Informationen zur Behandlung

Wenn der Griff in den Kleiderschrank sich nur noch auf den Stapel mit den langen Hosen beschränkt, sind dafür nicht selten Varizen (Krampfadern) verantwortlich. Die schwulstartigen, bläulich verfärbten Blutgefäße sind weniger gefährlich als vielmehr äußerst unschön. Sie entstehen durch eine Venenschwäche, bei der die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, sodass das Blut zurückfließt. Die Ursachen dafür liegen meist in  fehlender Bewegung oder langem Stehenbzw. Sitzen. Möchte man die Krampfadern entfernen, lassen sich u.a. ganze Venen oder erkrankte Abschnitte durch Stripping herausziehen, Klappen reparieren bzw. ersetzen oder Krampfadern verödern. Für jeden Patienten, der an der sog. Varikose erkrankt ist, kann eine optimale Behandlungsmethode zur Entfernung der Krampfadern gefunden werden. Danach tragen Sie Hosen und Röcke wieder gerne.

OP-Dauer
30-90 Minuten
Betäubung
Lokalanästhesie oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Keiner
Genesung
1-2 Wochen
Effekt
Sofort
Wirkungsdauer
Langfristig

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Erstes Beratungsgespräch
  • Klinische und Laboruntersuchung
  • Behandlung
  • Medikation
  • Kompressionsstrümpfe
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Mit der Entfernung von Varizen wird auch der Blutfluss wieder optimiert
  • Unschöne Krampfadern sind kaum mehr sichtbar
  • Zahlreiche Methoden ermöglichen eine individuelle Behandlung
  • Eher kleine chirurgische Eingriffe

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Varizen entstehen durch einen Rückwärtsfluss des Blutes, wo die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, sodass das Blut nicht nur in eine Richtung fließt, sondern zurückstaut. Die unansehnlichen Krampfadern an Beinen, Hoden oder dem Bauch zeigen sich als schwulstige, dunkel verfärbte Erhebungen, die vor allem aus ästhetischen Gründen entfernt werden. Es handelt sich um eher kleine chirurgische Eingriffe mit relativ geringen Risiken. Trotzdem können Nachblutungen und Schwellungen durch eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit entstehen. Auch Verletzungen der umliegenden Gefäße und Nerven sind möglich. Sehr selten entzünden sich die Wundbereiche, entstehen Thrombosen oder Embolien.

Durchführung der Behandlung

Durch eine Voruntersuchung mit Ultraschall oder Gefäßröntgen wird eine genaue Analyse der Venen vorgenommen. Denn von außen ist nur ein geringer Teil der Krampfadern sichtbar, sodass bspw. nicht erkennbar ist, ob eine Sammelvene (Vena saphena) oder Verbindungsvene (Vena perforans) an Variskose erkrankt sind. Je nach Art der Krampfader und Erkrankungsstadium werden verschiedene Methoden angewandt. Beim sog. Stripping wird die gesamte oder der erkrankte Teilabschnitt einer Vene entfernt. In anderen Fällen wird ein Varizenabschnitt einfach nur durch Laser, Radiowellen oder Kleber stillgelegt. Bei der CHIVA-Methode wird der krankhafte Venenabschnitt abgebunden. Die defekten Klappen können korrigiert (Valvuloplastie) oder durch Implantate ersetzt werden. Eine weitere viel praktizierte Vorgehensweise ist die Sklerosierung, d.h. die Verödung der Varizen. Auch Medikamente, wie Venotonika finden mitunter Anwendung. Über die entgültige Vorgehensweise entscheidet der behandelnde Chirurg in Absprache mit dem Patienten, um eine möglichst sinnvolle und erfolgversprechende Therapie zu gewährleisten.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Je nach Eingriff ist eine Krankschreibung von 1-2 Wochen notwendig. Baden, Sonnen, Saunieren und Sport sollten mind. 3 Wochen vermieden werden. Der Patient sollte viel laufen oder die Beine hochlegen, um den Blutfluss zu fördern, und langes Sitzen oder Stehen vermeiden. 6 Wochen nach der Entfernung der Krampfadern müssen Kompressionsstrümpfe getragen werden. Neuen Krampfadern lassen sich durch Ausdauersport und regelmäßige Wechselduschen vorbeugen. Zudem sollten Übergewicht, starke Hitze sowie langes Sitzen und Stehen vermieden werden.

Kontraindikationen

Liegen schwere Systemerkrankungen, Venenthrombosen, Infektionserkrankungen, längere Immobilität, fortgeschrittene arterielle Durchblutungsstörungen oder eine Schwangerschaft vor, sollte von einem operativen Eingriff zur Entfernung der Varizen abgesehen werden. Im Falle von Diabetes mellitus, Asthma, Beinödemen oder Thromboseneigung muss das Vorgehen mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Auch eine Allergie auf Verödungsmittel sollte dringend mit dem Chirurgen besprochen werden.

Quellen:
https://www.angioclinic.de/krampfadern/
https://www.netdoktor.de/krankheiten/krampfadern/entfernen/

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich zur Orientierung, mit dem Ziel, die Behandlung grundsätzlich zu verstehen. Diese Informationen sind also keineswegs als medizinische Ratschläge zu verstehen.

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