Informationen zur Behandlung

Meist geht einem Brustwiederaufbau (Mammarekonstruktion) eine Krebserkrankung voraus, bei der eine oder beide Brüste entfernt werden mussten. Die Amputation einer Brust (Mastektomie) stellt für eine Frau ein großes psychisches Problem dar, denn die Brust ist ein sichtbares Merkmal ihrer Weiblichkeit. Der Verlust der Brust nagt neben den Sorgen um den Verlauf der Krankheit sehr am Selbstwertgefühl der Frau. Aus diesem Grund ist die Brustrekonstruktion eine gute Möglichkeit, zumindest die optische Form der Frau wiederherzustellen. Gängige operative Verfahren zum Wiederaufbau der Brust sind die Implantatrekonstruktion oder Eigengewebsrekonsturktion. Ziel ist stets eine natürliche und ästhetische Brustformung, damit sich die Betroffene in ihrem Körper wieder wohlfühlen kann.

OP-Dauer
1-10 Stunden
Betäubung
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
2-14 Tage
Genesung
1 Monat
Effekt
Sofort
Wirkungsdauer
Dauerhaft

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Beratungsgespräch
  • Voruntersuchung
  • Operation
  • Kompressions-BH
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Führt zu einer harmonischen und ästhetischen Brustbildung
  • Gibt der Patientin ihr Wohlgefühl und Selbstwertempfinden zurück
  • Ermöglicht ein normales alltägliches und sexuelles Leben
  • Entfernung und Wiederaufbau der Brust in einer OP möglich

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Nach einer Mastektomie, d.h. Entfernung einer Brust, soll diese wieder so natürlich wie möglich in der ursprünglichen Form aufgebaut werden. Obwohl die vorherige Gefühlsempfindung nicht wieder vollständig hergestellt werden kann, soll sich eine Frau mit einer naturgemäßen Brust wieder vollkommen und schön fühlen. Da eine symmetrische Angleichung an die bestehende Brust nicht garantiert werden kann, muss diese evtl. an die Form der neu entstandenen Brust angepasst werden. Operationsbedingt bestehen Risiken, wie u.a. Infektionen, Wundheilungsstörungen, Nachblutungen, Thrombosen, Embolien oder verstärkte Narbenbildung. Zu erwarten sind Schwellungen, Blutergüsse und Taubheitsgefühle. Wird ein Implantat eingesetzt, so besteht die Gefahr einer Kapselfibrose, d.h. einer Verhärtung. Bei der Eigengewebsrekonstruktion sind Durchblutungsstörungen oder Abwehrreaktionen möglich. U.U. ist das Ergebnis weniger ästhetisch und natürlich als erhofft, kann allerdings evtl. in einer Folgeoperation optimiert werden.

Durchführung der OP

Nach einer umfassenden Untersuchung klärt der Chirurg die Patientin über die in Frage kommenden Methoden sowie über Risiken und Nebenwirkungen auf. Grundsätzlich sind 3 operative Verfahren möglich. Als Operation mit geringstem Aufwand gilt die Implantatrekonstruktion. Hierbei wird entweder ein sog. Expander (Gewebedehner) eingesetzt, der mit Luft gefüllt wird, um die Haut zu dehnen, bevor schließlich ein zur gesunden Brust passendes Implantat eingesetzt wird. Oder es wird direkt eine Expanderprothese verwendet, die sich mit der Zeit im Körper mit Flüssigkeit füllt und damit das Implantat ersetzt. Im Falle einer Eigengewebstransplantation werden ganze Gewebestreifen aus anderen Körperregionen in die Brust transplantiert. Hier wird das Gewebe geformt und an die Blutgefäße angeschlossen. Bisher eher selten findet die Eigenfetttransplantation (Lipofilling) Anwendung. Im Anschluss an jeden der Eingriff muss die Brustwarze in einer Folgeoperation wiederhergestellt werden, was in manchen Fällen durch das sog. Nippel Sharing, d.h. Teilung der noch bestehenden Burstwarze, möglich ist.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Die Patientin muss je nach Eingriff, Operationsmethode und Genesungsverlauf für 5-14 Tage stationär versorgt werden. Nach einige Tagen werden die Drainagen entfernt, was im Anschluss das Duschen wieder ermöglicht. Für 6 Wochen wird ein Kompressions-BH getragen, um die neue Formgebung sowie den Heilungsprozess positiv zu unterstützen. Schmerzmittel und blutverdünnende Medikamente werden je nach Bedarf verschrieben. Eine Krankschreibung von 2-4 Wochen ist notwendig. Für 4-6 Wochen müssen Belastungen für die Arme und Sport vermieden werden. Direkte UV-Einstrahlung auf den behandelten Bereich ist für mind. 3 Monate zu vermeiden.

Kontraindikationen

Die Patientin sollte sich in einem allgemein guten gesundheitlichen Zustand befinden, da schwere Erkrankungen einen operativen Eingriff ausschließen. Implantate können zudem nicht eingesetzt werden, wenn zuvor eine Bestrahlung stattgefunden hat oder rheumatische Erkrankungen, psychische Instabilität oder Nikotinabusus (übermäßiger schädlicher Konsum von Nikotin) vorliegen. Hat sich die Patientin für eine sekundäre Mammarekonstruktion entschieden, wird die Abnahme und der Wiederaufbau der Brust nicht gleichzeitig durchgeführt. In diesem Fall darf die Folgeoperation erst nach mind. 6 Monaten vorgenommen werden. Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen sowie Nikotin- und Alkoholkonsum sollten mind. 2 Wochen vorher abgesetzt werden.

Quellen:
http://www.mammarekonstruktion.de/brustwiederaufbau/
http://www.klinikumdo.de/fileadmin/dokumente/zentren/onkodo/TdZ_Rekonstruktive_Mammachirurgie_Yurtcu_20110525.pdf

Aktualisiert am 25.April 2018

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich zur Orientierung, mit dem Ziel, die Behandlung grundsätzlich zu verstehen. Diese Informationen sind also keineswegs als medizinische Ratschläge zu verstehen.

Erfahrungsbericht

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Hallo, ich hatte eine recht starke Form von Schlauchbrust und auch eine Asymmetrie (eine Brust war sehr viel größer als die andere). Da es sich nur um eine ästhetische Frage handelte, habe ich die Entscheidung lange vor mir hingeschoben, weil ich mir so oberflächlich vorkam. Aber jetzt fühle ich mich so viel besser in meinem Körper, dass ich die OP jederzeit wieder machen lassen würde.

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Guten Tag, ich habe mir vor 6 Jahren die Brüste durch Silikonkissen vergrößern lassen. Aber nach zwei Schwangerschaften habt sich meine Brust so stark verändern, dass sie jetzt herunterhängt und die Implantate zur Seite gerutscht zu sein scheinen. Deshalb möchte ich sie entfernen und durch eine Aufspritzung mit Eigenfett ersetzten. Ist das so einfach mölich? Was würde ein solcher Eingriff in etwa kosten? Und wie lange müsste ich mich schonen?

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Dr. med. Oliver Wingenbach

Dr. med. Oliver Wingenbach

In der Praxis WINGENBACH AESTHETICS wird das gesamte Spektrum der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie angeboten. Es werden die höchsten medizinischen Standards eingehalten und modernste mikrochirurgische Behandlungsmethoden angewendet. Ein großer Vorteil für Patienten liegt in der langjährigen Erfahrung, die DR. MED. OLIVER WINGENBACH aufweisen kann. Seit Beginn seiner klinischen Tätigkeit blickt er nunmehr auf fast zwei Jahrzehnte plastisch chirurgische Erfahrung zurück und gehört heute zu den erfahrensten und routiniertesten Plastischen Chirurgen Deutschlands. Seine Schwerpunkte liegen in der Brustchirurgie und der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion sowie in der ästhetischen und rekonstruktiven Brust-, Körper-, und Gesichtschirurgie.Zu finden ist die Praxis WINGENBACH AESTHETICS im Zentrum von Frankfurt am Main. In den modern eingerichteten und erstklassig ausgestatteten Praxisräumen werden Beratungen durchgeführt und ambulante Eingriffe und Behandlungen vorgenommen. Operationen die einen stationären Aufenthalt erforderlich machen, können in verschiedenen Kliniken im Rhein-Main Gebiet angeboten werden, in denen DR. MED. OLIVER WINGENBACH ebenfalls tätig ist. Die Einzigartigkeit seiner Praxis besteht in der Möglichkeit das gesamte Spektrum der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie bis hin zu technisch anspruchsvollsten mikrochirurgischen Eingriffen auch im niedergelassenen Bereich mit hohen Fallzahlen anbieten zu können.Zu den ästhetischen Behandlungsschwerpunkten gehören Korrekturen an Augen, Ohren, Nase, Lippen und Gesicht, Straffungen von Armen, Beinen und Bauch, Fettabsaugungen und Faltenbehandlungen, genital-ästhetische Eingriffe. Ein weiteres Kerngebiet ist die Brustchirurgie. Von der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion über die Bruststraffung und Brustvergrößerung bis hin zur Brustverkleinerung bietet die Praxis Patientinnen hier alle Möglichkeiten der ästhetischen Medizin.

Frankfurt am Main (Stadt) Frankfurt am Main

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel

Eine ästhetisch schöne Körperkontur fördert nicht nur das Selbstwertgefühl und die Attraktivität jedes einzelnen, sondern unterstützt auch die persönliche Selbstverwirklichung sowie den beruflichen Erfolg. In Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel finden Patienten hierfür einen renommierten und fachkundigen Ansprechpartner mit langjähriger Erfahrung in der ästhetischen, plastischen und wiederherstellenden operativen Medizin.Die individuelle und umfassende Betreuung vom Erstkontakt bis zur Nachsorge ist eines der primären Anliegen des verständnisvollen Teams um Prof. Dr. Michel und auch die Anästhesisten wissen fachkundig auf die Bedürfnisse und Ängste der Patienten einzugehen. Die Zusammenarbeit mit zertifizierten medizinischen Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet ermöglicht neben ambulanten auch stationäre Eingriffe. Einer der wesentlichen Schwerpunkte von Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel liegt im Bereich der ästhetischen Körperkonturierung durch Fettabsaugung oder die Lipoabdominoplastik nach Saldanha, einem Spezialgebiet des Facharztes. Daneben greift er auf jahrelange Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Brustoperationen zurück, darunter Brustvergößerungen und -verkleinerungen, Bruststraffungen, Brustangleichung und -rekonstruktion sowie Korrektur der männlichen Brust (Gynäkomastie). Auch die Intimchirugie mit rekonstruktiven Eingriffen der Genitalfunktion und -ästhetik spielt im Leistungsspektrum des Gynäkologen eine wesentliche Rolle.

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Dr. med. Frank Herter

Dr. med. Frank Herter

Im Klinikum Bogenhausen tätig gehört Dr. med. Frank Herter zu den Top-Medizinern für die Wiederherstellung der Hand nach akuten oder länger zurückliegenden Verletzungen. Der leitende Oberarzt gilt als besonders vertrauenswürdiger und kompetenter Handchirurg, der gewissenhaft und einfühlsam im Umgang mit seinen Patienten ist. Die Abteilung Handchirurgie im Klinikum Bogenhausen ist weit über München und Bayern hinaus für ihre hervorragende Arbeit bekannt. In der Vergangenheit wurden eine Vielzahl erfolgreicher Operationen durchgeführt. Darunter auch schwierige OPs wie das Verpflanzen von Zehen an den Händen oder abgetrennten Händen nach Unfällen. Zum erfahrenen Ärzte-Team gehört neben Prof. Milomir Ninkovic der Handchirurg Dr. med. Frank Herter, der durch großes handwerkliches Geschick und die Liebe zu sehr präziser Arbeit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Karpaltunnelsyndrom, Arthrose, Nervenchirurgie, Dupuytren-Erkrankung - die Tätigkeitsschwerpunkte von Dr. med. Frank Herter sind weitreichend. Mithilfe von leistungsfähigen Mikroskopen rekonstruiert der Facharzt kleine Blutgefäße und Nerven und näht auch abgetrennt Finger oder Hände wieder an. Komplizierte Handgelenksbrüche oder starke Kontrakturbildung im Daumensattelgelenkbereich, Patienten profitieren von einer langjährigen Erfahrung und Expertise.

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