Wie ich (Mann, 45) mir erstmals die Lippen aufspritzen habe lassen

Eingriff vorgenommen Es lohnt sich
AxelM
München (Stadt) · 14.11.2018

Ich bin männlich und 45 Jahre alt. Ich hatte nie wirklich volle Lippen, aber mit zunehmendem Alter wurden sie immer dünner. Vor allem meine Unterlippe. Da ich auch ein rundliches Gesicht habe, war meine Schmallippigkeit umso störender. Am Ende war nur noch ein schmaler Strich sichtbar. Das sah nicht gut aus. Und gefiel mir auch selbst nicht mehr. Ich fragte meine Frau um ihre Meinung, und zu meiner Überraschung sagte sie: "Wundert mich, dass du da erst jetzt drauf kommst." Sie hatte offenbar schon seit Jahren den Eindruck, dass meine Lippen immer dünner wurden. Aber halt nichts zu mir gesagt, weil sie mich nicht damit brüskieren wollte. Ich fragte sie, was ich denn tun soll. Sie meinte, ich sollte mal ein unverbindliches Beratungsgespräch wahrnehmen. Danach könnte man ja weitersehen.

Gemeinsam mit mir googelten wir Ärzte in München und studierten Websites. Wir telefonierten schließlich mit Frau Dr. Eva Maria Strobl von LIPS and SKIN Ästhetische Medizin und vereinbarten einen Termin. Diese Ärztin gefiel uns deshalb, weil sie sehr persönlich im Internet auftritt, nur mit ihrer persönlichen Emailadresse wirbt und nicht der irgendeiner "info" Email. Und die Telefonnummer auf Ihrer Website ist tatsächlich auch ihre eigene! Man ruft dort an und hat sie direkt am Apparat, sowas kannten wir bis dahin gar nicht. Und am Telefon war sie so sympathisch, dass wir einen Termin für mich vereinbarten. 14 Tage später war es soweit. Ich musste zunächst ein umfangreiches Formular ausfüllen mit persönlichen Angaben, Krankheitsgeschichte, Allergien usw. Das dauerte knapp 10min. Im Anschluss fand ein ausführliches Gespräch mit Frau Dr. Strobl statt. Sie erklärte mir, warum die Lippen mit den Jahren immer dünner werden und was man mit Hyaluronsäure dagegen tun könne. Dass es unterschiedliche Produkte gäbe mit unterschiedlicher Haltbarkeit, auch zu unterschiedlichen Preisen. Und dass der Effekt am nächsten Tag besonders deutlich sichtbar sei, weshalb ich nicht erschrecken soll. Das wäre nur, weil die Lippen zusätzlich zum Aufspritzen geschwollen wären. Den echten Effekt würde ich 1-2 Wochen nach der Behandlung sehen. Sie erzählte auch etwas von möglichen "Kügelchen", die das Hyaluron ausbilden kann, solange es nicht im Gewebe optimal integriert ist. Das könnte man ausmassieren, und sie zeigte meiner Frau und mir wie das geht. Abschließend erzählte sie uns noch alles zu Risiken und Nebenwirkungen und ich musste auf einem Aufklärungsbogen mit 4 Seiten unterschreiben, dass ich alles verstanden habe und mit der Behandlung einverstanden bin. Sie guckte sich dann meine Lippen genauer an und erklärte, was sie genau machen will. Und auf der Basis nannte sie einen Preis von 450 Euro. Ich willigte ein und unterschrieb eine Honorarvereinbarung über diesen Preis.

Danach ging es ans Fotografieren. Frau Dr. Strobl machte mehrere Fotos von meinen Lippen. Für meine Patientenakte. Sodass wir später vorher und nachher das Ergebnis vergleichen können.

Ich setzte mich dann in den Behandlungsstuhl und meine Frau stellte sich an meine Seite. Frau Dr. Strobl zeigte mir die Verpackung des Medikaments "Volbella", noch ungeöffnet. Sie erklärte mir, dass jede Packung eine eigene Chargennummer hat und sie diese ebenfalls in der Patientenakte dokumentiert. Falls etwas schiefgeht, dann könnten wir so auch mit dem Hersteller prüfen, warum.

Sie rieb meine Lippen dann mit einer Salbe namens "Hermler" ein (oder so ähnlich). Zur lokalen Betäubung. Ich hatte ihr zwar gesagt, dass ich nicht besonders schmerzempfindlich bin. Aber sie lachte nur und meinte, das würden alle Männer behaupten. Die Betäubung würde mich nichts extra kosten und schnell wirken. Das war mir dann auch recht.

Nach ca. 15 Minuten fing sie dann an, in die Lippen zu spritzen. Meine Lippen waren ganz taub. Ich spürte zwar die Einstiche, so wie man Spritzen eben spürt. Aber weh getan hat es kein bisschen. Ich wollte ursprünglich nur die Unterlippe machen lassen, aber Frau Dr. Strobl zeigte mir anhand der gemachten Fotos, dass zwei zusätzliche Injektionen in die Oberlippe deutlich besser aussehen würden. Also machten wir das auch. Der ganze Vorgang dauert nur 10 Minuten.

Nach der Behandlung gab mir Frau Strobl ein Kühlkissen aus dem Kühlschrank. Das legte ich auf die Lippen, aber nur für ein paar Minuten. Dann sah sie sich kurz nochmal alles an. Und dann war es das auch schon. Sie erinnert mich beim Abschied noch einmal, dass am nächsten Morgen alles sehr voluminös aussehen würde, weil die Lippen zusätzlich zur Füllung auch noch anschwellen. Und sie lachte und meinte, das die Mädchen, denen sie die Lippen aufspritzt, dann immer ganz glücklich wären und ein paar Tage später nicht mehr so, weil die Schwellung dann weg ist und nur noch der Füller selbst zu sehen. Ich solle also nicht erschrecken, wenn ich mich am nächsten Tag in den Spiegel gucke.

Genau so war es dann auch. Am nächsten Tag hatte ich mordsmäßige Lippen. Die Unterlippe war glatt doppelt so dick wie vorher. Ich war ein bisschen baff. Aber meine Frau meinte nur "super". 2 Tage später waren die Schwellungen dann weg. Das Ergebnis sah jetzt auch für mich sehr gut aus. Kein Vergleich zu vorher.

Probleme hatte ich nach der Behandlung keine. Ich spürte auch keine Knubbel oder sowas in der Art. Ich hätte vom Gefühl her auch nicht sagen können, wo genau Frau Dr. Strobl in die Lippen gespritzt hat, weil meine Lippen fühlten sich überall gleich an. Auch beim Tasten. Ich hatte auch keine blauen Flecken. Obwohl Frau Strobl gemeint hatte, dass durchaus welche kommen könnten.

Das ganze ist jetzt 2 Monate her. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Noch sieht alles sehr gut aus. Aber ich weiß natürlich, dass ich in nicht ganz einem Jahr wieder hin muss, um nachspritzen zu lassen. 9-12 Monate hat mir Frau Dr. Strobl bei dem verwendeten Produkt "Volbella" in Aussicht gestellt. Also mal sehen. Ich fühle mich aber so gut und die Behandlung war so einfach und schnell. Da wäre das für mich auch kein Problem, wenn ich 1-2 Monate eher wieder hin muss.

Ich kann allen, die sowas machen wollen, weil sie mit ihren dünnen Lippen nicht mehr glücklich sind, nur dazu raten. Das Aufspritzen ist überhaupt kein Ding. Auch für einen Mann nicht. Das ist auch gar nichts besonderes mehr. Frau Dr. Strobl erzählte mir, dass andere Männer noch ganz andere Sachen machen lassen. Tränensäcke und so. Ich hoffe, mein kurzer Bericht hilft all jenen, die noch unentschlossen sind oder Angst vor sowas haben.

Mit besten Grüßen, Axel aus München

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