Welche Therapien helfen wirklich gegen Akne?

Welche Therapien helfen wirklich gegen Akne?
Von Schoenheitsklinik.de
9.08.2018

Akne zählt zu den am häufigsten vorkommenden Hautkrankheiten. Laut Professor Dr. med. Harald Gollnick, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie am Universitätsklinikum Magdeburg (https://www.apotheken-umschau.de/Akne) waren mindestens 85 Prozent aller Deutschen schon einmal davon betroffen. Gerade junge Männer können an der "berüchtigten" Akne Vulgaris erkranken. Spätestens im Alter von 30 Jahren verabschiedet sich die Akne meist von selbst. Es kommt aber durchaus vor, dass sie auch später immer mal wieder auftritt. Generell kann man schon früh etwas dagegen tun. So haben sich unterschiedliche Therapien etabliert. Welche sind das und was bringen sie wirklich?

Was ist Akne?

Akne wird häufig hervorgerufen durch hormonelle Veränderungen, die sich vor allem im Teenageralter im Körper abspielen. Die "klassische" Akne ist die Akne vulgaris und geht mit zum Teil starken Pickeln und Mitessern einher. Die bekanntesten Symptome sind:

  • Hautrötungen im Gesicht, Nacken, Rücken und am Dekolleté
  • Pickel
  • selten sind ganze Hautareale von Mitessern betroffen
  • leichte Entzündungen
  • Juckreiz
  • leichter Druckschmerzen
  • manchmal Narbenbildung
  • starke Schmerzen bei Berührung mit der eigenen Kleidung
  • Hauterhebungen und -vertiefungen

Die Akne congloba wiederum ist die verschlimmerte Form dieser Akneart. Hierbei kann es sogar zu einer Zysten- und Abszessbildung kommen.

Die Akne inversa kann hingegen nicht nur das Gesicht, sondern auch andere Stellen des Körpers betreffen - mit oftmals schmerzhaften, übel riechenden Knoten, die so groß sind wie ein Tennisball.

Im Gegensatz dazu ist die Akne comedonica relativ harmlos, geht aber mit zum Teil gelblichen Verfärbungen der Haut einher. Besonders schmerzhaft ist die zystische Akne, wenngleich ihre optischen Auswirkungen weniger sichtbar sind. Denn die Verletzungen liegen eher im Hautinneren.

Auch die Akne fulminans ist höchst unangenehm - und sie kann nicht nur die Haut betreffen, sondern auch die Gelenke befallen. Manchmal gehen sogar heftige Fieberschübe damit einher.

Bei der nodulozystischen Akne treten starke Pickel und Zysten auf, die sich entzünden können.

Bei der Akne papulo-pustulosa werden die kleinen Pusteln durch Bakterien hervorgerufen. Die Auswirkungen dieser Akneform sind im Allgemeinen weniger gravierend.

Lässt sich Akne vorbeugen?

Der klassischen Akne vulgaris kann man nur schwerlich vorbeugen. Denn die Entstehung beruht vor allem auf Veränderungen und Schwankungen der Androgene. Das sind männliche Geschlechtshormone. Auf ihre Funktion und Aktivität hat der Mensch kaum Einfluss. Es ist aber durchaus möglich, das Risiko der Entstehung einer Akne generell zu minimieren, indem man auf eine gesunde Ernährung achtet und alles meidet, was die Aknebildung verstärkte, wie Rauchen oder Alkohol.

Warum bekommen auch Erwachsene immer wieder Akne?

Akne bei Männern und Frauen kann aus unterschiedlichen Gründen auftreten. So muss es im Erwachsenenalter nicht unbedingt die Akne Vulgaris sein, sondern auch die Entstehung anderer Akneformen ist denkbar. Bis in die Wechseljahre hinein kann es zu einer solchen Hauterkrankung kommen. Ursächlich hierfür sind zumeist:

  • Hormonschwankungen
  • Stress
  • Darmprobleme
  • zu wenig Schlaf
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • ungesunde Lebensweise

Ernährung gegen Akne

Fetthaltige Kost sowie Lebensmittel, die zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen, haben erfahrungsgemäß einen starken Einfluss auf die Entstehung von Akne. Dazu gehören Lebensmittel, die reich an (Frucht-)Zucker und Kohlenhydraten und besser zu meiden sind.

  • Reis
  • Obstkonserven
  • Süßigkeiten
  • Weizenprodukte
  • Fastfood
  • Chips
  • Alkohol

Stattdessen bereichern idealerweise vitaminreiche Nahrungsmittel den täglichen Speiseplan. Dazu zählen unter anderem

  • Wassermelonen
  • Hülsenfrüchte
  • Kürbiskerne
  • Sojamilch
  • braune Champignons
  • Lachs
  • Sonnenblumenkerne
  • Bierhefe
  • weizenfreie Getreideprodukte.

Tipp: Sogar dunkle Schokolade ist erlaubt, da sie Zink enthält - und dieses Element hilft, die Entstehung von Pickeln zu verhindern!

Medikamente gegen Pickel, Mitesser und Pusteln

Bei schwerer Akne helfen bestimmte Medikamente recht gut, die Symptome zu bekämpfen: Antibiotika töten die Bakterien ab, die sich auf der Haut befinden und die Entstehung von Pickeln und Entzündungen begünstigen. Auch Kortison sowie die Einnahme der Antibabypille tragen (bei Frauen) zur Glättung des Hautbildes bei.

Peelings zur Vorbereitung für Aknebehandlung

Viele Betroffene verspüren bei Berührung ihrer entzündeten Hautpartien Schmerzen. Eine sanfte Behandlung mit Cremes ist daher sicherlich einem Peeling vorzuziehen. Andererseits macht das Peeling-Treatment sehr wohl Sinn, weil sich damit abgestorbene, trockene Hautschüppchen sowie angetrockneter Eiter etc. entfernen und die Hautoberfläche auf schonende Weise gereinigt wird. Daher stellt ein Peeling die ideale Basis dar, um die Haut auf die nachfolgende Pflege vorzubereiten und die Wirkstoffe folglich tiefer in die Haut eindringen zu lassen.

Ideale Pflege durch Cremes & Kosmetika bei Akne

Bakterientötende bzw. desinfizierende, alkohol- und parfümfreie Cremes mit möglichst leichter Struktur sind optimal, um die Haut effektiv zu pflegen. Je höher der Vitamin- und Zinkanteil, desto besser. Auch Honig und Rosenöl darf gerne in den entsprechenden Präparaten enthalten sein, da diese Essenzen entzündungshemmend, hautberuhigend und pflegend wirken. Vor dem Eincremen sollte die Haut mit einem desinfizierenden, besänftigenden und porenverfeinernden Gesichtswasser gereinigt werden. Regelmäßige Gesichtsmasken mit Heilerde sind eine empfehlenswerte Ergänzung zum Pflegeprogramm.

Laser im Kampf gegen Unebenheiten & Unreinheiten

Sicherlich ist der Laserstrahl kein Rezept zur Verhinderung von Akne, sondern diese kosmetische Behandlungsmethode hilft dabei, Unebenheiten auf der Haut zu glätten und Narbengewebe schonend zu entfernen. Wenngleich die Behandlung mit Laser relativ zeit- und kostenintensiv ist, kann sie sehr hilfreich sein. Das Hautbild wirkt verfeinert und Unregelmäßigkeiten auf der Hautoberfläche gehören der Vergangenheit an.

Hausmittel gegen Akne

Zwei bis drei Mal in der Woche lassen sich Gesichtsdampfbäder mit Kamillenblüten durchführen. Durch die Inhaltsstoffe und die Hitze des Wasserdampfes öffnen sich die Hautporen und sind dadurch aufnahmebereit für die anschließende Pflege. Rosenwasser oder Apfelessig als Vorbereitung für die dann folgende Hautcreme sind ein "Muss". Auch Honigmasken sind effektiv, weil sie die Haut sanft pflegen, die entzündeten Stellen beruhigen und die Haut mit wertvoller Feuchtigkeit versorgen.

Es gibt vieles, das Sie gegen Akne tun können. Selbst wenn man grundsätzlich die Entstehung von Akne nicht verhindern kann, so lassen sich in den meisten Fällen doch die Symptome lindern.

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