Informationen zur Behandlung

Wer schon einmal versucht hat, die Form und Größe seiner Waden zu verändern, weiß, dass es schwieriger ist als gedacht. Noch so gute Trainingsprogramme, tägliches Treppensteigen oder konsequente Ernährungsumstellungen bleiben viel zu oft wirkungslos. Mit einer operativen Wadenvergrößerung kann dieses Problem gelöst werden. Dank individuell passender Implantate oder einer Eigenfetttransplantation (Lipofilling) bekommen die Waden eine stärkere Kontur, werden gestrafft und so vergrößert, dass sie zum restlichen Bein und Körper in einem harmonischem Verhältnis stehen. Optisch können Wadenimplantate auch Muskeln ersetzten, sodass sogar Bodybuilder von einer Waden-OP profiteren können. Selbst Formdefekte, wie O-Beine oder X-Beine, können dank einer Wadenkorrektur harmonisiert werden. Eine Wadenvergrößerung ist schließlich also doch noch erreichbar.

OP-Dauer
2 Stunden
Betäubung
Vollnarkose oder Lokalanästhesie
Klinikaufenthalt
1 Nacht
Genesung
7-14 Tage
Effekt
Sofort
Wirkungsdauer
Dauerhaft

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Erstes Beratungsgespräch
  • Klinische und Laboruntersuchung
  • Operation
  • Medikation
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Volumenaufbau und Liftingeffekt
  • Konturkorrekt und Hautstraffung
  • Implantate können optisch auch MWadenmuskeln ersetzen
  • Die Narbe ist kaum sichtbar

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Mit einer Wadenvergrößerung soll das Volumen, die Konutr sowie die Straffung der Wade optimiert werden. Zum einen ist dies an der Wade durch Sport oder Ernährung sehr viel schwieriger zu erreichen als an anderen Körperstellen, zum anderen können durch eine Wadenaugmentation auch O-Beine oder X-Beine teilweise korrigiert werden. Nach dem Eingriff sind ein vorübergehendes Spannungs- und Fremdkörpergefühl sowie Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen zu erwarten. Zu den operationsbedingten Risiken mit Implantaten gehören zudem Serome, d.h. Ansammlungen von Lympflüssigkeiten oder Blutserum, chronische Enzündungen, Nervenschädigungen und Hyperpigmentierung in der Kniekehle. Eine typische Komplikation ist die Kapselfibrose, d.h. einer schmerzhaften Gewebeverhärtung. Sehr selten kommt es auch zu Verformungen oder Verschiebungen der Implantate.

Durchführung der OP

In einem ausführlichen Beratungsgespräch klärt der behandelnde Chirurg den Patienten über die Methode, Risiken und Nebenwirkungen auf. Anhand der Wünsche und Voraussetzungen des Patienten werden am Spiegel die passenden Implantate ausgewählt. Diese sind i.d.R. längsoval oder länglich und sollen zum restlichen Bein in einem harmonischen verhältnis stehen. Zu OP-Beginn wird ein ca. 3 cm langer Schnitt in der Kniekehe gesetzt, die Implantatloge präpariert und die Implantate eingesetzt. Ein Drainage-Schlauch soll dafür sorgen, dass das Wundsekret ablaufen kann. Auch die Wadenvergrößerung mit Eigenfett ist eine gute Alternative.

Erholungsphase und Nachbehandlung

3 Tagenach dem Eingriff sollte der Patient strenge Bettruhe halten. Allein kurze Strecken, wie zur Toilette, sind wegen der Thrombosegefahr erwünscht. Danach kann er die Beine wieder voll belasten. Allerdings sind weitere 6 Wochen längere Wegstrecken, Sport sowie Überanstrengung zu vermeiden.

Kontraindikationen

Frauen in der Schwangerschaft oder Stillzeit sollten von einem invasiven Eingriff grundlegend absehen. Auch Wundheilungsstörungen, Infektionen oder systemische Erkrankungen sind ein Ausschlusskriterium für eine Wadenvergrößerung. Ebenso Abszesse, Zysten, Tumore, starke Vernarbungen oder Stahlenschäden oder unzureichende Gewebedeckung in der Implantatregion. Zu erwartende Fremdkörperreaktionen und Allergien sind dringend mit dem behandelnden Chirurg abzuklären. Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, sollten mind. 2 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.

Quellen:
http://www.sinis-aesthetics.de/wadenkorrektur/
https://www.dariusalamouti.de/w/wadenvergroesserung/

Die von Schoenheitsklinik.de veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich zur Orientierung, mit dem Ziel, die Behandlung grundsätzlich zu verstehen. Diese Informationen sind also keineswegs als medizinische Ratschläge zu verstehen.

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Hallo, ich wurde mit zwei unterschiedlich langen Beinen geboren. Es ist kaum sichtbar, aber ich wüsste trotzdem gerne, ob sich dieses Defizit tatsächlich durch eine Wadenvergrößerung korrigieren lässt!?

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Ich habe super dünne Beine, obwohl mein Oberkörper "normal" geabut ist. Deshalb habe ich jedes mal Komplexe, wenn ich Röcke oder Kleider anziehe, denn dann wirke ich immer wie ein Storch. Würden Sie mir in diesem Fall eine Wadenvergrößerung empfehlen? Gibt es für Frauen Implantate, die besonder klein und zart sind? Denn ich möchte auch nicht das Gegenteil erreichen und bald mit Elefantenstampfern herumlaufen ;) Danke für ihre Antworten!

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FRANK Graewe

Prof. (Univ. Stellenbosch) Dr. med. Frank R. Graewe praktiziert als Facharzt für Allgemeine Chirurgie sowie Plastische und Ästhetische Chirurgie in München. Seinen Patienten bietet er eine jahrelange Erfahrung und viele Behandlungsmethoden zur Verbesserung ihres Äußeren.

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Dr. med. Christian Bahr, Noura Karaa

Frau Noura Karaa ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin und medizinischen Kosmetik tätig. In Berlin verhilft sie ihren Patienten mit verschiedenen Behandlungen zu mehr Gesundheit und Schönheit.

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Sinis Plastische Chirurgie ist eine Privatpraxis in Berlin-Dahlem. Prof. Dr. med. Nektarios Sinis bietet seinen Privatpatienten ein großes Spektrum an maßgeschneiderten Behandlungsmöglichkeiten, chirurgischen Eingriffen und Schönheitsoperationen.

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