Informationen zur Behandlung

Erektionsstörungen können auf verschiedene Arten behandelt werden. Nachdem der Arzt herausgefunden hat, ob die Potenzprobleme Folge der Lebensumstände des Patienten oder einer Erkrankung sind, wird er die passende Therapie vorschlagen. Eine Erektionsstörung kann beispielsweise mit einer medikamentöse Behandlung, mit Injektionen in den Schwellkörper oder einer Elektrostimulation behoben werden. Im Extremfall sind auch ein chirurgischer Eingriff oder das Einsetzen eines Schwellkörperimplantats möglich.

OP-Dauer
2 Stunden
Betäubung
Lokalanästhesie
Klinikaufenthalt
Ambulant
Genesung
1-3 Tage
Effekt
Sofort
Wirkungsdauer
Langfristig

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Beratungsgespräch
  • Voruntersuchung
  • Behandlung bzw. Operation
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Geschlechtsverkehr ist wieder möglich
  • Die Partnerschaft leidet nicht mehr unter den Potenzproblemen
  • Psychische Probleme können behoben werden
  • Ein besseres Selbstwertgefühl
  • Die Erkrankung wird erkannt und behandelt

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Ärzte raten bei erektiler Dysfunktion dringend von einer Selbstmedikation, insbesondere mit im Internet bestellten Präparaten, ab. Vor der Einnahme müssen bestimmte Kontraindikationen ausgeschlossen werden. Präparate aus dem Internet weisen zudem öfters falsche oder fehlende Inhaltsstoffe auf. Wie alle Medikamente haben auch Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen mögliche Nebenwirkungen. Der Arzt wird den Patienten über diese und alle weiteren Risiken aufklären. Wird die Elektrostimulation richtiger durchgeführt, ist sie nahezu nebenwirkungsfrei. Die Risiken und Nebenwirkungen einer chirurgischen Lösung des Problems sind umfangreicher.

Durchführung der OP

Bei der medikamentösen Therapie werden meist PDE-5 Hemmer eingesetzt. Besonders bekannt ist Viagra. Bei leichten Varianten der erektilen Dysfunktion kann ein pflanzlisches Präparat namens Yoshimbin helfen. Liegen hormonelle Gründe für die Potenzprobleme vor, wird eine Testosteron-Ersatz-Therapie durchgeführt. Alle drei genannten Medikamente werden oral eingenommen. Bei der Schwellkörperautoinjektionstherapie wird der Wirkstoff vom Patienten kurz vor dem Sex in den Schwellkörper gespritzt. Die Injektion ist kaum spürbar, da eine sehr dünne Nadel verwendet wird. Nach ca. 10 Minuten kommt es zur Erektion. Die leicht anzuwendende Elektrostimulation nutzt niederfrequente Ströme, die unter der Haut Muskel- oder Nervenzellen anregen und deren Leistungsfähigkeit reaktivieren. Ein operativer Eingriff wird bei Erektionsstörungen nur selten vorgenommen. Ausnahmen sind Gefäßverletzungen oder Diabetes in einem noch jungen Alter. Eine angewandte chirurgische Maßnahme ist das Einsetzen einer hydraulischen Penisprothese.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Ob eine Erholungsphase oder Nachbehandlung nötig ist, hängt von der jeweiligen Therapie ab.

Kontraindikationen

PDE-5-Hemmer haben oft einige gefährliche Kontraindikationen. Wer zum Beispiel Herzmedikamente bzw. nitrathaltige Medikamente einnimmt, darf PDE-5-Hemmer auf keinen Fall einsetzen. Auch Männer mit Herzinsuffizienz, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen oder krankhaft niedrigem Blutdruck sind von der Einnahme ausgeschlossen. In jedem Fall sollte eine medikamentöse Therapie vorher ausführlich mit dem Arzt besprochen werden.

Quellen:
https://www.urology-guide.com/erkrankungen/andrologie/erektionsstoerungen/
http://www.erektile-dysfunktion-faq.de/

Aktualisiert am 07.Mai 2018

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich zur Orientierung, mit dem Ziel, die Behandlung grundsätzlich zu verstehen. Diese Informationen sind also keineswegs als medizinische Ratschläge zu verstehen.

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