden. Diese können sich auf das Gesicht und den ganzen Kopf erstrecken. Die Schleimhaut kann röter erscheinen als gewöhnlich.

Wird die Reduktion der Nasenmuscheln chirurgisch vorgenommen, muss der Patient eine Tamponade in der Nase tragen. Bei der Radiofrequenzbehandlung ist das nicht notwendig, es sei denn, es kommt zu einer Blutung als Folge der Therapie.

Der Patient muss eine Reihe von Empfehlungen und Pflegemaßnahmen befolgen, die von seinem Arzt angeraten werden. Zu den wichtigsten gehören das Ausruhen, die richtige Ernährung unddie Pflege der Nasenhygiene.

Welche Risiken sind mit dieser Nasenoperation verbunden?

Abgesehen von den Risiken, die jedem chirurgischen Eingriff innewohnen (allergische Reaktion auf Medikamente, Herzprobleme, Atemwegserkrankungen, Blutungen, Infektionen), gibt es spezifische Risiken im Zusammenhang mit der Nasenmuschelverkleinerung:

  • Perforation der Nasenscheidewand
  • Verlust der Empfindlichkeit in der Haut der Nase
  • Krusten oder Narben an der Innenseite der Nase
  • Ansammlung von Flüssigkeit in der Nase
  • Veränderung des Geruchssinns
  • Eine erneute nasale Verengung nach der Operation

Wenn Sie Probleme mit der Atmung haben, wissen Sie jetzt, dass die Conchotomie eine Lösung für Ihr Problem sein kann. Wenden Sie sich in jedem Fall an einen vertrauensvollen Facharzt der ästhetischen Medizin, der Ihnen detaillierte Informationen zu dem Eingriff zur Verfügung stellen kann.

↪️ Lesen Sie weiter: Postoperative Pflege nach einer Nasen-OP

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