Informationen zur Behandlung

Ein Storchenbiss entsteht zwar nicht durch den Biss des majestätischen Vogels, doch auch andere Erklärungen sind wissenschaftlich nicht überzeugend nachweisbar. Die sog. Feuermale (Naevus flammeus) entstehen meist in den ersten Tagen nach der Geburt, weshalb man mitunter auch von Geburtsflecken spricht. Es handelt sich um eine gutartige Hautveränderung, die sich in roten bis violetten Verfärbungen zeigt, da sich Blutgefäße erweitern und kleine Knötchen bilden. Oft möchten die Eltern oder die Patienten selbst die Feuermale entfernen, um Hänseleien oder Komplexen vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken. Besonders beliebt ist die Feuermalentfernung mit Laser oder Kryotherapie. Doch auch andere Methoden gewährleisten eine individuell passende und langfristige Entfernung der Storchenbisse, die zu einem ästhetisch schönen Ergbenis führen.

Behandlungsdauer
30-40 Minuten
Betäubung
Keine
Klinikaufenthalt
Ambulant
Genesung
1-2 Wochen
Effekt
12-15 Tage
Wirkungsdauer
Langfristig

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Erstes Beratungsgespräch
  • Behandlung
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Feuermale verblassen immer mehr, bis sie kaum noch sichtbar sind
  • Effektive, aber schonende Behandlungsmethode
  • Kinder und Jugendliche entwickeln erst gar keine Scham oder Komplexe
  • Keine Narkose, Operation oder Schnitte
  • Die Behandlung kann wiederholt werden
  • Keine oder nur geringe Ausfallzeit

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Feuermale werden aus medizinischer Notwendigkeit oder zur Erreichung eines verschönernden Effekts entfernt. Besonders, um die Entwicklung von Schamgefühlen oder Komplexen zu verhindern. Ziel der Entfernung ist, dass sich die Feuermale zurückbilden bzw. in ihrem Wachstum unterbrochen werden. In vielen Fällen wird so der Selbstheilungsprozess des Körpers angeregt, sodass innerhalb von 2-12 Jahren bis zu 80% des Feuermals nicht mehr sichtbar sind. Diese Reste können danach mit einer weiteren Lasertherapie entfernt werden. Da Feuermale nach einigen Jahren auch wieder nachdunkeln können, ist der Erfolg umso besser, je früher mit der Entfernung begonnen wird. Bei der Kryotherapie ist für einige Sekunden die Kälte und ein Brennen zu spüren, während der Laser dank der gleichzeitigen Luftkühlung nur ein leichtes Kribbeln verursacht. Im Anschluss ist für 1-2 Wochen mit Blaufärbungen und mäßigen Schwellungen zu rechnen. Selten kommt es zu Krustenbildung und sehr selten zu Pigmentverschiebungen. Ein zufriedenstellendes Ergebnis wird nach ca. 4-6 Sitzungen erreicht.

Durchführung der Behandlung

Nach einer umfassenden Untersuchung des Feuermals legt der behandelnde Arzt die passende Methode fest und klärt den Patient bzw. die Eltern des Säuglings oder Kindes über Vorgehen, Risiken und Nebenwirkungen auf. Besonders im Säuglings- und Kleinkindalter wird vorwiegend der Farbstofflaser mit einer Eindringtiefe von 1,5 mm verwendet, da die meisten Feuermale noch recht oberflächlich und flach sind. Etwas dickere Male können auch bei der Kryotherapie durch flüssigen Stickstoff vereist werden. Sind die Feuermale allerdings sehr groß und tief, wie sie oft bei Teeangern oder Erwachsenen feststellbar sind, helfen der Nd:Y AG-Laser, eine systematische (innerliche) Therapie oder gar eine chirurgische Entfernung. Laserbehandlungen werden im Abstand von 6 Wochen durchgeführt.

Erholungsphase und Nachbehandlung

10-15 Minuten nach der Laseranwendung wird die behandelte Stelle gekühlt, um die Anschwellung zu minimieren. Für 3 Tage sollten Sauna und körperliche Anstrengungen vermieden werden, damit sich die durch den Laser verschlossenen Blutgefäße nicht wieder öffnen. Direkte UV-Einstrahlung ist zudem für mind. 3 Wochen zu meiden und auch später ist ein ausreichender Sonnenschutz wichtig.

Kontraindikationen

Eine Lasertherapie sollte nicht bei schlechtem gesundheitlichem Allgemeinzustand durchgeführt werden. Außerdem darf die Haut nicht übermäßig gebräunt sein, da der Laser nur schwer zwischen Hautbräunung und Feuermal unterscheidet, wodurch es zu unschönen Pigmentstörungen kommen kann.

Quellen:
http://www.hautstigma.ch/wp-content/uploads/2013/10/Laserbroschueredef.pdf
http://www.laserklinik.de/haeufige-fragen/lasertherapie/feuermalehaemangiome.html

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich zur Orientierung, mit dem Ziel, die Behandlung grundsätzlich zu verstehen. Diese Informationen sind also keineswegs als medizinische Ratschläge zu verstehen.

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Feuermal auf Wiedersehen!
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