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Wangen füllen-permanent oder nicht?

annie · Leipzig (Stadt) · 12.10.2018

Ich habe nach meiner Schwangerschaft sehr viel Fett im Wangenbereich verloren. Komplexiert bin ich auch nicht aber ich finde es sieht ziemlich kränklich aus. Dadurch habe ich mich entschieden mich auffüllen lassen. Was würdet ihr empfehlen, ein Permanenten füller benutzen oder nicht?

2 Antwort

2 Antworten

  • Dr. Alexander T. Hamers

    Beste Antwort
    15.10.2018 ·

    20 Antworten

    Liebe Annie,

    grundsätzlich gibt es drei gute Möglichkeiten, aber keine davon ist ein permanenter künstlicher Filler (Füller).

    Die natürlichste aber auch aufwendigste Möglichkeit ist eine Auffüllung mit Körpereigenem Fett, hierfür wird meist in lokaler Anästhesie (vergleichbar wie beim Zahnarzt) eine kleinere Menge Fett (meist am Bauch oder von den Flanken) abgesaugt, aufgearbeitet und dann in das Gesicht (Wangen, Nasolabialfalten und Lippen) eingespritzt. Das ergibt einen sehr natürlichen Füll-Effekt und es gibt nicht das Risiko von einer Abstossung des Füll-Materiales.

    Weniger Aufwendig und auch mit sehr guten Ergebnissen, dafür hält der Effekt nicht so lange an, sind folgende zwei Möglichkeiten:
    1) Eine Auffüllung mit Hyaluronsäure gibt Volumen, der Eingriff dauert knapp 110 Minuten, Sie sind also nach weniger als einer Stunde wieder unterwegs und können dem normalen Alltag nachgehen, meist ohne dass etwas auffällt oder man sieht, dass Sie gerade behandelt wurden. Dafür hält das Ergebnis meist ca. ein Jahr.

    2) Eine Auffüllung mit einem Material, welches die körpereigene Kollagenproduktion anregt, hier gibt es verschieden ähnliche Produkte, die auch alles ca. einen Effekt von ca. einem bis 1,5 Jahren haben.

    Grundsätzlich sollten Sie sich entscheiden, welche dieser Optionen Ihnen insgesamt am besten zusagen und sich dann von einem Plastischen Chirurgen beraten lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr
    Dr. Alexander Hamers

  • Hallo Frau "Annie",

    es gibt tatsächlich zwei sichere "beste" Wege: Eigenfett-Transplantation und resorbierbare Filler.
    Die Eigenfettbehandlung setzt voraus, dass Sie überschüssiges Fett an einer Körperregion haben. Diese Prozedur ist aufwendiger und mit einem in der Regel höheren Kostenaufwand verbunden. Eigenfett unterliegt zudem mehr oder weniger mit dem "älter werden" auch einem Abbau.
    Der heutzutage einfachere Weg ist die Unterspritzung mit einem resorbierbaren Filler, wie z.B. einer hochwertigen Hyaluronsäure. Die in der Vergangenheit auch eingesetzten permanenten Filler sind obsolet, da sie vereinzelt massive Entzündungen und Fremdkörperreaktionen hervorgerufen haben.
    Fadenlifts und anderer konservative Behandlungen wie Radiofrequenz, Ultraschall etc. erreichen, laut unseren Erfahrungen, keinen ausreichenden Volumeneffekt,

    Viele Grüße aus der Essener e-sthetic® Klinik,
    Ihr Dr. med. Daniel Talanow

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