Informationen zur Behandlung

Die Magenbypass-OP wird meist im Rahmen einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchgeführt. Sie erfolgt unter Vollnarkose. Der Roux-en-Y-Magenbypass ist die Standardtechnik bei dieser Form von Magenverkleinerung. Der Chirurg durchtrennt den Magen etwas unterhalb des Mageneingangs. Mindestens 2/3 des Magens werden entfernt. Überbleibsel ist der Magenpouch, mit einem Fassungsvolumen von ca. 15 bis 20 ml. Er wird mit einer Dünndarmschlinge verbunden. Verdauungssäfte können in einen Teil des Dünndarms geleitet und dann der Dünndarmschlinge zugeführt werden. Auf diese Weise kommen Nahrung und Verdauungssäfte im Dünndarm zusammen. Der größte Teil des Dünndarms und des Magens werden durch den Bypass umgangen. Da der Magenpouch viel kleiner als der Magen ist,  nehmen Patienten nur noch sehr kleine Mengen an Nahrung auf und empfinden schneller ein Sättigungsgefühl. Der Magenbypass sorgt auch dafür, dass der Dünndarm weniger Energie aus der Nahrung bekommt

OP-Dauer
1-1,5 Stunden
Betäubung
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
1-5 Tage
Genesung
3-4 Tage
Effekt
6-24 Wochen
Wirkungsdauer
Langfristig

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Beratungsgespräch
  • Voruntersuchung
  • Operation
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Gewichtsverlust bis zum Wunschgewicht
  • Eingedämmtes Hungergefüh
  • Besserung von Blutdruck und Diabetes
  • Verbesserung der Blutfett- und Cholesterinwerte
  • Deutlich verbesserte Lebensqualität

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen einer Magenbypass-OP sind Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl. Ignoriert der Patient das Völlegefühl bei der Nahrungsaufnahme, muss er erbrechen. Der Magen dehnt sich in Folge wieder aus. Bei vielen Magenbypass-Patienten kommt es zu Muskelschwund, Nährstoffmangel und Antriebslosigkeit. Bestimmte Gerichte können Nebenwirkungen, wie Durchfall oder übelriechenden Fettstuhl erzeugen. Beim Verzehr sehr zuckerhaltiger Speisen und Getränke kann es zum sogenannten Dumping-Syndrom kommen, das starke Kreislaufprobleme und eine blitzartige Darmentleerung bedeutet. Durch die Operation wird der Verdauungsablauf des Patienten verändert. Das bedeutet auch, dass die Aufnahme von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelemente stark beenträchtigt wird. Lebenslang müssen diese (insbesondere Vitamin B12 und Kupfer sowie Eiweiß) per Nahrungsergänzungsmittel oder Injektion zugeführt werden. Sonst drohen Nervenschäden, Blutarmut, Knochenbrüche und andere körperliche Schädigungen. Essen und Trinken muss der Patient mit Magenbypass komplett voneinander trennen. Die dosierte Nahrung wird auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag verteilt, das Trinken sollte in kleinen Schlücken erfolgen. Mit der Zeit kann auch der Effekt des Magenpouch verschwinden, sodass der Patient wieder normal große Nahrung essen kann.

Durchführung der Behandlung

Die Standardoperationstechnik ist der Roux-en-Y-Magenbypass. Er wird meist im Rahmen einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) vorgenommen. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose. Knapp unterhalb des Mageneingangs durchtrennt der Chirurg den Magen. Übrig bleibt der Magenpouch, dessen Fassungsvolumen ca. 15-20 ml beträgt. Der größere Magenrest wird mit einem Abschnitt des Dünndarms, dem biliopankreatischer Schenkel, hinter dem Zwölffingerdarm abgetrennt. In den biliopankreatischen Schenkel fließen normalerweise die Verdauungssäfte von Galle und Bauchspeicheldrüse. Der Chirurg verbindet jetzt den Magenpouch mit dem restlichen Dünndarm, dem alimentären Schenkel. Die Nahrungspassage ist damit verkürzt. Der biliopankreatische Schenkel wird anschließend ans Ende des alimentären Schenkels genäht, Die Verdauungssäfte fließen somit erst später in den Darm. Die Fettverdauung kann auf diese Weise um ca. 40% reduziert werden.Jede Magenbypass-OP lässt sich wieder rückgängig machen, doch der Eingriff ist schwierig und mit einem höheren Risiko verbunden.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Einen Tag nach dem Eingriff wird der Patient mobilisiert. Das verhindert Embolien oder Thrombosen. Zusätzlich bekommt er täglich eine blutverdünnende Injektion. Damit die Nähte am Magenbypass heilen, darf der Patient in den ersten beiden Tagen nach der OP nur Wasser ohne Kohlensäure trinken. Nachdem die Wunden verheilt sind, erfolgt ein betreuter Kostaufbau in mehreren Phasen. Ernährung und Essverhalten des Patienten müssen aufgrund seines nun sehr kleinen Magens völlig umgestellt und angepasst werden.

Kontraindikationen

Alkohol- oder drogenabhängige Menschen sind für den Magenbypass nicht geeignet. Auch Personen mit psychischer oder emotionaler Instabilität dürfen sich dem Eingriff nicht unterziehen. Patienten mit unbehandelten Esstörungen oder Tumorerkrankungen eignen sich ebenfalls nicht.

Quellen:
https://www.ifb-adipositas.de/behandlung/operative-behandlung
http://dr-rosenthal.com/patientenaufklaerung-magenbypass-oder-schlauchmagen-operation/

Aktualisiert am 07.Mai 2018

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen sind rein indikativ und dienen lediglich der Information einer Behandlung unter der Annahme von normalen Bedingungen udn Gegebenheiten. Es handelt sich bei besagtem Inhalt lediglich um einen Rat. In keinster Weise handelt es sich hierbei um einen medizinischen Rat, einen Referenzdienst oder einen ärztlichen Befund.Wir sind ständig bemüht, den hohen Standard als auch die Genauigkeit der bereitgestellten Informationen beizubehalten. Die Richtigkeit und Angemessenheit der enthaltenen oder verlinkten Informationen kann jedoch weder garantiert, noch gewährt werden.

Erfahrungsberichte

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Anfang dieses Jahres habe ich mir einen Magenbypass machen lassen und dadurch bisher 48 kg abgenommen. Die absolut beste Entscheidung meines Lebens und ich hatte bis zum heutigen Tage auch keine Nebenwirkungen und auch keinen Durchfall, über den sich ja immer viele beklagen. Endlich habe ich wieder Lust Sport zu machen und mit meinen Kindern zu spielen!!

Meine Geschichte erzählt sich wie ein wahr gewordener Traum. Ich bin 23 Jahr alt und ich wog einst 104 Kilo. Vor eineinhalb Jahren ließ ich mir schließlich einen Magenbeutel implantieren und seitdem hat sich mein Leben verändert. Die Pfunde purzeln und mein Selbstbewusstsein steigt. Die beste Entscheidung meines Lebens.

Aufgrund meines starken Übergewichts leide ich unter dem Peripatellären Schmerzsyndrom (eine Erkrankung der Knorpel im Knie) und das Problem ist auch, dass Diabetes bei mir in der Familie liegt. Deshalb würde ich mir gerne einen Bypass machen lassen. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich dann auch meine Essgewohnheiten ändern muss und würde so gern die 1000 Euro hier gewinnen um meinem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Ich bin 51 Jahre alt und 1,62m groß. Gerne möchte ich abnehmen und meine alte Figur wieder erreichen. Viele Jahre habe ich es bereits mit verschiedenen Diäten versucht jedoch ohne großen Erfolg außer einmal 8kg in 6 Monaten, doch sobald ich die Diät beende oder etwas ändere, nehme ich die Kilos wieder zu und manchmal sogar noch mehr. Es ist ein Teufelskreis und ich habe auch immer mehr körperliche Beschwerden an der Hüfte, den Knöcheln und den Gelenken im allgemeinen wegen dem Übergewicht. Ich bin generell eher jung geblieben aber durch das extra Gewicht fühle ich mich alt und langsam. Meine schönen Klamotten von früher, die ich noch im Schrank habe, passen mir auch nicht mehr und mein großer Traum ist es diese schönen Blusen, Hosen und Kleider wieder tragen zu können.

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Fett verlieren, aber wie? Jana · 26.06.2018

In ein paar Jahren nahm ich einiges an Gewicht zu: 10 kg wegen der Antibabypille in der Jugend und dieses nie wieder verloren, 6 kg durch eine Schwangerschaft und der Rest durch Stress, Depressionen und vor allem durch viel Sitzen auf der Arbeit,sprich wenig Bewegung. Welche Ernährungsumstellung ist zu empfehlen? Welche weiteren Maßnahmen kann ich ergreifen? Ich bin 1,68 und wiege 95 kg. Vielen Dank im voraus

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Ich habe starkes Übergewicht. An Diäten und Sport scheitere ich ständig. Unwohl fühle ich mich mit meiner Figur aber nicht! Doch da mein Körpergewicht auch meine Gesundheit gefährdet, überlege ich, ob ich meinen Magen durch einen Magenbypass verkleinern lassen soll. Kann das Auswirkungen auf meine Psyche haben, z.B. zu Depressionen führen?

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Schoenheitsklinik.de  · 17.10.2018

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Die Berger Klinik ist ein privat geführtes Operationszentrum und bietet verschiedene medizinische Fachbereiche in ihrem Leistungsspektrum an. Hier werden ambulante aber auch stationäre Behandlungen angeboten und durchgeführt. Eine individuelle und ausführliche Anamnese und Beratung vor jedem Eingriff ist selbstverständlich und sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Die Berger Klinik befindet sich im Zentrum von Frankfurt am Main. Sie zeichnet sich vor allem durch die neue und sehr moderne Ausstattung aus. Die vielfältigen Geräte sind alle auf dem aktuellsten Stand und ermöglichen in zwei Operationsräumen eine hohe Bandbreite an Eingriffen. Die Schwerpunkte der Berger Klinik liegen auf ästhetischen und kosmetischen Behandlungen. So werden Tattooentfernungen, Vaginale Straffungen und dauerhafte Haarentfernung angeboten. Außerdem werden Therapien im breit gefassten Bereich der Chirurgie ermöglicht. So wenden sich Patienten an die Klinik, die einen chirurgischen Eingriff nach einem Unfall in Anspruch nehmen möchten. Zusätzlich werden die speziellen Bereiche der Mund-, Gesichts-, Nasen- oder Ohrenchirurgie angeboten.

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