Informationen zur Behandlung

Die meisten Zahnimplantate sind aus Titan gefertigt, da dieses Material gut veträglich ist und keine körperlichen Abstoßungsreaktionen erzeugt. Bei der Operation wird zuerst wird die Titanschraube installiert. Es dauert vier Monate, bis sie mit dem Gewebe verwachsen ist. Als nächstes wird das Abutment, ein Verbindungsstück, auf die Schraube gesetzt. Es trägt den Zahnersatz (Brücke oder Krone).  Längst gibt es aber auch einteilige Implantate mit integriertem Abutment. Ein Zahnimplantat mit Krone kommt meist dann zum Einsatz, wenn unfallbedingt ein Zahn verloren wurde. Beim Verlust mehrerer Zähne fungieren Implantate als Brückenpfeilers. Sie werden an besonders wichtigen Stellen eingesetzt. Wenn alle Zähne fehlen, stabilisieren sie das herausnehmbare Gebiss.

OP-Dauer
0,5-12 Monate
Betäubung
Lokalanästhesie oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Ambulant
Genesung
Mehrere Wochen
Effekt
Sofort
Wirkungsdauer
Dauerhaft

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Beratungsgespräch
  • Voruntersuchung
  • Operation
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Zahnimplantate fühlen sich wie eigene Zähne an und sehen auch so aus
  • Sie sind komfortabler als Zahnprothesen
  • Implantate haben eine lange Haltbarkeit
  • Sie stärken den Kieferknochen
  • Größere Lücken im Gebiss werden geschlossen
  • Die Kaufunktion und das Sprechen werden verbessert
  • Implantate besitzen eine hohe Verträglichkeit
  • Ein zahnloser Kiefer kann behandelt werden

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Zahnimplantate sorgen für eine optische und gesundheitliche Verbesserung des Gebisses. Doch auch eine Implantation kann allgemeine OP-Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. So können etwa Verletzungen, Nervenschädigungen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen drohen. Wenn die Vorbereitungsmaßnahmen der Zahnimplantation sorgfältig durchgeführt wurden und der Facharzt über ausreichend Erfahrung verfügt, läuft die Implantation in der Regel ohne Komplikationen ab. Bei dem Eingriff kommt es sehr selten zu Schmerzen. Um den Erfolg der Behandlung nicht zu gefährden, ist es wichtig, dass das Implantat gut einheilen kann und in dieser Zeit nicht zu stark belastet wird. Zahnimplantate sind meist aus Titan oder Keramik gefertigt, beide sind biologisch verträgliche Materialien. Abwehrreaktionen des Körpers sind nahezu ausgeschlossen. Eine Erkrankung, die nach der Implantation auftreten kann, ist die Periimplatitis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Gewebes am Implantat. Sie kann zum Abbau des Kieferknochens führen und wird durch verschiedene Faktoren (Rauchen, falsche Implantatgröße, mangelnde Mundhygiene, Überbelastung des Implantats usw.) ausgelöst.

Durchführung der Behandlung

Vor der Behandlung wird eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt, da die Impantation äußerst präzise ablaufen muss. Hochauflösende Bilder und 3D-Aufnahmen sind wichtige Hilfsmittel. Es gibt unterschiedliche Implantat-Systeme und Methoden der Implantation. Anhand der Ergebnisse der Untersuchung entscheidet der Facharzt, welche angewandt werden. Manchmal reicht sogar schon ein minimal-invasives Verfahren aus. Bei dem Eingriff selbst wird die Schleimhaut über dem Kieferknochen mit einem Schnitt geöffnet. Anschließend präpariert der Arzt den Knochen mit einem Spezialbohrer für die Implantation. Das Implantat wird dann verankert und die Wunde am Ende geschlossen. Bei der Standard-Implantation vergehen zwischen dem Termin der Zahnentfernung und der Implantatation selbst zwischen sechs Wochen und drei Monaten. So werden Entzündungen oder ein Verlust des Implantats vermieden, da der Arzt den Zustand des Kieferknochens genau kennt und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen kann. Bei der verzögerten Sofortimplantation liegen 2 bis 6 Wochen zwischen Zahnentfernung und dem Einsetzen des Implantats. Vor der Behandlung wird die Krone angefertigt und die Position des Implantats berechnet. Der Facharzt öffnet unter örtlicher Betäubung den Kiefer und schraubt das Implantat ein. Dass ein Zahnimplantat direkt nach der Zahnentfernung implantiert wird, passiert nur in Sonderfällen.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Für die ersten Tage nach der Operation gilt es, das Implantat und seine Umgebung nicht zu stark zu beanspruchen. Auftretende Schwellungen und leichte Schmerzen können mit Medikamenten und Kühlung eingedämmt werden. Für die Zahnpflege sollte eine Zahnbürste mit sehr weichen Borsten verwendet werden. Als Vorbeugung von Entzündungen hilft eine antiseptische Mundspülung in den ersten 7,8 Tagen nach der Implantation. Wie lange die Einheilphase dauert, hängt davon ab, ob das Implantat sich im Ober- oder Unterkiefer befindet. Meist sind es 2 bis 3 Monate. Der eigentliche Zahnersatz wird erst dann installiert, wenn das Implantat mit dem Kieferknochen verwachsen ist.

Kontraindikationen

Bevor die Zahnimplantation durchgeführt werden kann, müssen kariöse Zähne und Erkrankungen des Zahnfleischs behandelt werden. Patienten, deren Kiefer sich aufgrund längerer Zahnlosigkeit verkleinert hat oder deren Knochenvolumen geringer ist, eignen sich ebenfalls nicht sofort für die OP. Meist ist erst ein Knochenaufbau nötig, damit das Implantat fest im Kiefer verankert werden kann. Riskant ist der Eingriff für Personen, die unter akuten Erkrankungen leiden, die das Immunsystem des Körpers dauerhaft schwächen. Auch die Glasknochenkrankheit oder eine Herzinsuffizienz schließen die Behandlung aus. Die dauerhafte Einnahme bestimmter Medikamente kann sich negativ auf die Heilung des Implantats und den Zustand des Kieferknochens auswirken. Weitere Kontraindikationen sind zu starkes Über- oder Untergewicht.

Quellen:
https://zahnimplantate.com/implantologie
https://www.infomedizin.de/behandlungsgrundlagen/zahnimplantate/

Aktualisiert am 04.Juni 2018

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Ich bin vollkommen verwirrt mit dem Thema der Zahnprothesen
IreneSchopfheim84 · Schopfheim
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Ich möchte mir ein Implantat mit Krone einsetzen lassen, um endlich eine Zahnlücke zu schließen. In meiner Jugend hatte ich jedoch ziemliche Drogenprobleme, die damals auch öfters das Zahnfleisch bluten ließen. Könnte es sein, dass ein Implantat dadurch nicht mehr fest genug sitzen kann?

Noch keine Antwort
Kopfschmerzen wegen Implantat?? Henni_im_Sauerland · 9.04.2018

Ich habe seit Februar ein Implantat im Mund, nachdem ich durch eine dumme Sache einen Zahn verloren habe. Seit Ende Februar habe ich allerdings auch regelmäßig üble Kopfschmerzen, die erst nach Stunden wieder abflauen. Könnte da ein Zusammenhang bestehen?

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Dermatologie Savigny

Dermatologie Savigny

Die Praxis DERMATOLOGIE SAVIGNY hat sich auf dem Gebiet der dermatologischen Medizin spezialisiert. Dabei wird Interessierten in den beiden Fachbereichen medizinische und ästhetische Dermatologie ein großes Leistungsspektrum angeboten. Dabei ist es der Hautarztpraxis wichtig, mit Erfahrung und Fachkompetenz ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sodass Patienten dauerhaft zufrieden sind. Mit Dr. med. Ev-Charlott Walter hat die Fachpraxis DERMATOLOGIE SAVIGNY eine erfahrene Fachärztin für Dermatologie, Venerologie, Phlebologie und Berufsdermatologie. Vervollständigt wird das Team mit mehreren diplomierten sowie staatlich anerkannten Kosmetikerinnen und Massagetherapeutinnen als auch Praxisassistentinnen.Die Praxis befindet sich nahe der Art Gallery unweit vieler Freizeitmöglichkeiten und Hotels in Berlin-Charlottenburg. Patienten können entweder im Parkhaus in der Uhlandstraße oder in der Knesembeckstraße parken. Nicht weit entfernt von der Praxis gibt es Bus und Tramhaltestellen von verschiedenen Linien, die Sie an Ihr Ziel bringen. Die modern ausgestatteten Räumlichkeiten sind darauf ausgerichtet, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der Sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen.Um die Haut wieder attraktiv und jung aussehen zu lassen, bietet die DERMATOLOGIE SAVIGNY umfassende Behandlungsmöglichkeiten an. Dazu gehören Faltenbehandlungen mittels Botulinumtoxin, Hyaluronsäure und Calcium-Hydroxilapatit oder die Haarentfernung mittels moderner Lasertechnik. Das gilt auch für den Bereich medizinische Dermatologie und der Entfernung von Narben, Muttermalen oder Leberflecken sowie Besenreiserbehandlungen durch Lasertechnologie. Zudem sind mit dem Kosmetikinstitut und der medizinischen Fußpflege oder Gesichts- und Fruchtsäurebehandlungen vielseitige Optionen für das persönliche Wohlempfinden gegeben wie zum Beispiel PRP Eigenblutbehandlungen, Mikrodermabrasion, Mikroneedling, Rücken-, Nacken- und Schultermassagen, Körperpeelings und weitere schonende Körperbehandlungen.

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Alfons Schwake

Alfons Schwake

In der Zahnarztpraxis von Dr. ALFONS SCHWAKE dreht sich alles um das Wohl der Patienten. Dr. Schwake und sein fürsorgliches Team nimmt sich immer die Zeit, um eine gründliche Kontrolluntersuchung durchzuführen, die anschließend, noch vor der Behandlung, mit Ihnen besprochen wird. Die Patienten der Praxis sollen einen entspannten Zahnarztbesuch erleben und werden deshalb in einer entspannten Atmosphäre an die Behandlung herangeführt. In der Zahnarztpraxis wird auf Wunsch eine Betäubung mit Lachgas durchgeführt.Die Zahnarztpraxis Schwake wird von Andrea und ALFONS SCHWAKE geleitet. Zwei fleißige Zahnarzthelferinnen und eine Zahnmedizinische Fachangestellte sind bei der Betreuung der Patienten behilflich und kümmern sich um einen reibungslosen Betriebsablauf. Die Praxis ist in Dortmund zentral gelegen. Bei der Anfahrt mit eigenem Fahrzeug sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Auch die Anfahrt mit Bus oder U-Bahn ist problemlos möglich.Dr. ALFONS SCHWAKE und sein Team engagieren sich in der Erwachsenenprophylaxe, im Bereich Suprakonstruktionen und haben sich besonders auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert. In der Zahnarztpraxis werden ebenfalls Parodontosebehandlungen durchgeführt und Implantate (Gold und Keramik) eingesetzt.

Dortmund (Stadt) Dortmund

Dr. med. dent. Sabine Brüggemann - Dr. med. dent. Niels Brüggemann

Dr. med. dent. Sabine Brüggemann - Dr. med. dent. Niels Brüggemann

Die Praxis befindet sich in Braunschweig. Die Sicherheit und das Vertrauen der Patienten gewinnen, das ist das Ziel der Ärzte Dr. SABINE BRÜGGEMANN und Dr. NIELS BRÜGGEMANN. Dazu gehören die persönliche Beratung und die Herzlichkeit gegenüber den Patienten, sodass diese ruhig und entspannt ihrer Behandlung entgegensehen. Die Praxis ist hervorragend ausgestattet und punktet mit dem Zertifikat der KBV. Die moderne Röntgenanlage, die für strahlungsarmes Röntgen und reduzierte Strahlenbelastung sorgt, ist eine Beruhigung für die Patienten. Dr. SABINE BRÜGGEMANN und Dr. NIELS BRÜGGEMANN können, mithilfe von Fachärzten für Anästhesie, Behandlungen unter Vollnarkose durchführen, was für Kinder und Erwachsene mit Angstzuständen eine optimale Lösung ist. Mögliche Risiken werden dem Patienten dargestellt, um vernünftige Behandlungsmethoden zu erörtern. Der Schwerpunkt der Leistungen von Dr. SABINE BRÜGGEMANN und Dr. NIELS BRÜGGEMANN liegt beim Einsatz von Implantaten. Manche Auslöser können bei Parodontitis bis zum Zahnfleischrückgang führen. In etlichen Fällen wird eine ästhetische Operation empfohlen und durchgeführt. Viele Patienten haben durch diesen chirurgischen Eingriff ihren Lebensmut wiedergefunden. Die Therapie von Zahn-, Mund- und damit verbundenen Kiefererkrankungen wird in dieser Praxis ermöglicht. Plastisch-ästhetische Operationen im Gesichtsbereich verlaufen erfolgreich und sorgen für ein positives Ergebnis. Die Beseitigung von bösartigen Hautveränderungen gehört unter anderem auch in diese Sparte. Faltenbehandlungen sind keine Herausforderung, sondern alltägliche Routine.

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